
Das Kniegelenk zählt zu den am häufigsten untersuchten Gelenken in der bildgebenden Diagnostik. Die konventionelle Röntgendiagnostik stellt dabei trotz zunehmender Verfügbarkeit von CT und MRT weiterhin die Basisuntersuchung dar – sie ist schnell verfügbar, kosteneffizient und erlaubt in standardisierten Projektionen eine aussagekräftige Darstellung und Beurteilung knöcherner Strukturen sowie indirekter Gelenksveränderungen.
Kontrastmittel sind für die radiologische Diagnostik unverzichtbar, bergen jedoch Risiken, besonders für vulnerable Patientengruppen. Die European Society of Urogenital Radiology (ESUR) gibt Empfehlungen zur Anwendung jod- und gadoliniumhaltiger Kontrastmittel und fördert standardisierte Sicherheitsprotokolle. Der Beitrag fasst zentrale Leitlinien zu akuten Reaktionen, renalen Risiken, Spezialpopulationen und neuen MRT-Entwicklungen zusammen.
Die Entwicklung moderner Technologien wie 3D-Druck, Mixed Reality und Virtual Reality hat die Möglichkeiten in der Medizin erweitert. Insbesondere 3D-Labore bieten eine Plattform, um diese Innovationen in die klinische Praxis und die medizinische Lehre zu integrieren. Sie ermöglichen die Erstellung patient*innenspezifischer Modelle, die nicht nur die Diagnostik und Therapieplanung verbessern, sondern auch die Ausbildung von Fachkräften unterstützt.