
Self-assessment quizzes after lectures, educational videos, or chapters are a commonly used method in software engineering (SE) education to give students the opportunity to test their gained knowledge. However, the creation of these quizzes is time-consuming, cognitively exhausting, and complex, as an expert in the field needs to create the quizzes and review the lecture material for validity. Therefore, this paper presents a concept to automatically generate self-assessment quizzes based on lecture material using a large language model (LLM) to reduce lecturers' workload and simplify the general quiz creation process. The developed prototype was handed to experts, who subsequently evaluated the approach. The results show that automatic quiz generation saves time and the quizzes cover the delivered lecture material well. However, the generated quizzes often lack originality and versatility. Therefore, further prompt engineering might be required to achieve more elaborate results.
: Im Sinne des praxisnahen, kompetenzorientierten Prüfens bieten sich zur Erhebung des studentischen Leistungsstandes in der Softwareentwicklung praktische Prüfungen an, mit Nutzung der für die Studierenden individuell gewohnten integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) und freier Recherchemöglichkeit. Das Format der „Bring Your Own Device, Open Book, Open Web“-Prüfung wird diesem Anspruch gerecht. Dabei arbeiten die Studierenden auf ihren eigenen Geräten gegen vorgegebene git-Repositories, bei vollem Zugriff auf Wissensressourcen und Internet. Wir haben dieses Prüfungsformat sowohl im Rahmen von Präsenz-als auch von Fernprüfungen erprobt und auf Stärken und Schwächen analysiert. Als eine der wesentlichen Herausforderungen erweist sich das Finden geeigneter Aufgaben, die einen angemessenen Schwierigkeitsgrad aufweisen und deren Lösung sich dabei nicht ohne weiteres recherchieren lässt. Wir beschreiben zentrale Randbedingungen des Prüfungsformates, insbesondere mit Blick auf die technische und organisatorische Durchführbarkeit. Ergänzend diskutieren wir verschiedene Aufgabenformate unter Gesichtspunkten wie adressierte Kompetenzebene, Korrigierbarkeit und Sicherheit gegen Täuschungsversuche.
: Intelligent Tutoring Systems (ITSs) are increasingly used in modern education to automatically give students individual feedback on their performance. The advantage for students is fast individual feedback on their answers to asked questions, while lecturers benefit from considerable time savings and easy delivery of educational material. Of course, it is important that the provided feedback is as effective as direct feedback from the lecturer. However, in digital teaching, lecturers cannot assess the student’s knowledge precisely but can only provide information on which questions were answered correctly and incorrectly. Therefore, this paper presents a concept for integrating ITS elements into the gamified e-learning platform IT-REX so that the feedback quality can be improved to support students in the best possible way.
: Microservices bieten sich als Lösung für große, lose gekoppelte Softwarelandschaften an, die durch weitgehend autonome Teams entwickelt werden. Dies setzt einen geeignetem fachlichen Schnitt, asynchrone Kommunikation und eine Container-orchestrierte Infrastruktur voraus - alles erhebliche Komplexitätstreiber. In der Hochschullehre hat man kaum die Chance, diese Komplexität den Studierenden anschaulich und praxisnah zu vermitteln, da hier aus didaktischen Gründen häufig eher kleinere Software-Einheiten betrachtet werden. Das Verbundprojekt »The Microservice Dungeon« mit 59 Studierenden aus vier verkoppelten Lehrveranstaltungen in drei Informatik-Studiengängen versucht diesen Widerspruch aufzulösen. Die Studierenden konzipieren eine große Microservice-Landschaft und implementieren darin selbst Services, die in einer Spielwelt Roboterschwärme steuern. So entsteht eine Lernplattform für das Software Engineering, die nunmehr in der dritten Iteration weiterentwickelt wird. Anhand detaillierter Feedback-Befragungen und einer Analyse von ca. 3500 Posts im Messenger des Projekts konnte gezeigt werden, dass dieser Ansatz die Studierenden erfolgreich zu einer aktiven Beschäftigung mit Softwarethemen wie REST-Calls, Eventing und DevOps hinführt.
: In der Software Engineering Ausbildung an Hochschulen liegt meist der Schwerpunkt auf Methoden und Verfahren der Konstruktion komplexerer Softwaresysteme. Mit dem vorliegenden Beitrag wird diskutiert, wie Studierende durch analytische Maßnahmen der Qualitätssicherung für eine ressourcen-sparsame Softwareentwicklung sensibilisiert werden können. Den Studierenden werden einfache Werkzeuge an die Hand gegeben, um insbesondere die nicht-funktionalen Eigenschaften eines Softwaresystems zu untersuchen. Bei nicht-funktionalen Eigenschaften spielen neben den neu oder weiterentwickelten Softwarekomponenten auch die Laufzeitumgebung eine wesentliche Rolle, so dass auch diese in die Betrachtung der Qualitätssicherung integriert werden muss und damit auch immer Teil der Entwicklung eines Softwaresystems ist. Anhand eines konkreten Beispiels wird der Einfluss der Laufzeitumgebung auf das Verhalten und dem Ressourcenverbrauch einer Webanwendung mit den Studieren diskutiert, um den Blick auf das Zusammenspiel zwischen Applikation und Laufzeitumgebung zu schärfen. Zudem eignet sich das Beispiel, um Vorteile von DevOps als Vorgehensmodell erlebbar zu machen.
: Programmieren Können ist eine Kernkompetenz für Informatiker*innen. Um gut Program-mieren zu können, ist sehr viel Programmieren Üben notwendig. Es gibt etliche Online-Plattformen, auf denen Programmieraufgaben zum Üben zur Verfügung gestellt werden. Ein Problem für Lernende auf diesen Plattformen ist häufig, die zum eigenen Lernfortschritt passenden Aufgaben zu finden. Wir stellen eine neue Plattform mit einem klaren Fokus auf das Programmieren Üben vor und beschreiben ihre flexible Architektur.