
Das Hepatoblastom ist der häufigste maligne Lebertumor im Kindesalter und tritt überwiegend in den ersten Lebensjahren auf. Typisch ist ein rasches Wachstum und ein deutlich erhöhtes Alpha-Fetoprotein (AFP) im Serum. Die Diagnose basiert auf der Kombination aus Bildgebung (Magnetresonanztomographie [MRT] des Abdomens, Computertomographie [CT] des Thorax zur Metastasensuche), Laborparametern (AFP) und histologischer Sicherung durch eine Leberbiopsie. Zur exakten Risikostratifizierung und Zuordnung zum richtigen Behandlungskonzept steht in Deutschland wöchentlich ein pädiatrisches nationales Lebertumorboard zur Verfügung. Die Therapie besteht aus der Tumorentfernung mit möglichst mikroskopisch freien Resektionsrändern meist umrahmt von prä- und postoperativer Chemotherapie. In seltenen Fällen ist eine Lebertransplantation notwendig. Aufbauend auf diversen Vorstudien (u. a. auch der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie [GPOH]) wurden zur Harmonisierung und Beantwortung verschiedener Fragen in der international durchgeführten PHITT-Studie (Pediatric Hepatic International Tumor Trial) Konzepte für 4 verschiedene Stratifizierungsgruppen („very low“, „low“, „intermediate“ und „high risk“) geprüft. Die Rekrutierung wurde Ende 2023 beendet, Ergebnisse folgen bis Ende 2027. Zur Überbrückung bis zur Konzeptualisierung einer PHITT-II-Studie wurde eine mit allen Konsortien abgestimmte onkologische Guidance unter Federführung der GPOH-Studienleitung veröffentlicht. Durch optimierte Chemotherapieprotokolle, verbesserte Chirurgie und interdisziplinäre Behandlungskonzepte werden je nach Risikogruppe Heilungsraten von 70–100
Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) fordert für zertifizierte onkologische Zentren ein standardisiertes onkologisches Basisscreening zur Erfassung psychosozialer und supportiver Unterstützungsbedarfe. Digitale Verfahren können die Umsetzung dieser Anforderungen unterstützen. Beschreibung der Entwicklung, Implementierung und Verstetigung eines digitalen onkologischen Basisscreenings am LMU Klinikum sowie Darstellung erster Erfahrungen aus der Routineversorgung. Die Implementierung erfolgte anhand des EPIS-Frameworks (Exploration, Preparation, Implementation and Sustainment). Auf Basis validierter Instrumente (NCCN Distress Thermometer, NRS/PG-SGA SF, IPOS) wurde ein digitaler Fragebogen mit 15 Fragen entwickelt. Die technische Umsetzung erfolgte über die CANKADO-ePRO-Plattform mit Integration in das Krankenhausinformationssystem. Unterstützungsbedarfe werden automatisiert anhand definierter Schwellenwerte identifiziert. Im Jahr 2025 wurden 9909 QR-Codes generiert; 5559 Patient:innen führten das Screening (Teilnahmequote 56,1
Die bildgebende Früherkennung des Mammakarzinoms ist eine zentrale Säule der onkologischen Versorgung und trägt wesentlich zur Senkung der brustkrebsspezifischen Mortalität bei. Bevölkerungsbezogene Screening-Programme auf Basis der Mammographie sind etabliert, weisen jedoch insbesondere bei dichtem Brustdrüsengewebe relevante Limitationen auf. Ziel dieses CME-Beitrags ist es, den aktuellen Stand der bildgebenden Früherkennung, Primärdiagnostik und Beurteilung des Therapieansprechens beim Mammakarzinom darzustellen. Neben Mammographie und digitaler Brusttomosynthese werden ergänzende Verfahren wie Ultraschall, automatisierter Brustultraschall, kontrastmittelgestützte Mammographie und Magnetresonanztomographie kritisch bewertet sowie die zunehmende Rolle der künstlichen Intelligenz in der Mammadiagnostik eingeordnet.
Das Neuroblastom ist der häufigste extrakranielle solide Tumor im Kindesalter. Es entsteht aus Vorläuferzellen des peripheren Nervensystems im Nebennierenmark oder in den sympathischen Grenzsträngen. In Deutschland werden jährlich 120 Neuerkrankungen registriert, entsprechend 5–6
Mit steigenden Überlebensraten in der pädiatrischen Onkologie wächst die Gruppe der Childhood Cancer Survivor kontinuierlich. Embryonale Tumoren wie Neuroblastom, Nephroblastom, Retinoblastom und Hepatoblastom treten überwiegend im frühen Kindesalter auf und erfordern multimodale Therapien, die mit einem erhöhten Risiko für Spätfolgen verbunden sind. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die häufigsten therapieassoziierten Spätfolgen nach embryonalen Tumoren darzustellen und die Bedeutung einer strukturierten, risikoadaptierten Langzeitnachsorge aufzuzeigen. Die Arbeit basiert auf einer Literaturübersicht aktueller Studien, Registerdaten des Deutschen Kinderkrebsregisters sowie der S2k-Leitlinie zur Langzeitnachsorge, ergänzend wird ein klinisches Fallbeispiel dargestellt. Ein Großteil der Survivor entwickelt im Verlauf chronische Erkrankungen. Häufige Komplikationen betreffen das kardiovaskuläre System, die Nierenfunktion, das Hörvermögen, das endokrine System, das Wachstum und die Knochengesundheit sowie das Nervensystem. Zudem können psychische Belastungen und sekundäre Malignome auftreten. Die Inzidenz dieser Spätfolgen steigt mit zunehmendem zeitlichem Abstand zur Therapie kontinuierlich an. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer lebenslangen, risikoadaptierten Nachsorge. Neben der frühzeitigen Erkennung und Behandlung somatischer Spätfolgen gewinnt die psychosoziale Betreuung zunehmend an Bedeutung. Die strukturierte Langzeitbetreuung ist essenziell zur Sicherung von Lebensqualität und Morbiditätsreduktion.
Embryonale Tumoren werden mit multimodalen Behandlungskonzepten in Therapiestudien oder nach Leitlinie behandelt. Die Strahlentherapie spielt für das Erreichen einer lokalen Kontrolle eine wichtige Rolle, ist jedoch aufgrund des sehr jungen Alters sehr herausfordernd. Das Risiko für u. U. schwerwiegende Spätfolgen muss umsichtig in die Therapiestrategie einbezogen werden. Die strahlentherapeutischen Konzepte werden daher immer risikoadaptiert. Dabei spielen insbesondere die Tumorentität, die Lokalisation, sowie das Ausbreitungs- und Rezidivmuster eine entscheidende Rolle, welche Einfluss auf das Bestrahlungsvolumen, die Strahlendosis oder auch den Zeitpunkt der Bestrahlung nehmen. Aufgrund der vulnerablen Patientengruppe werden zur bestmöglichen Schonung des umliegenden, gesunden Gewebes verstärkt hochkonformale Techniken wie die Protonentherapie eingesetzt. Da radiotherapieinduzierte Spätfolgen oft erst Jahrzehnte nach Therapieende auftreten, sollten die betroffenen Kinder eine strukturierte lebenslange Nachsorge erhalten, um ggf. frühzeitig eingreifen zu können.
Das duktale Adenokarzinom des Pankreas („pancreatic ductal adenocarcinoma“, PDAC) gehört zu den aggressivsten malignen Erkrankungen und ist durch eine hohe Metastasierungsrate sowie ausgeprägte Therapieresistenz gekennzeichnet. Seine Entstehung basiert auf einem komplexen Zusammenspiel von Umwelt- und Lebensstilfaktoren, genetischer Prädisposition sowie molekularen und epigenetischen Veränderungen. Etablierte Vorläuferläsionen wie die pankreatische intraepitheliale Neoplasie (PanIN), die intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie (IPMN) und die muzinös-zystische Neoplasie (MCN) durchlaufen eine mehrstufige Progression, die durch frühe KRAS-Mutationen und nachfolgende Alterationen in Tumorsuppressorgenen wie CDKN2A, TP53 und SMAD4 charakterisiert ist. Neben linearen Progressionsmodellen gewinnt zunehmend die nichtlineare Tumorevolution mit früher Dissemination und ausgeprägter intratumoraler Heterogenität an Bedeutung. Molekulare Subtypen, insbesondere der klassische und der „Basal-like-Phänotyp“, unterscheiden sich hinsichtlich Biologie, Prognose und Therapieansprechen. Zusätzlich spielen epigenetische Mechanismen und nichtkodierende RNA eine zentrale Rolle in der Tumorentstehung und bieten neue Ansätze für Diagnostik und Therapie. Die Integration von ätiologischen Faktoren und molekularer Evolution liefert ein vertieftes Verständnis der Pathogenese des PDAC und bildet die Grundlage für die Entwicklung präzisionsmedizinischer Strategien.
Hodentumoren im klinischen Stadium I sind mit exzellenten Heilungsraten assoziiert. Klinisch entscheidend ist daher, ob nach Orchiektomie eine Surveillance ausreicht oder ob eine adjuvante Therapie zur Senkung des Rezidivrisikos sinnvoll ist. Darstellung einer risikoadaptierten Entscheidungslogik für Surveillance und Adjuvanz bei Seminom und Nichtseminom im Stadium I mit Schwerpunkt auf Niedrigrisikokonstellationen, Fertilität und „shared decision making“. Narrative Übersichtsarbeit auf Grundlage aktueller Leitlinien und ausgewählter Studien zu Rezidivrisiko, Überleben, Toxizität, Fertilität und Nachsorge bei Stadium-I-Hodentumoren. Beim Seminom im Stadium I ist Surveillance bei verlässlicher Nachsorge in den meisten Fällen, insbesondere im Niedrigrisiko, der Standard. Unter Surveillance liegt das Rezidivrisiko insgesamt typischerweise bei etwa 12–18
Beim lokalisierten Low- und Intermediate-Risk-Prostatakarzinom besteht ein therapeutisches Spannungsfeld zwischen der Vermeidung von Übertherapie und der rechtzeitigen kurativ intendierten Behandlung klinisch relevanter Tumoren. Active Surveillance (AS, aktive Überwachung) stellt bei geeigneten Niedrigrisikokonstellationen eine etablierte Strategie dar, während bei ungünstiger Risikokonstellation definitive Therapieverfahren indiziert sein können. Ziel der vorliegenden Übersichtsarbeit war es, die Entscheidungsfindung zwischen AS und aktiver Therapie beim Low- und Intermediate-Risk-Prostatakarzinom unter Berücksichtigung moderner Risikostratifikation, diagnostischer Verfahren sowie urologischer und strahlentherapeutischer Therapieoptionen darzustellen. Die Arbeit basiert auf einer selektiven Literaturrecherche sowie der Auswertung aktueller Leitlinien und relevanter Studien zur Risikoklassifikation, AS, radikalen Prostatektomie und definitiven Strahlentherapie beim lokalisierten Prostatakarzinom. Die Therapieentscheidung beruht wesentlich auf dem Wert für das prostataspezifische Antigen (PSA), klinischen Tumorstadium, Gruppeneinteilung gemäß International Society of Urological Pathology (ISUP)/Gleason, Tumorlast, Befunden der multiparametrischen Magnetresonanztomographie (mpMRT), PSA-Dichte und histopathologischen Risikomerkmalen wie kribriformem oder intraduktalem Wachstum. Die AS ist Standard bei selektionierten Patienten mit Low-Risk-Prostatakarzinom und kann bei günstigem intermediärem Risiko individuell erwogen werden. Bei ungünstigem intermediärem Risiko, histologischem Upgrading oder radiologischer bzw. klinischer Progression sollte eine definitive Therapie diskutiert werden. Radikale Prostatektomie und moderne Strahlentherapie sind etablierte kurative Optionen mit unterschiedlichen funktionellen Nebenwirkungsprofilen. Die Entscheidung zwischen AS und aktiver Therapie erfordert eine individualisierte, interdisziplinäre Abwägung von Tumorbiologie, Lebenserwartung, Komorbidität, funktionellen Risiken und Patientenpräferenz.
Die Behandlung des nichtmetastasierten Ösophaguskarzinoms, bestehend aus neoadjuvanter Radiochemotherapie beim Plattenepithelkarzinom bzw. perioperativer Chemotherapie beim Adenokarzinom, einschließlich onkologischer Resektion, stellt den internationalen Standard dar. Die Ösophagektomie ist jedoch mit einer hohen Morbidität und Mortalität sowie einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden. Mehrere Studien untersuchen daher, ob bei Patientinnen und Patienten mit klinischer Komplettremission nach neoadjuvanter Therapie die aktive Surveillance eine Alternative zur obligaten Operation darstellen kann. Die niederländische SANO-Studie konnte prospektiv randomisiert eine Nichtunterlegenheit einer Patientengruppe mit aktiver Surveillance hinsichtlich des Gesamtüberlebens im Vergleich zur primären Operation nach neoadjuvanter Radiochemotherapie nach dem CROSS-Protokoll (Chemoradiotherapy for Oesophageal Cancer Followed by Surgery Study) bei lokal fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom zeigen. Sie schafft damit eine erste Grundlage für organerhaltende Therapiekonzepte. Bei der Bewertung des klinischen Ansprechens nach neoadjuvanter Therapie stellt die verlässliche Diagnose einer klinischen Komplettremission eine zentrale Voraussetzung dar, ist jedoch weiterhin herausfordernd. Die Komplettremissionsrate steigt beim dominierenden Adenokarzinom wahrscheinlich, wenn die perioperative Chemotherapie durch Immuntherapie ergänzt wird. Zusammenfassend hat die aktive Surveillance nach neoadjuvanter Therapie das Potenzial, die individualisierte Behandlung des Ösophaguskarzinoms um einen organerhaltenden Ansatz für ausgewählte Patientinnen und Patienten zu erweitern. Gleichzeitig stellt die Integration der Immuntherapie einen entscheidenden Fortschritt in der multimodalen Therapie dar, da sie die Komplettremissionsraten wahrscheinlich weiter steigert und damit den Bedarf für organerhaltende Strategien erhöht.
Durch die Integration molekularer Marker und die Einführung der FIGO-Klassifikation (International Federation of Gynaecology and Obstetrics) 2023 hat sich die operative Therapie des Endometriumkarzinoms im frühen Stadium grundlegend weiterentwickelt. Dabei stellt die minimal invasive Hysterektomie mit bilateraler Salpingo-Oophorektomie den Standard dar. Die Sentinellymphknotenbiopsie hat sich als bevorzugtes nodales Staging etabliert und die systematische Lymphonodektomie weitgehend ersetzt. Durch die molekulare Klassifikation wird eine präzisere Risikostratifikation ermöglicht und zunehmend das operative Vorgehen beeinflusst. Die enge Verzahnung zwischen operativer Therapie und adjuvanter Behandlung ist entscheidend für eine optimale Versorgung der Patientinnen.
Organisatorische und kommunikative Elemente der ambulanten hämatologisch-onkologischen Versorgung können mit psychosozialer Belastung und Weiterempfehlung zusammenhängen. Patientenberichtete Daten sind begrenzt. Analyse von Patient-Reported Experience Measures (PREMs) zu Praxisstruktur, Informations‑/Dokumentationsqualität, Beratungsangeboten und Kommunikation mit (nicht‑)ärztlichem Personal sowie ihrer Zusammenhänge mit psychosozialer Belastung (Patient-Reported Outcome [PRO]) und Weiterempfehlungsbereitschaft. Bundesweite papierbasierte WINHO-Querschnittsbefragung 2024. Eingeschlossen wurden volljährige Patienten mit ≥ 1 Praxisbesuch in den letzten 6 Monaten; Erstbesuche ausgeschlossen. Von 7200 Fragebögen wurden 5606 zurückgesendet (77,9
Dank erheblicher Fortschritte in Diagnostik und Therapie überleben heute in Deutschland mehr als 85
Mit dem Erfolg perioperativer Systemtherapien beim nicht fernmetastasierten muskelinvasiven Urothelkarzinom (MIBC), insbesondere mit berichteten pathologischen Komplettremissionsraten von bis zu 60
Der Klimawandel beeinflusst die Onkologie auf mehreren Ebenen. Ultraviolette Strahlung, Luftverschmutzung und die Freisetzung endokriner Disruptoren haben direkte Auswirkungen auf die Krebsinzidenz. Indirekt verändern sich durch den Klimawandel Infektionsrisiken, Ernährung und Therapiebedingungen. Auch die Versorgung onkologischer Patient:innen wird durch Extremwetterereignisse und Infrastrukturausfälle erschwert. Gleichzeitig trägt die Onkologie durch energieintensive Therapien und Materialverbrauch zur Umweltbelastung bei. Eine nachhaltige, klimafeste onkologische Versorgung erfordert interdisziplinäre Maßnahmen: vom Umweltmonitoring über resilientere Therapiekonzepte bis zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks der Behandlungsangebote.
Die Nachsorge beim Endometriumkarzinom soll leitlinienbasiert und im engen interdisziplinären Austausch zwischen den betreuenden Fachdisziplinen stattfinden. Ihr Ziel ist die Früherkennung von Rezidiven, die Behandlung von Therapie- und Operationsfolgen sowie die psychosoziale Betreuung der Patientinnen. Die Risikostratifizierung nimmt einen zunehmenden Stellenwert in der Strukturierung der Nachsorge ein. In den Stadien I–II liegt der Fokus auf einer strukturierten Anamnese mit gynäkologischer Untersuchung. Diese erfolgt bis 5 Jahre nach Therapieende halbjährlich. Bei Hochrisikopatientinnen oder fortgeschrittenen Tumoren erfolgt die Nachsorge engmaschiger – meist alle 3 Monate in den ersten 3 Jahren – und kann um eine erweiterte Bildgebung ergänzt werden. Mit der Einführung zunehmend komplexer Therapiekonzepte – vor allem durch Einführung der Immuncheckpointinhibitoren – gewinnt das Management therapiebedingter Nebenwirkungen dieser Ansätze an Bedeutung.
Das Endometriumkarzinom ist in Deutschland die fünfthäufigste Krebserkrankung bei Frauen und die häufigste der weiblichen Genitalorgane. Jährlich erkranken etwa 11.000 Frauen, das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 67 Jahren. Die Prognose ist insgesamt günstig, da viele Tumoren früh und somit bereits in einem frühen Stadium symptomatisch werden. Wichtige Risikofaktoren sind langjährige Östrogenexposition, Adipositas, Bewegungsmangel, Diabetes mellitus, Syndrom polyzystischer Ovarien, Tamoxifen, Tibolon sowie genetische Syndrome wie das Lynch- oder das Cowden-Syndrom. Protektiv hingegen wirken unter anderem eine kontinuierliche kombinierte Hormontherapie, orale Kontrazeptiva, körperliche Aktivität, ballaststoffreiche Ernährung und eine Gewichtsnormalisierung. Vor allem die atypische Endometriumhyperplasie spielt als Präkanzerose eine wichtige Rolle.