Der Computereinsatz in der Zahnarztpraxis hat sich in der Praxisorganisation seit vielen Jahren bewährt. Ebenfalls bewährt hat sich seit zwei Jahrzehnten die lichtoptische Intraoralabformung zur Vorbereitung der Einzelzahnrestauration im Chairside-Verfahren (Cerec). Neue Scannersysteme und Computersoftware ermöglichen heute die Intraoralabformung der Ganzkiefersituation und berechnen virtuelle Arbeitsmodelle für die zahntechnische Verarbeitung von Verblendkronen und mehrgliedrigen Brücken. Dadurch entfällt vielfach der Elastomerabdruck, sofern die Präparationsgrenzen sekretfrei und gut einsehbar sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Genauigkeit der digitalen Intraoralabformungen zumindest jener von Polyetherabdrücken entspricht. Auch die marginale Passung am Kronenrand kann durch die Digitaltechnik beeinflusst werden. Der Nutzen der digitalen Prozesskette ist die exakte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Die Datensätze vereinfachen im Online-Austausch die Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.