
Die PET/CT spielt v. a. in der Tumordiagnostik eine große Rolle, trotz des geringeren Weichgewebekontrasts und der höheren Strahlenbelastung im Vergleich zur PET/MRT. Erste Vergleichsstudien zeigen zwar die gute diagnostische Leistung der PET/MRT z. B. bei Prostataoder Mammakarzinomen, doch die hohen Kosten und die technischen Anforderungen haben bisher eine breitflächige Übernahme in die klinische Praxis verhindert.
ZusammenfassungDer Chemokinrezeptor CXCR4 – häufig nachgewiesen, doch selten greifbar. Während in einer schier endlosen Zahl an Studien seine physiologische und pathogene Präsenz, seine zellulären Funktionen sowie Möglichkeiten seiner gezielten pharmakologischen Kontrolle seit fast 30 Jahren erforscht werden, ist das Spektrum seiner nuklearmedizinischen klinischen Anwendungen mit malignen Krankheitsbildern des hämatopoetischen Systems und einigen wenigen Entzündungsprozessen immer noch überschaubar. Das Verständnis um Prozesse, die seine dynamische Zelloberflächenexpression regulieren sowie die Suche nach selektiven Radiopharmaka zur Unterscheidung physiologischer von pathogenen CXCR4-Expressionen stellen die Herausforderung der Zukunft dar, um den CXCR4 als ein vielseitiges theranostisches Target in der Nuklearmedizin zu manifestieren.
Die Größe der soliden Anteile in subsoliden nicht kleinzelligen Bronchialkarzinomen (NSCLC) hat einen stärkeren prognostischen Wert als die Tumorgesamtgröße. Die Studienautoren verglichen den Stellenwert der präoperativen FDG-PET/CT und der Thorax-CT bei NSCL, die sich als subsolide Tumoren mit einem soliden Anteil < 3 cm präsentierten. Die in den aktuellen Leitlinien empfohlene präoperative PET/CT hatte nur einen begrenzten Nutzen.
Der Artikel gibt einen Überblick über die Anforderungen und Besonderheiten einer nuklearmedizinischen Abteilung an einer dezidierten Lungenklinik. Spezielle Untersuchungsmethoden werden beschrieben, und die Notwendigkeit neuer Techniken wird herausgestellt. Darüber hinaus erörtert der Beitrag die Wirtschaftlichkeit einer solchen Abteilung.
die klinische Bereitstellung von Radiopharmaka für diagnostische und therapeutische Zwecke ist eine der zentralen Aufgaben der konventionellen Radiopharmazie, denn sie ist das Herzstück einer jeden modernen Nuklearmedizin. Neben einem großen, aber planbaren, logistischen Aufwand ist die Versorgung mit Radiopharmaka sowohl mit radiochemischen als auch regulatorischen Herausforderungen verbunden. Das betrifft beispielsweise die zuverlässige Verfügbarkeit einzelner Radionuklide aufgrund ihrer Kurzlebigkeit und die Erfüllung obligatorischer Qualitätskontrollen.