
Zusammenfassung Die Mitochondrienmedizin zeigt als eine junge und sehr beachtenswerte Medizinrichtung Wege auf, um die Zukunft des therapeutischen Handelns in vielfacher Hinsicht zu bereichern und zu verbessern. Mitochondriale Funktionsstörungen sollten als erhebliches Problem für die Entstehung und den Verlauf einer Reihe chronischer gesundheitlicher Störungen angesehen werden: postinfektiöse oder idiopathische Fatigue-Syndrome (chronisches Fatigue-Syndrom, Fibromyalgie-Syndrom, Multiple Chemical Sensitivity, Tumorfatigue etc.). Durch moderne integrative Diagnostik und daraus abgeleiteter Therapie ergeben sich neue Behandlungsoptionen für bisher schwer behandelbare Krankheiten und somit bessere Aussichten für betroffene Patienten. Dieser wissenschaftliche Artikel bietet eine umfassende Analyse der Mitochondriopathie, einschließlich ihrer Ursachen, Pathophysiologie und der diagnostischen Ansätze.
Zusammenfassung Ungesunde Ernährung, ein hektischer, stressreicher Lebensstil, emotionale Belastungen, Bewegungsmangel sowie die Einnahme bestimmter Medikamente haben einen negativen Einfluss auf unsere Magen-Darm-Gesundheit. Völlegefühl, Blähungen, Reizdarm, Sodbrennen, Durchfälle oder auch anhaltende Verstopfung sind weit verbreitete Symptome, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen, insbesondere wenn sie sich chronifizieren. Darüber hinaus leiden viele Menschen in den modernen Gesellschaften unter schwerwiegenden Magen-Darm-Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Der Gesundheitszustand unseres Verdauungstraktes hat auch einen großen Einfluss auf unsere Gesamtgesundheit. Mit den in der Mykotherapie eingesetzten Vitalpilzen – sie werden synonym auch Heil- bzw. medizinisch wirksame Pilze genannt – steht eine effektive naturheilkundliche Therapieoption zur Verfügung. So leisten Vitalpilze einen wertvollen Beitrag zur Wiederherstellung und Erhaltung der Magen- und Darmgesundheit und einer intakten Verdauung. Ihr Einsatz hat sich bei der Behandlung einer Vielzahl von Magen-Darm-Erkrankungen bewährt.
Zusammenfassung Die Diagnose „Reizdarmsyndrom“ ist zwar nicht die Hauptdiagnose der Patienten am Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) in München, aber summa summarum sicherlich eine der häufigsten Diagnosen im KfN überhaupt. Typische Symptome des Reizdarmsyndroms sind krampfartige Bauchschmerzen, Flatulenz und Meteorismus, Diarrhö und/oder Obstipation und eine stark beeinträchtigte Lebensqualität. Bei den Diarrhöen handelt es sich vor allem um dünnflüssige Darmentleerung, ggf. mit Schleimbeimengungen, nicht selten mit einer Aggravation morgens. Patienten können bei Obstipation auch schafskotartige Stühle beschreiben, über ein Gefühl der unvollständigen Darmentleerung klagen und generell eine Besserung des abdominellen Druck- und Völlegefühls nach Darmentleerung empfinden. Die Behandlung am KfN zielt darauf ab, die Patienten über das Krankheitsbild aufzuklären, damit sie ihre Symptomatik besser einordnen können und zur langfristigen Selbsthilfe befähigt werden.
ZusammenfassungVegetative Störungen lassen sich homöopathisch sehr gut positiv beeinflussen, zumal es sich um funktionelle Zusammenhänge ohne eigentliche Organschädigungen handelt. In der Homöopathie wird versucht, diese Störungen ganzheitlich zu behandeln. Durch die Auswahl spezifischer homöopathischer Mittel, die auf die individuellen Symptome und die Konstitution des Patienten abgestimmt sind, soll das vegetative Nervensystem wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Ziel ist es, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern auch die zugrunde liegenden Ursachen anzugehen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Das Vegetativum ist dabei oft Vermittler zwischen der emotionalen und der körperlichen Ebene. Erwartungseffekte (Placebo) sind in diesem Zusammenhang denkbar, ebenso wie in allen Bereichen der konventionellen Medizin auch. In diesem Kontext gewinnt die Homöopathie zunehmend an Bedeutung als ergänzende Therapieform zur Unterstützung der Gesundheit und des Wohlbefindens bei vegetativen Störungen.