
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 3, Issue 2 p. 145-147 Beobachtungen an einem Spätnest von Vespa vulgaris Josef Freisling, Josef FreislingSearch for more papers by this author Josef Freisling, Josef FreislingSearch for more papers by this author First published: January‐December 1939 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1939.tb00609.xAboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onEmailFacebookTwitterLinkedInRedditWechat Schrifttum Freisling, J., Die Nestorientierung von Vespa germanica und ihre Bedeutung für das Staatsganze. Zeitschrift für Tierpsychologie 1938, 2, 75–80. Google Scholar Freisling, J., Die Bauinstinkte der Wespen, Zeitschrift für Tierpsychologie S. 81–98. Google Scholar Weyrauch, W., Wie; entsteht ein Wespennest? Ile. Die Nesthülle als Ganzes. Zeitschrift für Morphologie und Ökologie 1937, 32. Google Scholar Volume3, Issue2January‐December 1939Pages 145-147 ReferencesRelatedInformation
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 1, Issue 1 p. 39-48 Können Tauben ”zählen„? Prof. Dr. O. Koehler, Prof. Dr. O. Koehler Königsberg i. Pr.Search for more papers by this author Prof. Dr. O. Koehler, Prof. Dr. O. Koehler Königsberg i. Pr.Search for more papers by this author First published: January‐December 1937 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1937.tb01404.xCitations: 43AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat Citing Literature Volume1, Issue1January‐December 1937Pages 39-48 RelatedInformation
ZusammenfassungDie sogenannte Laut- und Zeichensprache der Vögel ist eine Erregungsäußerung, die, wie wir annehmen müssen, entweder zum Nutzen für das Tier selbst oder für die andern Artgenossen dient: sie ist also arterhaltend. Einen zwingenden Grund dafür, daß Laute oder Zeichen von einem Vogel mit der Absicht hervorgebracht werden, um sich mit Artgenossen zu verständigen, können wir nicht nachweisen. Dagegen beobachtet man, daß Vögel auf die Stimme eines Gefährten achten und auch oft entsprechend danach handeln. Wenn man sich überlegt, daß vom Menschen einzeln jung aufgezogene Stücke, die niemals ihresgleichen gesehen oder gehört haben, mit Ausnahme des für die Singvögel bezeichnenden Gesanges genau dieselben Stimmlaute hervorbringen und sie ebenso anwenden wie die freilebenden Verwandten, so wird uns klar, daß sich das einzelne Tier wohl nicht des Zweckes seiner Stimmlaute oder sonstigen Erregungsäußerungen bewußt ist. Dieser Ausfluß der Erregung teilt sich dann andern Vögeln mit, die solcheTöne und Gebärden hören oder sehen.
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 1, Issue 2 p. 183-187 Lichtbild und Film als Hilfsmittel für die tierpsychologische Forschung Horst Siewert, Horst SiewertSearch for more papers by this author Horst Siewert, Horst SiewertSearch for more papers by this author First published: January‐December 1937 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1937.tb01419.xAboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinked InRedditWechat Volume1, Issue2January‐December 1937Pages 183-187 RelatedInformation
Nach dem Gesagten können wir die Aufgaben, die sich aus der Notwendigkeit einer echt biologischen Fragestellung für die Tierpsychologie-ergeben, in kürzester Weise zusammenfassen. Wir haben die Aufgabe, die Systeme der den lebenden Tierarten eigenen Verhaltungsweisen als Ganzheiten, aber als Teilganze der Gesamtorganisation der einzelnen Formen zu untersuchen. Unsere Fragestellung muz̀ neben den selbstverständlichen Fragen der kausalen Analyse auch die Frage nach der arterhaltenden Zweckmäz̀igkeit jeder für eine Tierart normalen Verhaltungsweise enthalten. Da sich der vergleichend stammesgeschichtliche Gesichtspunkt für das Verständnis der Instinkthandlungen, das die Voraussetzung jedes Verstehens von tierischem Verhalten darstellt, ebenso bewährt hat wie für das von Organformen, so muz̀ unsere Fragestellung in allen Punkten gleichzeitig auch die des vergleichenden Zoologen sein. Nur der stammesgeschichtliche Gesichtspunkt macht die Anwendung des Homologiebegriffes auf Verhaltungsweisen möglich und damit Rückschlüsse von menschlichem auf tierisches Erleben, deren Wahrscheinlichkeit die von Analogieschlüssen übertrifft. Nur auf vergleichend stammesgeschichtlicher Grundlage kann eine über objektive Verhaltenslehre hinausbauende vergleichende Psychologie fuz̀en.
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 1, Issue 1 p. 91-91 Deutsche Gesellschaft für Tierpsychologie e. V. Prof. Dr. Kronacher, Prof. Dr. KronacherSearch for more papers by this author Prof. Dr. Kronacher, Prof. Dr. KronacherSearch for more papers by this author First published: January‐December 1937 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1937.tb01411.xCitations: 1AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat No abstract is available for this article.Citing Literature Volume1, Issue1January‐December 1937Pages 91-91 RelatedInformation
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 5, Issue 2 p. 463-463 Heinz Knieriem O. Koehler, O. KoehlerSearch for more papers by this author O. Koehler, O. KoehlerSearch for more papers by this author First published: January‐December 1943 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1943.tb00659.xAboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat No abstract is available for this article. Volume5, Issue2January‐December 1943Pages 463-463 RelatedInformation
Um Anhaltspunkte für das Empfinden der Pferde beim Scheuen und in fremder Umgebung zu gewinnen, insbesondere um zu prüfen, ob sie imstande sind, plastische Gebilde und flache Bilder zu erkennen, zeigte ich 101 Pferden in 80 Versuchen Nachbildungen von Pferden und Hunden. Zwei fremde Pferde, die sich zum erstenmal sahen, zeigten folgende Begrüßungszeremonie: sie gingen mit hochgenommenem Kopf, nicht gelüftetem Schwanz, nach vorn gerichteten Ohren aufeinander zu und berochen sich meist zuerst an den Nüstern, bevorzugt aber jedenfalls an den Nüstern und am Schwanz, dann an bestimmten anderen Körpergegenden. Diese Begrüßungszeremonie konnte unterbleiben, wenn die Pferde durch Futter oder andere Dinge stark abgelenkt waren, oder wenn sich ein Pferd ablehnend und bösartig verhielt. Fast ausnahmslos hielten sich die beiden Pferde jedoch in der fremdea Umgebung zusammen. Ein lebensgroßes, ausgestopftes Pferd behandelten sie fast alle wie ein lebendes Pferd. Sie führteu ihm gegenüber die gleiche Begrüßungszeremonie durch Beriechen bestimmter, bevorzugter Körperteile wie beim lebenden Pferd aus. Sie hielten sich fast immer in seiner Nähe auf. Sie reagierten ihm gegenüber ihre Wut ab und verteidigten es rait Eifersucht, knabberten auch zärtlich daran. Wenn sie bei Ablenkung im Freien das Phantom weniger beachteten, so lag dies nicht daran, daß das Phantom ihre typischen Instinktbewegungen des Erschreckens nicht mitmachte. Ein ebenes, einigermaßen lebenstreu gemaltes Pferdebild behandelten sie in den meisten Fällen ähnlich wie ein lebendes oder ein ausgestopftes Pferd. Sie berochen das Bild an den gleichen Lieblingsstellen wie ein lebendes Pferd und stellten ich bei dem Bild auf. Wenn sie weggejagt wurden, kamen sie in vielen Fällen hartnäckig zu dem Bilde wieder zurück. Das stark vereinfachte Schemabild eines Pferdes ohne Augen und Ohren, mit geraden, rechteckigen Körperumrissen, mit einem besenartigen Schwanz und säulenartigen Beinen begrüßten die Pferde in der Mehrzahl der Fälle wie einen Artgenossen, doch zogen sie das naturgetreuer gemalte Bild dem Schema vor. Ein stark vereinfachtes Schemabild ohne Schwanz und ohne Beine mit geraden rechteckigen Körperumrissen, ohne Augen und Nase berochen die Pferde in 12 Fällen von 14 gar nicht, in den übrigen nur ganz flüchtig, in 4 Fällen beachteten sie es nicht. Das naturgetreu gemalte Pferdebild wurde diesem Schema eindeutig vorgezogen. Einem Hundebild in Lebensgröße gegenüber zeigte sich von 7 Pferden nur eines, das auch lebende Pferde und Pferdenachbildungen kaum beachtet hatte, keinerlei Interesse. Von den anderen Pferden berochen zwei den Hund freiwillig, ein weiteres, nachdem es herangeführt wurde. Es hat sich also gezeigt, daß Pferde plastische Nachbildungen und flache Bilder von Pferden, selbst weitgehend vereinfachte, mit den gleichen Begrüßungszeremonien behandeln wie lebende Artgenossen. Sie unterscheiden sich darin weitgehend von Hunden und Bären.
Im Band 37, Heft 2, Seite 213, soll der erste Satz des Abstract wie folgt verbessert werden: 8 male golden hamsters were observed two at a time in a plexiglas cage (area roughly 11 sg. ft.) subdivided into 47 connected compartments. 8 malexj golden hamsters were observed two at a time in a plexiglas cage (area roughly 11 sp. ft.) subdivided into 47 connected compartments. Each pair spent 2–3 weeks in this cage, observations lasting 1–2 weeks. Dominance relationships, food hoarding and marking behaviour in this situation are described.
Zusammenfassung Nach einer von Merkel und Fromme (1958) entwickelten und in einigen Punkten verbesserten Methode wurden von 1963 bis 1966 in 775 Zugnachten 102 Rotkehlchen auf ihre Zugorientierung untersucht. Dabei wurde festgestellt: 1 Die Versuchstiere sind in der Lage, in geschlossenen Raumen ihre Zugrichtung einzuhalten, sofern die Totalintensitat des Erdmagnetfeldes (0,41 Gaus) unverandert ist (Abb. 4 a, 4 b, 4 c, 6 a und 6 b, 12 c). 2 In kunstlichen Magnetfeldern von annahernd Erdfeldstarke bedingt eine Anderung der magnetischen Nordrichtung eine entsprechende Anderung der Zugrichtung (Abb. 14). 3 In kunstlichen Magnetfeldern von etwa doppelter Erdfeldstarke last sich bisher keine Zugorientierung nachweisen (Abb. 11, 12 a, 12 b). 4 In Raumen mit schwacherer magnetischer Totalintensitat als der des Erdfeldes — 0,30 bzw. 0,14 Gaus - last sich ebenfalls keine Zugorientierung nachweisen (Abb. 5, 8 a, 9 a, 10). 5 Werden die Versuchsvogel bei 0,14 Gaus gehalten, ist die Zugorientierung auch bei 0,14 Gaus nachweisbar (Abb. 7 a, 7 b, 8 b). Diese Zugrichtung ist durch kunstliche Magnetfelder von 0,30 bzw. 0,41 Gaus zu beeinflussen (Abb. 13).
Squirrel and titi monkeys were observed in a series of experiments in which the subjects' task was to move to a distant goal along above-ground pathways. The pathways were entirely visible to the subjects in all experiments. However, visual cues along the pathways (in Experiment I) and physical and spatial properties of the pathways (in Experiments II and III) were varied systematically in order to determine what effect features had upon selection of travel paths for monkeys of each species. Marked performance differences between the species were evident in these experiments, including differences in latency to move past the choice point, proportion of trials in which the shortest route was chosen first, and changes over test sessions in frequency of initial choice of the shortest route. In particular, titis tended to move past the choice point more slowly than squirrel monkeys; to pay more attention to distant properties of the pathways prior to making a decision, especially after experience in the test setting; and to prefer habitual pathways when these were available, whereas squirrel monkeys preferred novel routes when these were available. The relative "optimality" of decision making in these tasks in relation to species-typical modes of traveling and foraging in natural habitats is discussed. An alternative view of decision making, in which optimality is not assumed to be the only decision-making strategy, is suggested as an appropriate vehicle for further investigation into the sources of short-term variability in choice behavior.
Zusammenfassung Das Verhalten zwischen je zwei C. centrarchus-♂♂ wurde daraufhin untersucht, ob Laute auftraten und ob solche Laute der Verstandigung zwischen den Tieren dienen. Die Laute, die produziert wurden, waren gleichartiges tiefes Knurren; es gab individuelle Unterschiede in der Dauer und im zeitlichen Muster des Knurrens. Diese Laute sind nicht zufallsverteilt, sondern stark mit aggressivem Verhalten korreliert. Diese Korrelation besteht auch zum Verhalten, das auf den Laut folgt; Angriffe folgen viel ofter auf Verhalten mit als auf solches ohne Lautproduktion, auch ist die Reaktion anderer Tiere darauf unterschiedlich. Auf lautlose Verhaltensweisen reagieren sie meist “nachahmend”, auf Laute meist “vermeidend”, selten “drohend”. Informationstheoretische Analyse bewies, das die ubermittelte Informationsmenge anders war, wenn die Tiere einander horen und sehen konnten, als wenn sie einander nur sehen konnten. Es scheint, das Laute aggressives Verhalten im Empfanger hemmen. Im naturlichen Lebensraum benutzt C. centrarchus wahrscheinlich Laute, um Artgenossen vom Eindringen in ihr Revier, Rivalisieren um Nahrung oder Storen der Brut abzuschrecken. Vielleicht dient akustische Verstandigung zwischen verschiedenen Arten denselben Zwecken.
The function of Jacobson's (vomeronasal) organ in mammals has intrigued man for more than a century, despite the fact that he does not have this sense organ at his disposal. Two ideas gradually developed about its possible function: the morphology of the organ suggests that it is especially appropriate to receive non-volatile chemical stimuli. Secondly it might have to do with the reception of sexual pheromones. The aim of this study was directed towards both assumptions. Observations of cats show that the way of sniffing at several odours and especially urine, suggests an uptake of dissolved particles. The observations as described in Part I indicated that urine of estrous female female positively influences the frequency of flehmen in tomcats. These results, combined with the effect of experimental blocking of the entrance of Jacobson's organ on this behaviour supported both ideas referred to.
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 37, Issue 3 p. 298-321 Behavior of Psammomys obesus (Rodenth: Gerbillinae) in the Algerian Sahara Martin Daly, Corresponding Author Martin Daly C.N.R.S. Centre de Recherches sur les Zones Arides, Beni-Abbes, Algeria, and University of Bristol, EnglandDepartment of Psychology, University of California, Riverside, Calif., 92502, USA.Search for more papers by this authorSandra Daly, Corresponding Author Sandra Daly C.N.R.S. Centre de Recherches sur les Zones Arides, Beni-Abbes, Algeria, and University of Bristol, EnglandDepartment of Psychology, University of California, Riverside, Calif., 92502, USA.Search for more papers by this author Martin Daly, Corresponding Author Martin Daly C.N.R.S. Centre de Recherches sur les Zones Arides, Beni-Abbes, Algeria, and University of Bristol, EnglandDepartment of Psychology, University of California, Riverside, Calif., 92502, USA.Search for more papers by this authorSandra Daly, Corresponding Author Sandra Daly C.N.R.S. Centre de Recherches sur les Zones Arides, Beni-Abbes, Algeria, and University of Bristol, EnglandDepartment of Psychology, University of California, Riverside, Calif., 92502, USA.Search for more papers by this author First published: January‐December 1975 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1975.tb00882.xCitations: 34AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat Citing Literature Volume37, Issue3January‐December 1975Pages 298-321 RelatedInformation
Sumpfnieisen weichen in mancherlei Verhaltensweisen von den übrigen Meisenarten ab. Schon ein einziger Artgenosse befriedigt das Geselligkeitsbedürfnis. Die so entstehenden Zweiergemeinschaften können ebensogut aus gleichgeschlechtlichen Tieren, auch Jungvögeln bestehen, wie echte Paare sein. Durch Anschluß eines Dritten, der keinen Einzelgänger findet, an eine Zweiergemeinschaft entsteht die Dreiergemeinschaft. Neben dem gemeinsamen Standort befestigt vor allem das gesellige Übernachten an benachbarten Orten diese kleinen Gemeinschaften, doch sind sie vom Herbst an bis zur Brutzeit recht unstabil und zeigen viel Partnerwechsel. Der sexuelle Paarungstrieb, der vom Februar an als Gesang der laut wird, führt meist im Laufe des März, selten erst Anfang April zum Ziel. Die Nahrung der Sumpfmeisen besteht außerhalb der Brutzeit zum großen Teil aus Samen aller möglichen Kräuter, Stauden und Bäume. Als einzige Meise vermag sie mehrere Samen gleichzeitig aufzunehmen und wegzutragen. Sie legt diese zunächst an einem “Ablageplatz” nieder und nimmt sie dann einzeln wieder weg. Bei Nahrungsüberfluß werden die Samen versteckt. Jedes Individuum wählte Ablageplätze und Verstecke auf seine Weise und verbessert die Methode durch Erfahrung. Die verborgenen Samen finden sie teils durch gebundene Erinnerung beim Anblick des Verstecks, teils durch Absuchen der zum Verstecken bevorzugten Örtlichkeiten wieder, in einem Fall 8 Tage nach Anlegen des Verstecks. Wenn ein Sperber erscheint, geht die Sumpfmeise in Deckung. Bei Nebel tritt Schwellenerniedrigung gegenüber Luftfeinden ein; dann warnen die Sumpfmeisen bei allen größeren Vögeln, wenn sie plötzlich im Gesichtsfeld auftauchen.
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 7, Issue 1 p. 84-121 Über den Geschmackssinn des Huhnes. IX Die Grenzen der Schnieckempfindlichkeit großer Hübnerrassen Carlheinrich Engelmann, Carlheinrich EngelmannSearch for more papers by this author Carlheinrich Engelmann, Carlheinrich EngelmannSearch for more papers by this author First published: January‐December 1950 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1950.tb01622.xCitations: 10AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinked InRedditWechat Zusammenfassung 3–15 Wochen alte Küken, sowie die gleichen Tiere im Alter von (3–9 Monaten, andere 6–10 Monate alte Jungtiere und fast dreijährige Hennen großer Hühnerrassen setzte ich mehrere Verdünnungen von Natriumchlorid, Magnesiumchlorid und Salzsäure neben Wasser vor, um die Grenzen ihrer Schmeckempfindlichkeit zu ermitteln. Die Küken waren am schmeckempfindlichsten. Sie übertrafen am Natriumchlorid und der Salzsäure die Leistungen der Jungtiere und der früher geprüften Zwrerghühner beträchtlich, am Magnesiumchlorid geringfügig. Zwischen den einzelnen Rassen bestehen unwesentliche Unterschiede, die auf die ungleiche Reaktionsbereitschaft (Trägheit der zu den "schweren Rassen" zählenden Orpingtons) zurückzuführen sind. Die Schmeckempfindlichkeit läßt sich sowohl an der Ausdehnung des "Bereichs zunehmender Ablehnung" (vom Beginn der Ablehnungs- bis zum Ende der Annahmereaktionen) erkennen, als auch an seinem Beginn (Ablehnungsschwelle). Zwischen Ablehnungsschwelle, Wendepunkt (50% Annahme, 50% Ablehnung) und Endpunkt (100% Ablehnung) bestehen feste Beziehungen: der Übergang von der Ablehnungsschwelle zum Wendepunkt erfordert einen Reizzuwachs, der einem Drittel der Ausdehnung des Bereichs zunehmender Ablehnung entspricht; vom Wendepunkt zum Endpunkt sind es zwei Drittel. Die Schmeckempfindlichkeit beruht — unter Zugrundelegung der anatomischen Befunde von Bath — auf der Gesamtzahl der Sinneszellen in allen Geschmacksknospen. Erwärmung steigert die Schmeckempfindlichkeit. Lösungen von bis dahin schwachem Geschmacksreiz wirkten, auf 35°C erwärmt, wie mittlere (NaCl) oder starke Schmecklösungen (HC1 und MgCl2). Reines Wasser von 35°C war den Tieren schwach unangenehm, solches von 45°C bereits stark zuwider. Abkühlung auf 3°C blieb — auch auf die Annahme einer starken Schmecklösung — ohne Einfluß. Das Magnesiumchlorid stellt keine einheitliche Geschmacksqualität dar. Es dürfte den Hühnern in schwacher Aufwandmenge vorherrschend angenehm schmecken ("bitter" oder "süß"), in starker wegen der Verschmelzung beider Geschmackskomponenten ("bitter" oder "süß" mit "salzig") zu einem einheitlich empfundenen Eigengeschmack, unangenehm. Trotz größerer Reizstärke ist dieser den Hühnern weniger unangenehm als reizschwächere Konzentrationen von NaCl und HCl. "Starre Handlungsweisen", wie Seitenstrebigkeit, beeinflußten das Verhalten nur so lange, als die Flüssigkeifen merkmalsarm waren. Mit zunehmendem Alter verstärkt sich der Einfluß derartiger psychischer Handelnsantriebe. Citing Literature Volume7, Issue1January‐December 1950Pages 84-121 RelatedInformation
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 11, Issue 3 p. 495-496 Vom Öffnen von Türen durch Tiere A. Koegel, Search for more papers by this author A. Koegel, Search for more papers by this author First published: January‐December 1954 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1954.tb02172.xCitations: 1AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onEmailFacebookTwitterLinked InRedditWechat No abstract is available for this article.Citing Literature Volume11, Issue3January‐December 1954Pages 495-496 RelatedInformation
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 13, Issue 2 p. 185-207 Verhaltensphysiologische Untersuchungen über die Wischhandlung der Erdkröte (Bufo bufo L.) Hasso Kuczka, Hasso Kuczka Zoologischen Institut der Universität Freiburg i. Br.Search for more papers by this author Hasso Kuczka, Hasso Kuczka Zoologischen Institut der Universität Freiburg i. Br.Search for more papers by this author First published: January‐December 1956 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1956.tb01671.xCitations: 12AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat Citing Literature Volume13, Issue2January‐December 1956Pages 185-207 RelatedInformation
Zeitschrift für TierpsychologieVolume 28, Issue 5 p. 463-474 Die Wirkung von Prolaktin auf das Verhalten von Stichlings-♂♂ (Gasterosteus aculeatus L.) Eugenie Molenda, Eugenie Molenda Zoologischen Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/MainSearch for more papers by this authorProf. Dr. Kurt Fiedler, Corresponding Author Prof. Dr. Kurt Fiedler Zoologischen Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/MainZoologisches Institut der J.-W.-Goethe-Universität, 6 Frankfurt/Main, Siesmayerstr. 70; Euganie Molenda, 6 Frankfurt/Main, Frankenallee 230Search for more papers by this author Eugenie Molenda, Eugenie Molenda Zoologischen Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/MainSearch for more papers by this authorProf. Dr. Kurt Fiedler, Corresponding Author Prof. Dr. Kurt Fiedler Zoologischen Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/MainZoologisches Institut der J.-W.-Goethe-Universität, 6 Frankfurt/Main, Siesmayerstr. 70; Euganie Molenda, 6 Frankfurt/Main, Frankenallee 230Search for more papers by this author First published: January‐December 1971 https://doi.org/10.1111/j.1439-0310.1971.tb00829.xCitations: 10AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinked InRedditWechat Citing Literature Volume28, Issue5January‐December 1971Pages 463-474 RelatedInformation