
BACKGROUND:Emphysema without any etiological indices from the history represents a diagnostic and therapeutic challenge. PATIENT COLLECTIVE: Over the last 5 years, we treated four patients (three male, one female; aged 3-29 years) with cervical and/or mediastinal emphysema of unknown cause.RESULTS:Two young men with cervical emphysema were observed and received prophylactic antibiotic treatment. After involution of the emphysema, we performed an endoscopy which revealed no abnormalities. A female patient and a 3-year-old boy had a history of coughing and a query history of foreign body ingestion before the appearance of the emphysema. The immediate endoscopies were without pathologic findings. All patients recovered completely without any complications or recurrences.CONCLUSIONS:If there is no indication for a foreign body or a trauma in the history or in radiological imaging, endoscopy of the airways and the upper digestive tract should follow when the emphysema has subsided. The aim is to avoid any further spread of the emphysema and of pathogens. If there is a history of a foreign body or trauma, an immediate endoscopy is indicated.
Einleitung: Schmerzhafte Schulterbeschwerden treten nach Neck dissection häufig auf. BTX-A hat sich in der Behandlung von neuromuskulären Schmerzen und von neuropathischen Schmerzen bewährt. In einer Pilotstudie konnten wir die Wirksamkeit von BTX-A bei chronischen Schmerzen nach Neck dissection erstmals zeigen (HEAD & NECK 2004, 26:39–45). Zur Dosis-Optimierung führten wir nun eine Dosis-Vergleichsstudie mit BTX-A bei chronischem Schulterschmerz nach Neck dissection durch.
Einleitung: Nach Otopexien sind Wundheilungsstorungen durch Abszess- und Fistelbildungen in bis zu 25% der Falle als haufigste Komplikationen in der Literatur beschrieben worden. Meist liegt die Ursache darin, dass nicht resorbierbare Knorpel-Positionsnahte durch die dunne, retroaurikulare Haut perforieren. Methoden: Bei 18 primaren und 7 sekundaren Anthelixplastiken nach Mustarde wurden die Knorpel-Positionsnahte (Ethibond® 4,0) mit einem kranial gestielten, mikrochirurgisch gehobenen Perichondriumlappen bzw. mit einem Muskelfaszienlappen aus dem M. temporalis zum Schutz vor einer Perforation abgedeckt. In einer Kontrollgruppe von 16 primaren und 3 sekundaren Anthelixplastiken nach Mustarde unterblieb die Verschiebelappenplastik. Resultate: In keinem Fall kam es auch bei mittelfristiger Betrachtung uber durchschnittlich 5,2 Monate zu Wundheilungsstorungen nach Verschiebelappenplastik. In der Kontrollgruppe traten zwei Fadengranulome nach 14 Tagen bzw. 5 Wochen auf. Durch die Verschiebelappenplastik verlangerte sich die Operation um durchschnittlich 9 Minuten pro operierte Seite. In allen Fallen wurden die asthetischen Resultate durch die Lappenplastiken nicht negativ beeinflusst.Die Ergebnisse wurden videotechnisch protokolliert. Schlussfolgerung: Mit dem Perichondrium- und Muskelfaszienlappen werden zwei einfache, plastische Operationsmethoden prasentiert, welche die Fadenperforation nach Otopexie sicher verhindern konnen. Ein mikrochirurgisches Vorgehen gewahrleistet eine weitgehend atraumatische Lappenhebung und reduziert das Blutungsrisiko vor allem beim Muskelfaszienlappen. Der Perichondriumlappen ist filigraner, der Muskelfaszienlappen stabiler und vor allem bei sekundaren Operationen zu favorisieren Korrespondierender Autor: Prof.Dr.med. K.-Wolfgang Delank HNO-Klinik Ludwigshafen, Bremserstr.79, 67063 Ludwigshafen E-Mail: DELANKW@klilu.de