
Sportphysiotherapeut*innen, die Frauen mit Brustkrebs behandeln, sollten wissen, worauf es bei der Bewegungstherapie ankommt. Auch bei diesem Krankheitsbild gibt es eine phasenspezifische Rehabilitation. Unser Fallbeispiel zeigt, wie ein solcher Weg aussehen kann.
Frakturen der Metatarsale-V-Basis werden häufig falsch eingeschätzt. Einerseits werden viele Frakturen operativ versorgt, obwohl die funktionelle konservative Therapie zu exzellenten Ergebnissen führt. Andererseits erfolgt bei einigen Frakturen eine langwierige Immobilisation, obwohl eine operative Therapie eine viel schnellere Rehabilitation erlaubt, bei deutlich besserer Prognose der Heilung. Die Frakturlokalisation ist entscheidend für die Therapieentscheidung – und den Behandlungserfolg.
Die Behauptung, dass sich Sportler*innen nach einer Kreuzbandruptur unbedingt operieren lassen müssen, ist heute nicht mehr haltbar. Neuere Studien belegen eindeutig das Heilungspotenzial des vorderen Kreuzbandes und auch der Menisken.
Nach einem Inversionstrauma ermöglicht ein starres Rehatape eine frühfunktionelle Nachbehandlung und oft auch eine frühe Rückkehr in den Sport. Zu einem späteren Zeitpunkt kann dann ein Präventionstape angelegt werden, das vor einer Wiederverletzung schützt. Im Artikel lesen, Sie, worauf Sie bei der Anlage des Tapes achten müssen.
Egal, ob ein verletztes Knie operiert wurde oder nicht, das Quadrizepstraining ist für die Wiederherstellung der optimalen Gelenkfunktion und die Rückkehr zum Sport essenziell. Auch bei funktionellen Beschwerden muss der Muskel auftrainiert werden. Wie gelingt das am besten?
Bei lauf- und schussintensiven Sportarten kommt es häufig zu Verletzungen im vorderen Oberschenkel. Ein Kernelement der Reha ist die schrittweise Heranführung an die sportspezifischen Belastungen.
Viel Bewegung, Sporttreiben und Training ist in den meisten Fällen positiv zu bewerten und wünschenswert. Manchmal wird Sport jedoch auch zwanghaft und obsessiv betrieben, was den Beginn einer sich entwickelnden Sportsucht darstellen kann. Gesamtgesellschaftlich betrachtet ist Sportsucht wenig relevant, dafür wiegen im Einzelfall die mit Sportsucht verbundenen Probleme schwer: Überlastungsschäden, Infekte, psychische Komorbiditäten, soziale Isolation oder Vernachlässigung von Familie und Beruf. Dieser Beitrag gibt einen Überblick zum Phänomen Sportsucht und möchte hierdurch Physiotherapeut*innen für die Symptomatik betroffener Person sensibilisieren.
Oft werden Sportlerinnen und Sportler schon in jungen Jahren von patellofemoralen Schmerzen ausgebremst. Manche denken sogar an eine Beendigung ihrer sportlichen Aktivität. Das muss nicht sein. In vielen Fällen ist es möglich, die Beschwerden wieder in den Griff zu bekommen. Ein spannendes neues Tool dafür: der Lower Limb Range of Motion Test.
Leistenschmerzen sind ein häufiges und oft schwer zu behandelndes Problem bei jungen Sportler*innen. Die komplexe Anatomie der Leiste erschwert sowohl die Diagnose als auch die Therapie. Obwohl Verletzungen der Adduktoren häufig vorkommen, müssen auch zahlreiche andere Ursachen sorgfältig in Betracht gezogen werden.
Sportphysio-Herausgeber Dr. Martin Ophey lebt und arbeitet seit fast 30 Jahren in den Niederlanden. Als erfahrener Physiotherapeut kennt er die holländische Szene wie kaum ein anderer und hat für unsere Leserinnen und Leser schon zahlreiche renommierte Autor*innen aus dem Nachbarland rekrutiert. Für dieses Interview hat er mit Nick van der Horst gesprochen.
Progressive Sehnenbelastungsübungen (progressive tendon-loading exercises; PTLE) zeigen großes Potenzial als Erstbehandlung bei Patellatendinopathien. Dieser Artikel beschreibt das PTLE-Protokoll und überträgt die Erkenntnisse aus der bisher größten randomisierten Studie (der JUMPER-Studie) in praktische Empfehlungen für die klinische Praxis.