
Die chirurgische Thrombektomie stellt in der Behandlung frischer, nicht mehr als 10 Tage alter Phlebothrombosen der oberen und unteren Extremitäten ein sehr wertvolles Verfahren dar. Bei drohender venöser Gangrän vermag sie allein einen Gliedmassenverlust abzuwenden. Die Wiederherstellung einer normalen Klappenfunktion glückt allerdings nur in der Minderzahl der Fälle. Die Thrombektomie kann blind und ohne Gefahr einer peroperativen Lungen- oder Großkreislaufembolie durchgeführt werden. Die frühzeitige aktive Behandlung frischer Phlebothrombosen ist um so erstrebenswerter, als die Therapie des postthrombotischen Syndroms weiterhin problematisch bleibt. Die chirurgischen Verfahren werden kritisch besprochen. Gebräuchlichste Maßnahmen sind subfasciale Ligatur insuffizienter Unterschenkelperforantes, Eliminierung am Kollateralkreislauf nicht mehr beteiligter, ausgeleierter oberflächlicher Varicen, Phlebolyse und Umgehungsoperationen. Der Wert der Thromboseprophylaxe wird unterstrichen.
Drug Prescribing for Patients with Chronic Kidney Disease in General Practice: a Cross-Sectional Study