
Relationship Orientation is a new two-dimensional construct comprising preferences regarding long-term and short-term mat- ing. In one cross-sectional study with 284 participants and one longitudinal study with 287 participants, the diagnostic properties as well as the convergent and discriminant validity of scales measuring short-term and long-term orientation (the Relationship Orientation Ques- tionnaire) were assessed. Both dimensions could be measured reliably and validly. High short-term orientation was associated with an unrestricted sociosexual orientation (especially sociosexual attitudes), a game-playing love style (ludus), and a hedonistic present-time perspective. However, high long-term orientation does not imply a restricted sociosexual orientation. Furthermore, correlations were observed between long-term orientation and all love styles, future orientation, and a wish for children. The relevance of this new construct for social-psychological relationship research is discussed.
Zusammenfassung. Das Ziel der vorliegenden Studien war die Konstruktion und Validierung einer deutschen Kurzskala zur Erfassung des Bedürfnisses nach kognitiver Geschlossenheit (need for cognitive closure, NCC). In Studie 1 (N = 122) und Studie 2 (N = 228) erfolgte die Überprüfung der Reliabilität und Validität der aus 16 Items bestehenden Skala (16-NCCS). In einer weiteren Validierungsstudie (Studie 3) wurde der Einfluss des NCC auf den Ambiguitätsaversionseffekt im Ellsberg Paradox untersucht. 82 Probanden wählten zwischen einer Urne mit bekanntem Risiko (geringe Ambiguität) und einer Urne mit unbekanntem Risiko (hohe Ambiguität). Die logistische Regression zeigt, dass NCC-Werte den Ambiguitätsaversionseffekt moderieren.
Zusammenfassung. Bullying stellt eine Form von Gewalt dar, die zum Schulalltag vieler Schülerinnen und Schüler gehört und sowohl körperliche und verbale Gewalt, aber auch Hänseleien oder Viktimisierung durch systematische Ausgrenzung einzelner Schülerinnen bzw. Schüler umfasst. Bullying tritt zumeist im sozialen Kontext “Schule” stabil auf und geht mit einer Vielzahl negativer Folgen einher. “Neue Medien” können dabei andauernde Viktimisierungen in Form von Cyberbullying unterstützen. In der Bullyingforschung wird zumeist lediglich die Täter- und/oder Opferperspektive betrachtet. Bullying tritt jedoch häufig in Anwesenheit von weiteren Beteiligten auf und kann als gruppendynamisches Phänomen betrachtet werden (Participant Role Approach). Zur kontroversen Diskussion führte die These der sozial intelligenten Täterin bzw. des Täters, der sein viktimisierendes Verhalten zielorientiert und im “machiavellistischen Sinne” sozial manipulativ zur Erreichung seiner Ziele einsetzt. Aus den dargestellten Befunden werden Implikationen für wirksame Präventionsansätze und Interventionen im schulischen Kontext abgeleitet.
Research and theoretical developments on the theory of cognitive dissonance are reviewed. After considering the self-consistency, self-affirmation, and aversive consequences revisions, the authors review research that has challenged each of the revisions and that supports the original version of the theory. Then, the authors review the action-based model of dissonance, which accepts the original theory's proposal that a sufficient cognitive inconsistency causes dissonance and extends the original theory by proposing why cognitive inconsistency prompts dissonance. Finally, the authors present results from experiments examining predictions derived from the action-based model and neural processes involved in dissonance reduction.
Zusammenfassung: Ausgehend von dem theoretischen Modell von Baumeister, Smart und Boden (1996) kann der bedrohte Selbstwert als eine bedeutsame Ursache für aggressives Verhalten angesehen werden. Insbesondere narzisstische Personen mit einem instabilen Selbstwert neigen stärker dazu, Situationen als selbstwertbedrohlich zu erleben und mit Aggressionen zu reagieren. Stucke (2001) belegte in diesem Kontext, dass aggressives Fahrverhalten durch die Interaktion von Narzissmus und Selbstkonzeptklarheit vorhergesagt werden kann. In der vorliegenden Studie wird die Rolle der Persönlichkeitsvariablen Selbstwertbedrohung, Narzissmus und Selbstkonzeptklarheit für aggressives Fahrverhalten von Motorradfahrern/-innen untersucht. Untersuchungsteilnehmer/-innen waren 126 Motorradfahrer/-innen (98 Männer und 28 Frauen) in dem Altersbereich von 19 bis 61 Jahren. Die regressionsanalytischen Befunde belegen, dass Ärgerreaktionen von Motorradfahrern/-fahrerinnen im Straßenverkehr durch die Interaktion von Narzissmus, Selbstkonzeptklarheit und Selbstwertbedrohung vorhergesagt werden können. Die theoretischen und empirischen Implikationen der Befunde werden abschließend diskutiert.
Zusammenfassung. Die vorliegende Forschung dient der Entwicklung von Skalen zur Erfassung der Equity in Partnerschaften (SEEP), die zwischen partnerbezogenen und personbezogenen Beiträgen der Partner differenzieren. Drei Studien wurden durchgeführt (N = 302, N = 160, N = 128). Die in Studie 1 berechnete Hauptkomponentenanalyse kontrastiert eine partnerbezogene Dimension Mögen/Gefühle mit zwei personbezogenen Dimensionen: Sozialer Status und Attraktivität. Die aus diesen Dimensionen abgeleiteten Skalen weisen gute interne Konsistenzen auf. Ein starker Hinweis auf die Validität der Skalen sind die hohen Intra-Paarkorrelationen. Wie erwartet fanden wir einen kurvilinearen Zusammenhang zwischen der Skala Mögen/Gefühle und Beziehungserfolg (Glück, sexuelle Zufriedenheit und wahrgenommene Beziehungsstabilität). Hinsichtlich der beiden Skalen der personbezogenen Equity traten hingegen keine vergleichbaren Ergebnisse auf. In Studie 2 waren die Skalen in einem Retest über acht Wochen reliabel. In Studie 3 fanden wir den erwarteten kurvilinearen Zusammenhang zwischen Mögen/Gefühle und Zufriedenheit sowie mit Ärger in der Partnerschaft.
Zusammenfassung. In drei Studien wurde ein Instrument zur Erfassung des Geschlechtsrollen-Selbstkonzepts im Jugendalter (GRI-JUG) entwickelt, das positive und negative Attribute enthält. In einer Pilotstudie wurden 40 typische Attribute für Jungen und Mädchen ermittelt. Diese wurden danach von N = 692 Jugendlichen hinsichtlich ihrer Typizität für beide Geschlechter eingeschätzt. Für die Teilskalen Mask+, Mask-, Fem+ und Fem- wurden je fünf Attribute ausgewählt und einer neuen Stichprobe von N = 1926 Jugendlichen zur Selbsteinschätzung vorgelegt. Jungen wiesen höhere Werte auf den beiden Maskulinitätsskalen auf, Mädchen höhere Werte auf den beiden Femininitätsskalen. Die Validität wurde anhand der Konstrukte Trait-Aggressivität und Empathiefähigkeit sowie geschlechtstypischen Berufswünschen und Präferenzen für Lotteriegewinne demonstriert. Das GRI-JUG erwies sich als reliables und valides Instrument zur Erfassung des Geschlechtsrollen-Selbstkonzepts von Jugendlichen.
Zusammenfassung: Von Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen im Fußball wird erwartet, dass ihre Urteile keine Mannschaft übervorteilen. Wegen der Umstände, unter denen sie Entscheidungen treffen müssen, sind unparteiische Urteile jedoch unwahrscheinlich. Eine hinreichende Bedingung für eine Bevorzugung ist Ähnlichkeit. Als Maß der Ähnlichkeit verwendeten wir die Übereinstimmung der kulturellen Herkunft von Mannschaften und des jeweiligen Schiedsrichters. In der Schweiz gibt es eine französischsprachige und eine deutschsprachige Kultur. Wir analysierten 1 033 Spiele der höchsten Schweizer Fußballliga der Männer. Es zeigte sich, dass eine Mannschaft einen Vorteil hat, wenn sie aus derselben Kultur wie der Schiedsrichter stammt. Der Vorteil zeigte sich in der Höhe des Sieges, der Höhe der gewonnenen Punkte, der Anzahl gelber Karten und der Anzahl der Platzverweise.
Zusammenfassung: Die psychologische Sozialpsychologie hat sich zu einer relativ individualistischen Disziplin entwickelt, in der das “Soziale” zunehmend verkürzt wurde. Es wird gezeigt, dass Themen, die die wechselseitige Interaktion und Kommunikation zwischen Individuen betreffen und in die konkrete Sozialstruktur und Kultur einbetten, zu wenig in Forschung und Lehre angegangen werden. Darunter leiden auch die wechselseitige Befruchtung mit den Nachbarwissenschaften und die Nützlichkeit der psychologischen Sozialpsychologie für die Praxis. Eine stärkere Ausarbeitung und Verknüpfung der interaktiven Paradigmen der Austauschtheorien und des symbolischen Interaktionismus untereinander und mit dem Social-Cognition-Paradigma könnte die individualistische Verkürzung korrigieren und die psychologische Sozialpsychologie sozialer, interdisziplinärer und anwendbarer machen.
Zusammenfassung. Faktoren individueller Bedrohungs-, Wirksamkeits- und Kostenbewertungen bei Umweltstressoren werden untersucht. Hiermit soll zur bereichspezifischen Weiterentwicklung von Modellen zur Erklärung umweltschonenden Verhaltens beigetragen werden (vgl. Gardner & Stern, 1996 ). Basierend auf zwei Fragebogenerhebungen (Ns = 275, 115) kann im Bereich der Bedrohungsbewertung ein modifiziertes dreifaktorielles Modell der Bedrohungsbewertung (Bedrohung der eigenen Person, anderer Menschen, der Natur; Schultz, 2001 ) über konfirmatorische Faktorenanalysen belegt werden. Im Bereich der Wirksamkeits- und Kostenbewertung können jeweils fünffaktorielle Modelle bestätigt werden (Bereiche: Individuum, Beruf, Region, Land, globale Ebene).
Zusammenfassung: Die Bereitschaft, sich fair zu verhalten, scheint gerade in sportlichen Wettkampfsituationen von situativen Einflüssen und widersprüchlichen sozialen Erwartungen beeinflusst zu werden. Im Sinne der normative focus theory von Cialdini, Kallgren und Reno (1991) rückt die Orientierung an der Norm der Fairness unter situativen Gegebenheiten unter Umständen in den Hintergrund. Wie jugendliche Sportler mit Normkonflikten und Situationseinflüssen umgehen und welche Rolle hierbei Trainer/innen als Vorbilder spielen, wurde bislang kaum untersucht. In einer Fragebogenstudie mit 547 Fußballern (9-18 Jahre) zeigt sich die Bereitschaft zu foulen von situativen Bedingungen (z. B. Zuschauerdruck, Abstiegsdrohung) und wahrgenommenen Trainernormen beeinflusst. Den Trainern schreiben die Jugendlichen zu, dass sie Fouls weitgehend tolerieren. Bezogen auf Gemeinnützigkeitsansprüche der Sportvereine legen diese Befunde eine intensivere Debatte der Vorbildfunktion von Trainern nahe.
Zusammenfassung. Der “Mere-Exposure”-Effekt bezeichnet eine positive Einstellungsänderung gegenüber einem Reiz aufgrund der bloßen wiederholten Darbietung dieses Reizes ( Zajonc, 1968 ). In der vorliegenden Studie wurde geprüft, ob sich “mere exposure” auch auf tatsächliches Verhalten, nämlich die Auswahl von Produkten, auswirkt. Versuchspersonen (Vpn) sollten Sehenswürdigkeiten benennen, die auf Fotografien abgebildet waren. In zwei Experimentalbedingungen waren unauffällig zusätzlich Plakate zu sehen, die entweder das Logo eines Zitronenbonbons (“zitro”) oder eines Pfefferminzbonbons (“pfeffi”) zeigten; in einer Kontrollbedingung waren keine Plakate zu sehen. Später konnten die Vpn als Dankeschön zwischen den beiden Produkten wählen. Personen, die vorher zitro-Plakaten ausgesetzt waren, wählten - wie die Kontrollgruppe - mehrheitlich Zitronenbonbons, wohingegen sich diese Präferenz bei Personen, die vorher pfeffi-Plakaten ausgesetzt waren, umkehrte: sie wählten mehrheitlich Pfefferminzbonbons. Theoretische und praktische Implikationen werden diskutiert.
Zusammenfassung. In den beiden vorliegenden Normierungsstudien wurden 218 Personeneigenschaften in Bezug auf das Altersstereotyp (“alter Mensch/Rentner”) sowie auf normative Vorstellungen über das Altern (Erwünschtheit, Kontrollierbarkeit, Entwicklungsperiode) von insgesamt 501 studentischen Versuchspersonen beurteilt. Normierung 1 ermöglichte eine Kategorisierung der Wörter in drei Merkmal-Sets mit jeweils 30 typischen Eigenschaften (stereotyp-konsistent, stereotyp-inkonsistent und stereotyp-neutral). Normierung 2 ergänzte die Merkmal-Sets um die Analyse normativer Vorstellungen über das Altern. Demnach korrespondierten alters-konsistente Eigenschaften mit einer reduzierten, wenn auch moderaten Erwünschtheit und Kontrollierbarkeit. Zudem unterschieden sich die wahrgenommenen Anfangs- und Endpunkte der Entwicklungsperioden der Merkmal-Sets deutlich. Schließlich kann nach Vergleichen mit äquivalenten Normen von Heckhausen, Dixon und Baltes (1989) zeitliche Stabilität normativer Vorstellungen über die Entwicklung alters-konsistenter Eigenschaften bei jungen Erwachsenen vermutet werden.
Zusammenfassung: Die Forschung zur sozialen Rollentheorie hat durchweg gezeigt, dass die Vorgabe derselben Rolleninformation geschlechtsstereotype Persönlichkeitsbeurteilungen von Männern und Frauen reduziert. Die vorliegende Studie hinterfragt die rollentheoretische Erklärung dieser Befunde und untersucht, inwieweit die bisherigen Ergebnisse dadurch zustande kamen, dass Personen unterschiedliche Standards für Männer und Frauen bei ihren Beurteilungen anwendeten. Die Versuchspersonen verglichen Männer und Frauen in derselben Rolle, d. h. im Haushalt tätig, Vollzeit berufstätig oder nicht spezifiziert, hinsichtlich geschlechtsstereotyper Eigenschaften. Um einen Wechsel der Beurteilungsmaßstäbe zu verhindern, gaben die Versuchspersonen auf derselben Ratingskala an, ob das jeweilige Persönlichkeitsmerkmal bei einem/einer durchschnittlichen Mann/Frau mehr oder weniger ausgeprägt ist als bei einer durchschnittlichen Person des anderen Geschlechts. In Übereinstimmung mit der sozialen Rollentheorie wurden im Haushalt tätige Männer und Frauen sowie berufstätige Männer und Frauen ähnlicher bezüglich expressiver und instrumenteller Eigenschaften beurteilt als Männer und Frauen ohne Rolleninformation. Dieser Rolleneffekt war bei weiblichen Versuchspersonen stärker ausgeprägt als bei männlichen Versuchspersonen.
Zusammenfassung: In zwei Stichproben wird eine deutschsprachige 40-Item Version des “Portraits Value Questionnaire” (PVQ) validiert; in einer dritten Stichprobe (European Social Survey) wird eine verkürzte Version mit 21 Items dieses Werteinventars validiert. Bei dem PVQ handelt es sich um ein von Shalom Schwartz neu entwickeltes Instrument zur Überprüfung seiner Theorie grundlegender menschlicher Werte. Die Aufgabenstellung des PVQ unterscheidet sich konzeptionell deutlich von der des bisher verwendeten Standardinstrumentes “Schwartz Value Survey” (SVS). Das neue Instrument ist besonders für Probanden mit mittlerer und niedriger Schulbildung geeignet. Unsere Ergebnisse belegen die instrumentenunabhängige Validität der von Schwartz postulierten Wertetheorie. Der Vergleich mit dem SVS belegt die konvergente und diskriminante Validität der mit dem PVQ gemessenen zehn Wertetypen. Auch die vorhergesagten Beziehungen der Wertetypen mit zwei externen Konstrukten belegen die Konstruktvalidität des PVQ. In einer konfirmatorischen Faktorenanalyse wird die postulierte Zahl der unterschiedlichen Werte nicht bestätigt, da neun statt zehn Werte als empirisch angemessen erscheinen. Eine externe Validierung mit den Daten des repräsentativen European Social Survey in Deutschland durch eine konfirmatorische Faktorenanalyse (jedoch nur mit 21 Items) hat die Schwartz'sche Werteskala weitgehend bestätigt, allerdings mussten sechs der zehn Wertetypen zu dreien zusammengefasst werden.
Zusammenfassung: Der big-fish-little-pond effect beschreibt das Phänomen, dass vergleichbar leistungsstarke Schülerinnen und Schüler in leistungsstärkeren Lerngruppen infolge sozialer Vergleiche niedrigere Fähigkeitsselbstkonzepte ausbilden als in Gruppen mit einem niedrigeren mittleren Leistungsniveau. In der vorliegenden Studie wird geprüft, ob dieser Effekt auch im Hinblick auf das sportbezogene Selbstkonzept zu finden ist. In einer längsschnittlich angelegten Studie wurde eine repräsentative Stichprobe von 1185 Schülerinnen und Schülern in der Grundschule (3. Klasse) und der Sekundarstufe I (6. Klasse) mit einem motorischen Test und per Fragebögen untersucht. In Mehrebenenanalysen konnte ein negativer Effekt der durchschnittlichen Sportleistung einer Klasse auf das sportbezogene Selbstkonzept der Schüler nachgewiesen werden, der auch noch nach dem Übergang in die Sekundarstufe I andauerte. Die Konfrontation mit sportlichen Mitschülern hat demnach persistente negative Effekte auf das sportbezogene Selbstkonzept.
This study presents word norms for 30 male and 30 female German first names (modem, old-fashioned, and timeless) with respect to the perception of age, attractiveness and intelligence of persons with the corresponding name. Participants were 104 younger (less than 30 years) and 42 older (older than 50 years) persons from a community sample. We investigate (1) stereotypes influencing the perception of first names, (2) reasons for the development of timeless names, and (3) name preferences concerning one's own children. Results show that (1) perceptions concerning first names are determined by (perceived) age of the named person as well as the age of the ascribing persons. (2) We discovered two kinds of timeless first names. (3) Name preferences concerning one's own children are influenced by a large number of factors.
According to the sampling approach (Fiedler, 2000), biases in judgments are not necessarily due to cognitive deficits, but arise during the sampling of relevant information. There are many reasons why an available sample is often not representative or biased. In,general, people are not sensitive to these biases in their information samples. Three experiments are presented in which both sport coaches and students show a lack of insight concerning manipulations of the information sample. Judgment targets were either a soccer player (Exp. 1 & 3) or different sports (Exp. 2); we manipulated the amount of positive and negative information in the memory sample via category-split (Fiedler & Armbruster, 1994) and via ease-of-retrieval (Schwarz et al., 1991). Judgments reflected the information in these subjective samples and were not corrected for obvious biases resulting from the sampling process. The implications of these results for judgments about sportsmen and media coverage are discussed.
Migration has changed German society. Recently, this is being increasingly discussed also at the political level. Even though an integration of migrants is being aspired, migrants often face social discrimination - which in turn impedes successful integration. Based on the social-cognitive approach and the social identity approach, the current article gives and overview on the current research on factors both leading to and counteracting social discrimination. This overview in turn serves as a basis for deriving recommendations regarding the design of political and societal processes aiming at a successful societal integration of migrants by means of I reduction of social discrimination. Subsequently, the derived recommendations are integrated and discussed. Also, both the relevancy to practice as well as boundaries of social psychological research for these issues is illustrated.