
The abstraction of the halogenide ligands in [Re(CH3CN)(2)Cl-4](-) should result in a solvent-only stabilized Re-III complex. The reactions of salts of [Re(CH3CN)(2)Cl-4](-) with silver(1) and thallium(I) salts were investigated and the solid-state structures of cis-[Re(CH3CN)(2)Cl-4] center dot CH3CN and cis[Re(NHC(OCH3)CH3)(2)Cl-4] are described.
29Si- und 14N-NMR-Untersuchungen der Reaktion von Aminopropyltriethoxysilan (APTS) und Kieselsaure (KS) in sauren wasrigen Losungen (Molverhaltnis APTS/KS = 1:1, C = 0,45 M; pH = 2,3) zeigen, das durch APTS die Kondensationsreaktionen der KS stark verlangsamt werden. Als Ursachen werden partielle Kokondensationsreaktionen des APTS mit der KS und das Vorliegen von NH3+…−OSi Bindungen diskutiert. Durch die Dominanz von NH3+ gegenuber NH2-Gruppen bis pH 10,1 liegen auch in neutralen und schwach basischen APTS/KS-Losungen kondensationsbestandige Kieselsauren bzw. Silicatanionen vor. Durch Konzentrieren der APTS/KS-Losungen sind kieselsaurereiche, wasserlosliche Feststoffe darstellbar. N.M.R. Spectroscopic Investigation on the Reaction of 3-Aminopropyltriethoxysilane with Silicic Acid Solutions 29Si and 14N NMR spectroscopic investigations on the reaction of aminopropyltriethoxysilane (APTS) and Silicic acid (KS) in an acidic water solution (molar ratio APTS/KS = 1:1; C = 0.45 M; pH = 2.3) showed a strongly retarded condensation reaction of silicic acids. As motive cocondensation reactions of APTS with KS and the existence of NH3+…−OSi bonds are discussed. Due to the domination of NH3+ against NH2 groups up to pH 10.1 there exist also in neutral and alkaline APTS/KS solutions silicic acids and silicate anions, resp., stable against condensation. By concentration of APTS/KS solutions water soluble solids rich in silicic acid can be prepared.
AbstractMit Hilfe Chemischer, kinetischer und Chromatographischer Methoden wird gezeigt, daß die Monokieselsäure in 0,084;0,4 und 0,97 m salzsaurer wäßriger Lösung in Abhängigkeit von der Zeit über die Di‐, Cyclotri‐, Cyclotetra‐ und Cyclohexa‐bzw. Doppeldreiringkieselsäure zu zwei‐ bis dreidimensionalen hochmolekularen Kieselsäuren kondensiert, die nicht die Konstitution von Doppelketten‐ oder Phyllokieselsäuren haben.
AbstractGewöhnliche Arsentrioxydpräparate zeigen in einigen Fällen Luminescenz, in anderen nicht. Es konnte festgestellt werden, daß hochgereinigtes Arsentrioxyd keine Phosphorescenzeffekte gibt, daß aber eine Aktivierung durch Spuren gewisser organischer Stoffe erfolgen kann.
AbstractBentonit mit austauschfähigen Li‐Ionen verliert das innerkristalline Quellvermögen zwischen 105 und 125° C. Die OH‐Ionen der Silikatschichten bleiben noch über 200° erhalten. Es entsteht also bei 125° ein Glimmer niederster Ordnung. Bei 105° hat bereits die Hälfte der Li‐Ionen die Austauschfähigkeit verloren. Auch bei H‐, Ca‐ und Na‐Ionen beginnt dieser Verlust vor dem Verschwinden der innerkristallinen Quellung, aber bei jeweils höheren Temperaturen. Diese Verminderung der Menge der austauschfähigen Kationen ist vielleicht die Ursache für den Verlust der innerkristallinen Quellung und dürfte selbst durch einen Platzwechsel der Kationen ins Innere der Silikatschichten erfolgen, der sich bei Li‐Ionen bei der auffallend niederen Temperatur vollzieht.
AbstractEs wird eine Übersicht über die analytische Anwendung von stationären und rotierenden Draht‐Elektroden gegeben. Die rotierende Platin‐Elektrode ist für die Analyse von Spuren von Thallium(I) und Kupfer(II) in sulfithaltigen ammoniakalischen Lösungen anwendbar.
Zeitschrift für anorganische ChemieVolume 261, Issue 3-4 p. 133-134 Dedication Rudolf Schenck. zum achtzigsten Geburtstage Günther Rienäcker, Günther RienäckerSearch for more papers by this authorArthur Meiner, Arthur MeinerSearch for more papers by this author Günther Rienäcker, Günther RienäckerSearch for more papers by this authorArthur Meiner, Arthur MeinerSearch for more papers by this author First published: März 1950 https://doi.org/10.1002/zaac.19502610302AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinked InRedditWechat Volume261, Issue3-4März 1950Pages 133-134 RelatedInformation
Zeitschrift für anorganische ChemieVolume 262, Issue 6 p. 297-299 Dedication Arthur Meiner zum 85. Geburtstage R Fricke, R FrickeSearch for more papers by this authorW. Klemm, W. KlemmSearch for more papers by this authorG. Rienäcker, G. RienäckerSearch for more papers by this author R Fricke, R FrickeSearch for more papers by this authorW. Klemm, W. KlemmSearch for more papers by this authorG. Rienäcker, G. RienäckerSearch for more papers by this author First published: Juni 1950 https://doi.org/10.1002/zaac.19502620602AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onEmailFacebookTwitterLinkedInRedditWechat Volume262, Issue6Juni 1950Pages 297-299 RelatedInformation
AbstractDie Verdampfung von PbO und ZnO erfolgt beachtlich langsamer als die Eindiffusion dieser Oxyde unter Silikat‐ bzw. Aluminatbildung unter im übrigen gleichen Bedingungen (Verdampfungs‐ bzw. Diffusionsquerschnitt, Temperatur). Im Kontakt mit den festen Reaktionspartnern wird danach die Ablösung von ZnO und PbO so stark beschleunigt, daß die Diffusionsgeschwindigkeit als der langsamere Prozeß auch bei geringen Schichtdicken geschwindigkeitsbestimmend ist. Die festgestellte Verdampfung von ZnO und PbO ist danach bei den untersuchten Kontaktreaktionen zwischen Preßpastillen ohne Einfluß.
AbstractDurch Umsetzung einer Lösung von Nitrosylchloroantimonat(V) (NOSbCl6) in flüssigem Schwefeldioxyd mit einer Lösung von Tetramethylammonium‐nitroprussiat in demselben Lösungsmittel wurde ein Gemisch von Dinitrosyl‐nitroprussiat, (NO)2 [Fe(NO)(CN)5], und Nitrosyl‐tetramethylammonium‐nitroprussiat, N(CH3)4 (NO) [Fe(NO)(CN)5] erhalten. Das Produkt stellt ein orangefarbenes, sehr hygroskopisches Pulver dar, welches alle Eigenschaften einer salzartigen Nitrosylverbindung besitzt.
Nach einem einleitenden Überblick über die bisherigen Ergebnisse der Chemie des Nitrosyl‐Ions (NO + ) wird deren neueste Entwicklung beschrieben. Diese ist dadurch angeregt worden, daß Lösungsmittel (flüssiges Schwefeldioxyd und Nitrosylchlorid) für Nitrosylsalze, NO + X − , gefunden worden sind, in welchen man doppelte Umsetzungen ausführen kann, wie sie für die Chemie der in Wasser beständigen Ionen charakteristisch sind. Die beobachteten Reaktionen des Nitrosyl‐Ions lassen sich in folgende Gruppen einteilen: 1. Bildung von flüchtigen Nitrosylverbindungen oder Nichtelektrolyten, 2. Ausfällung von schwerlöslichen Nitrosylsalzen, 3. Reduktion oder Oxydation des Nitrosyl‐Ions. Eine Anzahl der Umsetzungen eignet sich gut zum Nachweis von Nitrosyl‐Ionen. Da die einzelnen Nachweisreaktionen in spezifischer Weise auf verschiedene Konzentrationen des Nitrosyl‐Ions ansprechen, können sie zur Ermittlung der Konstitution von Nitrosylverbindungen dienen.
AbstractEs werden die Zerfallsreaktionen flüssigen Formamids mit und ohne feste Katalysatoren untersucht. Letztere haben so gut wie keinen Einfluß auf Richtung und Geschwindigkeit der Zersetzung. Hauptreaktion ist die Bildung von Amoniak und Kohlendoxyd, wie thermodynamisch zu erwarten. Sie ist eine einfache monomolekulare Reaktion einer Aktivierungsenergie von 39 kcal/Mol auf zwei Freiheitsgraden. Dieser Wert und die Nichtkatalysierbarkeit der Reaktion werden diskutiert.
AbstractEs wurden die RAMAN‐Spektren von Äthyl‐, n‐Propyl‐, i‐Propyl‐ und n‐Butyltrichlorsilan aufgenommen und ausgedeutet. Diesen wurden die Spektren der damit isosteren Anlagerungsverbindungen von Methyl‐, Äthyl‐, n‐Propyl‐, n‐Butyl‐, Dimethyl‐und Trimethylamin an Aluminiumchlorid gegenübergestellt, die zum größten Teil erstmalig dargestellt wurden. Der Vergleich der Spektren beider homologer Reihen ergab prinzipielle Ähnlichkeit, die Unterschiede sind durch verschiedene Bindekräfte bedingt.
AbstractEs werden die Totaldrucke des Systems Wasser‐Acetonitril bei 20, 30, 40, 50 und 60° C bestimmt. Bei 20 und 30° C wurden die Partialdrucke dieses Systems und bei 20° C die Dichten, Viskositäten, Oberflächenspannungen und Brechungsindices gemessen. Am System Wasser‐Dioxan wurden bei 25° C die Partialdrucke und Brechungsindices gemessen. Die Totaldrucke des Systems Äthanol‐Acetonitril bestimmte ich bei 20, 30 und 40° C und bei 20° C die Partialdrucke, Dichten, Viskositäten, Oberflächenspannungen und Brechungsindices. Bei 20, 30 und 40° C wurden die Totaldrucke des Systems Cyclohexan‐Dioxan gemessen und bei 20° C die Partialdrucke und Brechungsindices.
AbstractDurch Substitutionsreaktionen an Metallcarbonylen mit Isonitrilen, die strukturell dem Kohlenoxyd entsprechen, ∣C NR entspricht ∣C O∣, werden Metallisonitrile zunächst von Nickel und Kobalt erhalten. Im einzelnen ergeben sich zahlreiche Variationsmöglichkeiten, je nach der Natur des Isonitrils und des Metalls. Die Reaktionen verlaufen leichter und lebhafter als bei den früheren Substitutionen des Kohlenoxyds durch Amine, Phosphine und andere. Phenylisonitril setzt sich mit Nickelcarbonyl unter vollständigem Ersatz der 4 Mol CO unmittelbar zum Tetraphenylisionitril, Ni(CNC6H5)4, um, während mit Methylisonitril ein gemischtes Carbonylisonitril entsteht, entspricht (OC)Ni(CNCH3)3. Kobaltcarbonyle reagieren besonders lebhaft unter Bildung gemischter Typen; Kobaltcarbonyl‐Quecksilber und Phenylisonitril gibt sogar unter Abscheidung von Hg die zweikernige Verbindung (OC)3Co2(CN‐C6H5)5. ‐Metallisonitrile sind nichtionogene Verbindungen metallorganischen Charakters, die sich gegenüber den entsprechenden Carbonylen durch erheblich größere Beständigkeit, tiefere Farbe und gutes Kristallisationsvermögen auszeichnen.
AbstractDurch Einwirkung von amalgamiertem Reinstaluminium auf Reinstwasser entsteht bei Temperaturen unter 40° Bayerit, bei Temperaturen über 80° Böhmit in größter Reinheit. Die Darstellung von Böhmit beruht auf der geringen Keimbildungsgeschwindigkeit des Bayerits bei Temperaturen über 80°.Bei der Wiederbewässerung von Aluminiumoxyd aus Reinstböhmit und Reinstbayerit entsteht bei 100° als Endprodukt Bayerit A. Oxyde aus gefällten Hydroxyden zeigen dagegen ein deutliches „Erinnerungsvermögen”︁ an ihre Vorgeschichte: Oxyde aus Bayerit ergeben Bayerit, Oxyde aus Böhmit neigen zum Böhmit hin. Die Ursache dieses unterschiedlichen Verhaltens ist in kleinen Verunreinigungen von der Darstellung her zu sehen.Im Widerspruch zu N. Parravano u. G. Malquori entsteht bei der thermischen Zersetzung von AlCl3 · 6 H2O ein amorphes Aluminiumoxyd. Bei der Wiederbewässerung dieses definierten amorphen Aluminiumoxyds entsteht bei 100° Böhmit, bei 20° Bayerit B.
1. Durch Fluorierung von Gemischen aus KCl und MnCl2 bzw. CrCl3 wurden die Verbindungen K2MnF6 und K2CrF6 erhalten. 2. Beim Vanadin konnte die Existenz von K2VF6 wahrscheinlich gemacht werden. 3. Die Existenz von TlVF6 konnte nicht bestatigt werden. Vielmehr wurde eine Verbindung der Zusammensetzung TlVO2F2 erhalten. 4. Die Maximal-Wertigkeiten der Ubergangselemente vom Titan bis Kupfer in Fluorokomplexen werden besprochen.
AbstractEs werden einige Beobachtungen über die Quantenausbeute bei verschiedenen Bedingungen mitgeteilt.
AbstractDolomit bzw. Kalkstein wurden bei verschiedenen Temperaturen und Zeiten in Luft, feuchter Luft, Wasserdampf und Kohlendioxyd bestimmter Strömungsgeschwindigkeit zersetzt. Kohlendioxyd ist Reaktionspartner, Wasserdampf Katalysator. Temperaturinkremente wurden aus den Zerfallsgeschwindigkeitskonstanten gerechnet.
1. In wässerigen Lösungen von Wasserstoffperoxyd, die durch das Äquivalentverhältnis q = Alkali:H2O2 charakterisiert sind, erleidet die der OOSchwingung zuzuordnende Frequenz bei Anwendung von LiOH, KOH oder NaOH eine Verschiebung von 877 cm−1 bei q = 0 auf 844 cm−1 bci q = 1. 2. Die Verschiebung findet nicht statt, wenn Ammoniumhydroxyd als Alkali verwendet wird und ist bei Anwendung von LiOH, NaOH oder KOH unabhängig von der Art des zugesetzten Alkalis. 3. Die Verschiebung ist bei q = 1 beendet; eine weitere Erhöhung der Alkalität bewirkt weder eine weitere Verschiebung noch das Auftreten von neuen Linien. 4. Die Verschiebung verläuft im Übergangsgebiet zwischen q = 0 und q = 1 diskontinuierlich, indem bei q = ½ beide Frequenzen, die verschobene und die unverschobene, nebeneinander auftreten. 5. Die Frequenz bei 877 cm−1 ist der neutralen Form des H2O2, die bei 844 cm−1 dem Ion HO′2 zuzuordnen. 6. Irgendwelche Anhaltspunkte für die Existenz des Ions O′′2 oder einer Form haben sich nicht ergeben. 7. Mit Hilfe ramanspketroskopischer Daten werden für die einfache Sauerstoffbindung OO. die Federkraft f, die mittlere rücktreibende Kraft K, die Amplitude der Grundschwingung a und die während der Schwingung aufgenommene Energie E berechnet zu . 8. Die Frequenzerniedrigung beim Übergang ins alkalische Gebiet wird als Folge einer Lockerung der Bindekraft der OOBindung in der ionisierten Form des H2O2 gedeutet. Der Rückgang der mittleren rücktreibenden Kraft K beträgt 0,0985 · 10−1, entsprechend einer Schwächung um 5.59%, die Abnahme der bei der Schwingung aufgenommenen Energie ist gleich 94,4 cal/Mol, entsprechend einer Schwächung um 3,77%. 9. Unter Hinzuziehung der Werte für die Bindungsenergie der OOBindung werden Anharmonizitätskonstante b und maximale Amplitude a* berechnet. 10. Es wird auf Grund eines Vergleiches der erhaltenen b- und a*-Werte mit den entsprechenden, der OO-Doppelbindung zugehörigen Werten gezeigt, daß den in der Literatur angegebenen höheren Werten für die Dissoziation der OOBindung mit 52 und 56,6 kcal (K. H. GEIBT, bzw. J. A. ALLMAND, D. W. STYLE) die größere Wahrscheinlichkeit zuzubilligen und den niedersten Werten mit 34,4 und 37 kcal (Pauling, bzw. Grim und Wolff) weniger Gewicht beizulegen ist. 11. Der prozentuale Anteil der Schwächung der Dissoziationsenergie der OOBindung beim Übergang vom neutralen ins alkalische Gebiet ist nur abhängig von dem Verhältnis der auf ramanspektroskopischen Wege erhaltenen Frequenzen und berechnet sich zu 7,385%. Sie beträgt bei dem wahrscheinlichsten (weil höchsten) Wert 56,6 kcal von A. J. ALLMAND und D. W. STYLE 4,18 kcal. An Hand von katalytischen und peroxydatischen Versuchen mit einfachen und komplexen Eisensalzen, werden die Ableitungen für die Bindungslockerung und die Ionenumlagerungen experimentell gestützt.