
Paten t Nr . 9: ,,Teerose" (Hybrid Tea Rose), angemeldet all1 13. Dez. I93 o, patentiert ab 23.Febr. 1932, ROBERT LEE CARTON, fibertragen an Joseph H. Hill Company. Die lleue Rose entstand durch Kreuzen eines unbenannten S~mlings mit Pollen yon Souvenir de Claudius Pernet. Die Rose besitzt eine ausgesprochen gelblichrosa Farbe und gl~nzend grfilles Blattwerk. Die Stengel haben wenig Dornen. Earner zeichnet sie sich durch reiches Blfihen, kr~if-
In der Zeit yore 8. b i s i i . A u g u s t 1939 finde t ill Z f i r i c h ( S c h w e i z ) d e r i V . Internatiohale T i e r z ~ i c h t e r k o n g r e l ~ start . Das vorl~ufige K u r s p r o g a m m mi t den zur Diskussion geste l l ten F ragen ist erschienell und kann beim Generalsekre ta r ia t in Z u g (Schweiz) bezogen werden. Sek t ionsmi t te i lungen mfissen bis zum I. Sept ember 1938 bet dem Genera lsekre tar ia t angemelde t und bis zum 1. J a n u a r 1939 eil lgereieht werden.
Diese neugegr i indete Arbe i t sgruppe der In t e r na t i ona l Un ion of Fores t Research Organiza t ions wird ers tmal ig gelegentl ich des IUFRO-Kongre s se s in Mtinchen yore 4. his 9. September 2967 zusamment re ten . In teress ie r te Pathologen, Entomologen , Physiologen u n d Genet iker werden eingeladen beizutreten, Manuskr ip te e inzureichen u n d an der Zusa mmenkunf t t e i lzunehmen. Sch lug te rmin ftir die Einre i chung von Manuskr ip ten ist der 1. M/irz 1967. Wei tere Einzelhe i ten , auch beztiglich der Abfassung der Manuskr ip te , s ind bet dem Vors i tzenden der Arbei ts gruppe, Professor H e n r y D. Gerhold, Fores t ry Research Labora tory , The P e n n s y l v a n i a State Universi ty , Un ive r s i t y Park, Pa. 16802 (USA) erh/iltlich.
Die neue Freesie ze ichnet sich durch lavendelmalvenfarbige , besonders groge Blfi ten aus, jede ~ h r e bes i tz t eine groge Anzah l yon Blti ten, von denen 4 gleichzei t ig ge6ffnet sind. Gewonnen wurde die Freesie durch Auswahl yon S~mlingen der ,,La F r a n c e " ; ein aui3ergew6hnlieh sch6ner SXmling wurde mi t dem N a m e n , ,Wis ta r ia" beze ichnet und un te r den S~mlingen der Wis ta r ia wurde die neue Freesie gefunden.
Die Farbe der Bliiten ist ein klares, weiches Bernsteingelb, das ins , ,Empire-Gelb" spielt. Die besondere Sch6nheit der neuen Spielart besteht in der Vollkommenen und symmetfischen Anorc!nung und Gr6ge der einzelnen Blfiten. Es linden sich auch zahlreichere Blfiten an den Dolden als bei den bisher bekannten Arten. Wird die Dolde abgeschnitten und in Wasser gestellt, so 6ffnen sich alle Blfiten bis zur obersten. Die Pflanze e ignet sich besonders gut zum Versand. Dank der zahlreichen Knollenbildung vermehrt sich die Pflanze sehr gut.
ob es lange oder kurze Grannen sind. Bei den Farbmerkmalen kann man leicht zwischen hellen und dunklen T6nen unterseheiden. Bei den Kartoffelsorten unterscheidet man z .B . zwischen hellgelber und kr~iftig gelber Fleischfarbe. Da aber dieser Unterschied durch ~ugere Einfliisse Verwischt werden kann, so kann er als Sortenmerkmal nur yon untergeordneter Bedeutung sein, wfihrend er als Sorteneigenschaft den Preis der Kartoffeln ganz wesentlich beeinfluBt. Man kann nun leicht eine groBe Menge neuer Kartoffelsorten, die sich in ihren Merkmalen unterscheiden und daher als selbst~ndig angesprochen werden miissen, durch Kreuzung hervorbringen. Es ist das ein Vorgang, der alle Jahre bei den Kartoffelziichtern stattfindet. Wtirde nur nach der Neuheit einer Sorte gefragt, so wtirde der Ziichter diese Nachfrage in grogem Umfange leicht befriedigen k6nnen. Da aber die meisten dieser Sorten zuviel schlechte und zu wenig gute Eigenschaften besitzen, so kommen sie gar nicht zum Verkauf. Es ist sehr schwierig, unter den aus einer Kreuzung ents t andenenPf lanzen eine s01che-~u linden, diewenig oder keine schlechten und v ie le gute Eigenschaften hat. Aber es diirfte leichter sein, unter ihnen eine neue, brauchbare Sorte zu finden als in einer fertigen Ztichtungssorte oder in einer sogenannten Landsorte. Wenn es sich um Getreide handelt, so dtirfte auch hier eine Auslese ohne vorherige Kreuzung heute nicht mehr viel Aussicht auf Erfolg bieten. Dagegen ist es etwas anderes bei solchen Kulturpflanzen, die der Auslese bisher noeh nicht oder nur wenig unterworfen waren, hat man doch auch beim Getreide frtiher die grol3en Erfolge durch Auslese vorhandener Sortengemische erzielt. Wenn eine Auslese zu etwas Neuem ffihrt, so handelt es sich entweder darum, dab diese neue Sorte in der Ausgangssorte als Vermischung vorhanden war. Ein solcher Fall lag z. B. bei der Kartoffelsorte Prof. Wohl tmann vor, die dutch Auslese einer schmalbl~ittrigen und einer breitbl~ittrigen Form in zwei Sorten getrennt wurde. Von diesen Nitre die eine am besten einen neuen Namen erhalten sollen, da sie sich nicht nur in einem, sondern in mehreren Merkmalen v o n d e r anderen unterscheidet und daher als selbst/indige Sorte bezeichnet werden miiBte: Oder es handelt sich um das pl6tzliche Auftreten einer Abweichung in der Form oder Farbe, die eine Unterscheidung erm6glicht und die Bezeichnung der Sorte als selbst~ndig rechtfertigen wiirde. Eine solche Abweiehung muB immer wieder auftreten. Sie wird als Mutation bezeichnet, kommt aber nur selten vor. I m allgemeinen wird man eine solche Mutation als eine Degenerationserscheinung auffassen miissen die es nicht ra tsam erscheinen 1/il3t, sie im Wettbewerb mit der Ausgangssorte in den Handel zu bringen. Es kommt auch vor, da8 der Marktwert einer Sorte durch eine solche Mutation leidet. So z .B. ist die weil3schalige Mutation der Kartoffetsorte Centifolia insofern minderwertig, a l s weiBfleisehige Kartoffeln nur bei roter Schale einen h6heren Verkaufswert haben. Eine weitere M6glichkeit, durch Auslese etwas Neues zu erhalten, besteht darin, dab bei geschlechtlich vermehrten Pflanzen durch natiirliche Kreuzungen neue Soften entstehen k6nnen. Diese Sor ten k6nnen yon den aus kiinstlicher Kreuzbefruchtung entstandenen nicht unterschieden werden und verwischen dadurch die Grenze zwischen Kreuzungsund Auslese~ Ziichtung. Die Kartoffels0rten-Registerkommis~ sion geht daher so vor, dab sie nieht naeh der Entstehung der Sorten fragt, sondern nur danaeh, ob sie selbst/indig sind oder nichtl Ihre Erfahrungen haben gezeigt, dab eine ganze Anzahl yon Sorten, die als neue Kreuzungsziichtungen angemeldet worden waren, alten Sorten entsprachen und irrtiimlich als neue Kreuzungsziichtungen bezeichnet worden waren. Andererseits sind eine Menge selbst/indiger Sorten, die sicherlich durch Kreuzungsziichtung entstanden sind, in das Register eingetragen worden, die sich aber auf dem Markt nicht behaupten konnten und daher yon den Ztichtern wieder aufgegeben wurden. Die Aufgabe der Kartoffelsorten-Registerkommission war es, zu verhindern, dal3 alte Sorten unter neuem Namen zur Anerkennung kamen, und diese Aufgabe konnte nur mit Hilfe der Sortenmerkmale erfiillt werden.
In ungeminderter Kraft konnte der langj~ihwird K/JHLEs Verdienst bleiben, in weitschaurige Direktor der Gebr. Dippe AG. in Quedlinburg am 22. Mai seinen 7 o. Geburtstag begehen. Wurde bereits vor IO Jahren an dieser Stelle seinen grol3en Verdiensten um die deutsche landwirtschaftliche Pflanzenziichtung die ihnen zukommende Wtirdigung zuteil, so sei nach einem weiteren Dezennium seines arbeitsreichen und gesegneten Lebens, dessen Wirken nicht mehr in gleichem Mal3e wie friiher der breiteren 0ffentlichkeit bekannt wird, wieder seiner gedacht. Sind es doch nicht nur wissenschafttiche und praktische T~tigkeit, die Dr. K/)HLE in Sonderheit der yon ihm gehegten Zuckerrtibe gewidmet hat, und deren Auswirkungen l~ingst Allgemeingut geworden sind, sondern seine auch heute noch auf FSrderung der Zfichtung in ihrer Gesamtheit gerichtete Arbeit, die bleibende Anerkennung verdienen. Die yon ihm einst unter anderen Bedingungen gegr/indete G. F. P. hat den Grundstock getiefert ftir den Reichsverband der Deutschen Pflanzenzuchtbetriebe, der die Grunds~tze der agrarpolitischen Fiihrung des Dritten Reiches auf pflanzenziichterischem Gebiete zu verwirklichen hat. Es ender Weise schon frfihzeitig die in der Z/ichtung t~itige Wissenschaft und Praxis zu gegenseitigem Nutzeu zusammengeffihrt und einen Zusammenschlug aller Ztichter, der ihrem Gesamtwohl dienen sollte, angestrebt und weitgehend vorbereitet zu haben. Die Zeit war noch nicht reif fiir einen Einbau der Pflanzenztichtung in deft Rahmen der Gesamtwirtschaft, das yon LUDWIG KOHLE in seiner G. F. P. Gewollte eilte zweifelloso seiner Zeit voraus. Die Philosophische Fakultgt der Ludwigsuniversit~t GieBen verlieh LUDWIG K{)HLE zUl2O. Jahresfeier der Grtindung der G. F. P. den Doktor ehrenhalber, wodurch seine wissenschaftlichen Verdienste um die Pflanzenztichtung ihreAnerkenn.ung fanden. Die Liebe und Verehrung, welche er sich bei den Mitarbeitern des yon ihm geteiteten Unternehmens erworben hat, findert ihren Dank in Zeichen der Treue und Anh~inglichkeit, die ihn zugleich mit den herzlichert W/inschen aller ihm Nahestehenden in den jetz~_ selbst gew~ihlten Ruhestaltd begleiten. M6gen dem Jubilar noch viele und ungetrtibte, Lebensfreudenbeschieden sein. SEssous-Gie/3en.
Kardenkopf , dessen Spreubl~itter s tark zuriickgekri immt erscheinen, Abb. 2c einen solchen, bei dem gerade entgegengesetzt zu 2b die Spreublot ter alle in Rich tung der Achsen spitz eingewinkelt sind. Abb. 2d gibt einen Kopf wieder, der speziell fiir die Appre tur nach dem Einspannverfahren geeignet erscheint, da eine kurze gedrungene Form mit gu tem Besatz am K6pfchenende vorhanden ist. Bei der Auswahl solcher Typen wurde darauf geachtet , dab alle K6pfchea ein und derselben Pflanzem6glichst gteiche Gestalt undBeschaffenheit aufweisen. Das war durchaus nicht immer der Fall, insbesondere nicht bei den Bastardtypen. Selbstverst~indlich wurde daran gedacht, dab Ern~hrungsunterschiede die beobachteten gestaltl ichen Unterschiede veranlagt haben k6nnten. Zun~ichst einmal aber wurde der Versuch auf einer Parzelle durchgeftihrt, die ursprtinglich 0d land war und ffir diesen Versuch besonders frisch umgestochen wurde. Der urspriingliche Pf ianzenbestand war vol lkommen gleichartig, so dab hieraus ebenfalls auf ganz 9 gleichartige Bodenbeschaffenheit geschlossen werden muB. Nun war festzustellen, dab benaehbar te Pflanzen nie gleichartige Beschaffenheit aufwiesen. Also besitzt Iiir die mitgeteilten Versuche die Annahme, dal3 die Verschiedenheiten dutch eine ungleiche Ern~hrung hervorgerufen wurden, wenig Wahrseheinlichkeit. Die mehrfach beobachteten Ver{inderungen und sonstigen Mil3bildungen mit Ausnahme der Torsionen waren bei meinen Versuchen auf die fral3besch~idigten Exemplare beschr~inkt. Immerh in ist aber bereits durch DE VRIES gezeigt worden, dab bei D. silvester noch ein Erbfaktor dabei eine Rolle spielt, so dab fiir die Ziichtung yon vornherein alle die Exemptare ausscheiden sollten, die irgendwelche Erscheinungen dieser Art erkennen lassen. Selbstverst~ndlich ist durch die Selbstung der ausgelesenen Typen noch keinerlei genetisch einheitliche Nachkommenschaf t zu erwarten, denn es ist ja nicht bekannt , in welcher Weise vorher Bastardierungen s ta t tgefunden haben und wie die ausgelesenen Merkmale sich genetisch verhalten. Man mug wohl annehmen, dag t rotz der schon iahrhunderte langen Kul tur selbst in den franz6sischen Herkiinften trotz ihrer augenf/illigen Ausgeglichenheit noch ein Rassengemisch vorliegt, das bei ziichterischer Bearbei9 tung zu t rennen sein dtirfte und das fiir die Technik noch wertvollere Typen abgeben k6nnte, als sie bisher Verwendung fanden. Es wird sich also zun~ichst einmal um eine reine Formkreist rennung handeln. Da der Anbau der V~reberkarde, sowohl in seinem bisherigen Gebiet als auch an anderen Orten, in erster Linie yon Siedlern und Kleinbauern bewerkstelligt wird, welche keine M6glichkeit haben, eine solche Zfiehtung wegen ihrer Langwierigkeit und den damitverbundenenKosten durchzuffihren, scheint es nach den Voruntersuchungen ratsam, dab diese Bestrebungen vou der 0ffentlichen Hand iibernommen oder wenigstens gef6rdert und beraten werden. Ebenso ist die 3/fitarbeit der einschlggigen textiltechnisehen, Institute bei der klaren Aufstellung der zu erstrebenden Ztichtungsziele in die Wege geleite t w o r d e n . : Auf die Notwendigkeit d e r Ziichtung neben frischem SamenbezUg aus Avignon weist neuerdings W. OBER~EIER in. seinem nach Abschlug dieser Zusammenstellung erschienenen Artikel fiber die Weberkarde hin. Beides ist .also bereits geschehen, so dab diesen Forderungen schon weitestgehend entsprochen worden ist. Ferner sei zur Erg~inzung-des Mitgeteilten schliel31ich noch auf die neue Ver6ffentlichung 9 MOSTOVOJs fiber ,,Die Weberkarde-und ihre Entwicklungsstufen" hingewiesen, die mi r gerade im Zeitpunkte der Manuskriptabsendung zur Kenntnis gelangte.
Wenn wir hier auf Grund yon unseren genetischen Analysen der Faktoren fiir Anthocyanbildung dieseJ~uBerung von GRIESSMANN in ihrer Allgemeinheit kritisieren wollen, miissen wir zuerst den Begriff , ,E"-Riibe einwandfrei feststellen. Als typische , ,E"-Riibe gilt noeh immer die yon RABBETHGE und GIESECKE geziichtete Klein-Wanzlebener , ,E"-Riibe. Diese Riibe hat, wie die Versuche des Vereins der deutschen Zuckerindustrie aus den Jahren i925i928 (2) und v ide andere zeigen, durchsehnittlich einen Mehrertrag yon lO--12% des Riibengewichtes und ungef~hr 0,7% weniger Zuckergehalt wie die typische Klein-Wanzlebener ,,Z"-Riibe. Die , ,E"-Riibe hat in den fut terarmen Nachkriegsjahren in Deutschland eine plStzliche schnelle Verbreitung gefunden und war, wie GRIESSNANN auch angibt, im Jahre 1919, als ]~IEPER seine Untersuchungen machte, noch wenig verbreitet . Die grol3e Nachfrage nach Samen yon , ,E"-Rfiben hat dann auch andere Ziichter gezwungen, mit einer , ,E"-Riibe auf den Markt zu kommen. Wenn nun die ursprtingliche Klefn-Wanzlebener , ,E"-Rtibe einen hSheren Prozentsatz an weiBen Keimlingen zeigt, ist es auch yon den meisten anderen sogenannten , ,E"Marken zu erwarten. Welter miissen wit feststellen, dab GRIESS~ANN seine Untersuchungen an ,,Originalsaatgut" gemacht hat, das die Ziichter zur Verffigung gestellt haben und schreibt: ,,Auf Grund der yon mir gewonnenen Untersuchungsergebnisse kann man bei Zuckerriiben unter Berticksichtigung des , ,E"-Typs erst bei einem Untersuchungsbefund, der nennenswert mehr als 35% weiBe Keime und 25 % Kn~uel mit reinweiBen Keimen ergeben hat, mi t ziemlich grol3er Sicherheit auf eine Vermischung mit weiBen Futterri ibenoder weiBen Zuckerfutterriibensamen schliel3en." Diese Schliisse sind aber nicht zu verallgemeinern. Wir haben durch unsere Versuche gezeigt, dab die rote Farbe der Keimlinge zuriickzufiihren ist auf tin unabh~ngig mendelndes Merkmal und dab die weil3e Farbe der roten gegeniiber rezessiv ist, Es ist also mSglich, eine Zuckerriibensamenprobe herzustellen, die lO0% weil3e Keime enth~ilt und doch eine echte Zuckerrtibensamenprobe ist, ohne jede Beimisehung yon Futterri ibensamen. Es ist also angebracht, dab die Kontrollstationell nur die Farbe der Keime auf den Attesten nennen, aber dab nur der Feldversuch eine endgtiltige Kl~irung stritt iger Sortenfragen geben kann. L i t e r a t u r . I. GRIESSMAN?r Dr. K. : Uber die Pr//fung der Sortenechtheit yon Zuckerrtibenund Futterrtibensaatgut. Z. Zuckerrtibenbau 1931, H. 2. 2. Bericht tiber die im Benehmen n i t dem Verein der deutschen Zuckerindustrie durchgeftihrten Zuckerrtibensortenversuche aus den Jahren 1925 Ms 1928. Z. Ver. dtsch. Zuckerind. 79, H. 3 (1929).
PING, I937). Zellteilu~cgshormone (Biosgruppe) wurden in den ruhenden E m b r y o n e n von Apfel in ungeheuren Mengen nachgewiesen, in geringen Mengen bei der Pf laume (RIPPEL, 1938 ). Sowoht Auxin als auch Biot ine fanden sich in den Samenschalen yon Apfel und Pf laume, als auch im Frucht f le i sch des Apfels. Die Un te r suchungen yon S~3DING und RIPPEL machen es wahrsche in l i ch , dab die fiir die En t wicklung erforder l ichen Wuchss toffe in dem E m b r y o yon Apfel , Pf laume u . a . vo rhanden sind. Woher die vo rhandenen Wuchss toffe aber die En twick lung des E m b r y o nicht ausl6sen, solange das E n d o s p e r m den E m b r y o umgib t , is t zun/ichst noch n ich t bekann t .
Patent Nr. 64: ,,Chrysantheme", angemeldet am 2. Nov. 1931, erteilt am 2. Mai 1933. JAMES WHEELER a n d FRANCIS L. WHEELER, Natick, Massachusetts. Die Patentschrif t enthAlt keine Angaben fiber die Voreltern der neuen Chrysantheme. Die Pflanze zeichnet sich dadnrch aus, dab sich zunttchst Knospen I an den Enden der Hauptstiele ~ ~ ~ bilden, dal3sich dann Seitenzweige entwiki keln, an deren ' Enden wieder , ~ ~ Knospen entstehen, die sich zu Blfiten entwickeln. An diesen Seitenzweil gen bilden sich dann weitere Abzweigungen, die wieder je an den Enden der f Abzweigung eine Blfite tra-
scheint sich auch hiermit noch nicht begnfigen zu wollen, sondern immer noch mehr Neues in seinen Arbeitsbereich zu ziehen. So sehen wir bier in Herrn v. VOGELSANGS Leben das ]3ild intelligenter, fleiBiger, rastloser Arbeit und eines nie rnhenden Schaffensdranges. Er arbeitete aus Passion und mit Hingebung und Erfolg fiir seine ]3etriebe, aber auch fiir die Allgemeinheit. Ein Landedelmann vorbildlichster Auflage, da~u ein immer hilfsbereiter, liebenswfirdiger Kamerad und Gesellsehafter, der iiberall Sympathien erweckte, ohne sie zu suchen. Darnm ist seine Zurfickgezogenheit seit dem Heimgange seiner Gemahlin ein schmerzlich empfundener Verlust ffir alle, die frtiher das Glfick batten, in gemeinsamer Arbeit mit ihm verbunden zu sein. M6chte sich ihm der Rest seines Lebens noch weiterhin so reich und befriedigend entwickeln, wie die ersten 7 Jahrzehnte es waren, und m6chte er ihn wieder unter seine frfiheren Arbeitsgenossen zurfickffihren, die seinen klugen Rat und seinen menschenfreundlichen Humor immer noch schwer vermissen, und ihn mit gr6gter Freude wieder unter sich begrtigen wfirden. K. VON ROMKER-Berlin.