
(~ber extramedulliire Blu~bildung in embryohaler En~wicklungszeit sind wir hauptsRchlich dutch Arbeiten ,con Pr~vo~t und Dumas*), l~eivher$ und E .H . Weber2), K6Ilikera), Martin Benno Schmidt4), iVeurearmS), Ma~dmowe), van der Strlch$ 7) und Mo~lier s) unterrichtet, welche die H~mopo~se in der Leber geschildert haben. Weniger ist bekannt, dag in anderen Organen, daB, kurz zu sprechen , im ganzen Mesenchymbereich mehr oder weniger charakteristische Reste yon Blutbildung noch beim Neugcborenen gelegentlich angetroffen werden k6nnen. In dieser Hinsicht besitzt eine gewisse praktische Bedeutung eine klirztich erschienene Arbeit yon Georff B. Gruber 9) iiber Blutbfldungsherde im S~fitzgewebe der kindlichen Milchdriise. Diesem Befund, tier nicht so ungewShnlloh ist, wie man vielleicht im ersten Augenblickglauben mSchte, entsprechen die Beobachtungen anderer Autoren an anderen Organen. Marcha~l-LO'h~in lo) haben darauf hingewiesen, dal3 in der Fu~sohlenhaut eines Foetus yon 30 cm L~nge Blutelemente gebildet werden; MCta 11) land das gleiche in den I-Ioden neugeborener Knaben. Auch Schh~hSa ~) schildert das Vorkommen yon Zellherden mi~ groBen und kleinen Lymphooyten und eosinophiIen Zellen im Nebenhoden. :Ferner beschreibt Bloch 1~) Blutbildungen im Interstitium yon Niere und Nierenbecken, wobei allerdings besondere Voraussetzungen gegeben waren. Auch das Vorkommen solcher Bildungen in den Nebennieren, im Mesenchym, dem Thymus, im Netz ist bekannt. Dabei dlirfte die Leber weitaus die erste Rolle slaielen. Von der Prostata hat Gruber 9) Befunde yon Blutbfldungsherden in 2 yon 6 untersuchten Fallen erwi~hnt. Sic werden dort als bedeutend gering[tigiger als die in der Mamma gefundenen geschildert und sollen hat!pts~chlich am Rande der Driisen periglandul~r gelegen sein. Die Beteiligung eosinolahiler Granulocyten wird hervorgehoben.
Um die Prognose der Herzveränderungen nach Scharlach und Diphtherie zu studieren, wurden 9 diphtherie- und 6 scharlachkranke Kinder, welche zur Zeit der akuten Erkrankung Herzveränderungen aufgewiesen hatten, nach Jahren der Nachuntersuchung unterzogen. Von den Diphtheriekranken zeigten 3 eine vielleicht nur relative Mitralinsuffizienz, 2 waren herzgesund, 4 zeigten leise Geräusche und eine leichte Akzentuation des Pulmonal- und Aortentones.
Bei vitaminfrei ernährten jungen, weißen Ratten führt Darreichung von Thyreoidea zu starkem Gewichtssturz und raschem Tod, verstärkt also die Wirkung der Avitaminose.
Die Abwesenheit des Gefühls des Harndrangs im Zusammenhang mit der Blasenkontraktion enuretischer Kinder scheint eher die Ausnahme als die Regel zu sein.
Die wleder angebahn~en ~rztliehen Verbindungen mit Amerika brachten erst jetzt die Kunde yon dem am 12