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DFP Definition und Klassifikation der SpondyloarthritisUnter dem Begriff seronegative Spondylarthritis oder Spondylarthropathien (SpA) werden unterschiedliche Krankheitsbilder zusammengefasst, die durch ähnliche klinische Erscheinungen charakterisiert sind.Dazu zählen eine entzündliche Affektion der Wirbelsäule und der Iliosakralgelenke (ISG), die namensgebend für diese Gruppe an Krankheiten ist, eine periphere Arthritis, vorwiegend vom oligoartikulären, asymmetrischen Typ und extraartikuläre Manifestationen im Sinne einer Skleritis bzw.Episkleritis, Colitis, Psoriasis, Enthesitis.Typisch für diese Gruppe sind eine Assoziation mit HLA-B27 sowie das Fehlen eines Rheumafaktors.Zu den SpA gehören die ankylosierende Spondylitis (AS; Mb.Bechterew), die mit der Psoriasis assoziierte Psoriasisarthritis (PsA), die reaktive Arthritis (ReA), die Arthropathie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CEDA) und die undifferenzierte Spondylarthritis (uSpA) (.Abb. 1).Wie auch bei anderen rheumatischen Erkrankungen besteht faniliäre Häufung der SpA, wobei innerhalb eine Familie verschiedene Formen der SpA vorkommen können.Ferner ist der Assoziation mit dem HLA-B27 Antigen das wichtigste Merkmal der Krankheitsgruppe, welches bei PsA bei etwa 40-50 %, bei der ReA in bis zu 60-85 %, bei der CEDA in bis zu 50-75 % und bei der AS in bis zu 88-95 % nachweisbar ist.Seit den 1990 er Jahren wurden mehrere Klassifikationskriterien für das Vorliegen einer SpA entwickelt [1].Die ersten Kriterien waren die Amor-Kriterien, welche eine Vielzahl von SpA typischen Symptomen zusammengefasst haben.1991 wurden von der European Spondylarthropathy Study Group (ESSG) weiter gefasste Kriterien für das Bestehen einer SpA mit einer höheren Sensitivität erarbeitet, die das Vorliegen eines entzündlichen Rückenschmerzes oder einer Arthritis gemeinsam mit einem anderen Merkmal aus dieser Krankheitsgruppe erforderten.Schließlich wurden 2009 die heute gültigen ASAS (Assessment of SpondyloArthritis international Society) Kriterien etabliert die 2 Kategorien, nämlich die axiale SpA (Wirbelsäule und ISG) und die periphere SpA (alle anderen Gelenke) umfassen.Die Kriterien können entweder durch den sogenannten bildgebenden Arm oder durch den klinischen Arm erfüllt werden (.Abb. 2).Von einer peripheren SpA laut ASAS Kriterien spricht man,