
Das Arbeitspapier beschaftigt sich mit der Frage: Was kann auf dem privatwirtschaftlichen archaologischen Arbeitsmarkt als angemessene Entlohnung gelten? Hierbei werden zunachst die Grundbegriffe zum Thema Entgelt (Lohn, Gehalt etc.) erklart und verschiedene Vergutungsmodelle (Festanstellung, Werkvertrag etc.) naher beleuchtet sowie mit ihren Vor- und Nachteilen gegenubergestellt. Ein besonderer Fokus dieses Artikels liegt dann auf den Unterschieden zwischen Bruttolohnen bei Festanstellung oder bei Werkvertrag. Dabei werden die Themenfelder produktive Zeitanteile und Lohnnebenleistungen bzw. geldwerte Vorteile (Betriebliche Rente, Diensthandy etc.) sowie ihre Auswirkung auf Bruttolohn bzw. Gesamteinkommen besprochen. Die produktiven Zeitanteile eines Arbeitnehmers sind dabei vor allem fur die Kalkulation des Arbeitgebers (und damit die Fahigkeit eines Unternehmens, langfristig Lohne zu zahlen) ausschlaggebend – denn diese muss er mit einbeziehen, um seinen Auftraggebern eine angemessene Rechnung uber die Arbeitskraft des Mitarbeiters zu stellen. Das Bruttoentgelt des Arbeitnehmers kann sich dabei abhangig von den Lohnnebenleistungen deutlich von dem Gesamteinkommen, das man „am Ende in der Hand hat“ unterscheiden. Ein direkter Vergleich von Bruttoentgelten – vor allem dem stundenbasierten Entgelt – „hinkt“ deshalb gewaltig. Desweiteren werden die relevanten Kriterien erlautert, die ein Werkvertragler fur die Berechnung seiner Arbeitszeit berucksichtigen muss. Ferner wird in diesem Aufsatz im Zusammenhang mit der Lohnvergleichbarkeit die Frage nach der wirtschaftlichen Verortung des Wirtschaftszweiges „privatwirtschaftliche Archaologie“ im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen gestellt. Neben einer Aufschlusselung all der Kriterien, die in das Entgelt einfliesen konnen, umfasst der Beitrag eine Zusammenstellung wichtiger Links sowie eine Tabelle, anhand derer das eigene Entgelt basierend auf den besprochenen Kriterien berechnet bzw. gepruft werden kann.
Die im Marz/April 2020 durchgefuhrte offentliche Umfrage unter Archaologen sollte ermitteln, welche Lohnuntergrenze fur die vier typischen Funktionsgruppen (Grabungshelfer, Facharbeiter, Grabungstechniker und Grabungsleiter) auf privatwirtschaftlich ausgefuhrten archaologischen Ausgrabungen seitens verschiedener Interessengruppen der Archaologie (Angestellte, Arbeitgeber etc.) fur angemessen gehalten wird. Es ergibt sich ein uberraschend klares Bild, bei dem die Vorstellungen der verschiedenen Interessensgruppen nah bei einander liegen. Insbesondere die Vorstellung der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber in der privatwirtschaftlichen Archaologie unterscheiden sich kaum. Ihre gemeinsam vertretene Lohnuntergrenze liegt bei 3.600 € brutto/Monat fur wissenschaftliche Grabungsleiter, 3.000 € brutto/Monat fur Grabungstechniker, 2.500 € brutto/Monat fur Facharbeiter und 2.100 € brutto/Monat fur Grabungshelfer. Diese Vorstellungen liegen einerseits deutlich uber den derzeit real gezahlten Lohnen, anderseits aber deutlich unter den Lohnen, die bei vergleichbarer Qualifikation und Verantwortung im offentlichen Dienst oder im Baugewerbe gezahlt wurden.
Motiviert durch zahlreiche Diskussionen rund um den zunehmenden Einsatz von Forschungssoftware im Bereich der Archaologie werden in diesem Beitrag Aspekte zu deren Rezension skizziert. Die Bewertung von Software ist ein komplexes Thema, da deren Einsatzgebiet und ihr Entwicklungskontext einen erheblichen Einfluss auf Forschungsergebnisse haben. Hinzu kommen unterschiedlichste Anwendungsfalle von z. B. Studierenden, die rasch eine Ubungsaufgabe losen, bis hin zu Projektentwicklern, die ein Softwarepaket fur den Dauerbetrieb in eine bestehende Infrastruktur integrieren mussen. Obwohl an der Erstellung dieser ersten Version eines Leitfadens paritatisch Beitrage aus der Archaologie und der angewandten Informatik eingeflossen sind, liegt der Fokus auf Beurteilungskriterien von Software im Anwendungsbereich der Archaologien. Ein Ziel dieses Impulses fur Softwarerezensionen ist es, kunftige Rezensentinnen und Rezensenten fur die Komplexitat der Beurteilung von Software zu sensibilisieren. Eine Softwarerezension soll dem archaologischen Fachpublikum eine rasche, kritische und – auch den Entwicklerinnen und Entwicklern gegenuber – faire Beurteilung von Software ermoglichen. Zu den vorrangigen Empfehlungen gehort die Beschreibung des Kontextes, in dem die Rezension verfasst wurde bzw. die gestellten Anforderungen fur bestimmte Anwendungsfalle. Zusatzlich soll eine kurze tabellarische Ubersicht eine rasche Einschatzung der technischen, finanziellen und rechtlichen Aspekte ermoglichen. Der Bedarf nach kunftigen Uberarbeitungen dieses Impulses fur Softwarerezensionen wurde bereits bei dessen Erarbeitung festgestellt, da sowohl bei der Softwareentwicklung wie auch deren Bewertung im digitalen Zeitalter weiterhin eine grose Dynamik zu erwarten ist.
Alle nicht-vortragenden Teilnehmer der DGUF-Jahrestagung 2020 „Wollen und brauchen wir mehr Archaologie der Moderne?“ waren eingeladen, sich nachtraglich mit einem Statement in die Tagungspublikation einzubringen, sofern ein ihnen wichtiges Thema/Anliegen in den Vortragen noch nicht abgedeckt sei. Drei Teilnehmer nahmen das Angebot an, wobei die Einreichung von Alexander Veling letztendlich als Aufsatz publiziert wurde. Der im Ruhr Museum (Essen) tatige Patrick Jung betont in seinem Statement die vielfaltigen disziplinaren Uberlappungen einer Archaologie der Moderne mit anderen Wissenschaften, die sich ebenfalls mit der Moderne/Gegenwart beschaftigen. Daraus entstehe die Notwendigkeit, das Archaologische in AdM-Projekten herauszuarbeiten und sich noch starker um interdisziplinare Kooperationen zu bemuhen. Hinsichtlich der Ausbildung betont Jung den moglichen Beitrag der Museen – insbesondere von Mehrspartenhausern. Doch zielfuhrende Praktikumsplatze und Lehrauftrage fielen den Universitaten und Studierenden nicht in den Schos, vielmehr mussten gute Angebote dieser Art klug und gezielt vereinbart werden. Sascha Piffko, Inhaber der Grabungsfirma SPAU, erinnert daran, dass bei Verursachergrabungen gegenuber dem Auftraggeber klar sein muss, ob und in welchem Umfang auch Relikte der Moderne zu dokumentieren und zu sichern sind. Denn ein akribisches Ausgraben, beispielsweise, einer Mullhalde konne mit erheblichen Akzeptanzproblemen seitens des Auftraggebers von Verursachergrabungen einhergehen. Also brauche es Kriterien und klare Beauflagungen. In der Praxis gebe es gerade bei AdM-lastigen Grabungen viele und diverse Sicherheitsaspekte, zu denen sich gute Fachfirmen ein groses Wissen erarbeitet hatten, das es aber zu systematisieren und in die praktische Ausbildung des Nachwuchses zu integrieren gelte.
Die Aufklarung ist die Grundlage der modernen Wissenschaft und des modernen Rechtsstaates, inklusive seines Verwaltungshandelns in der archaologischen Denkmalpflege. Untrennbar mit dem Grundgedanken der Aufklarung – der grundsatzlichen Gleichheit aller mundigen Menschen – sind die Menschenrechte verbunden: subjektive Individualrechte, die jedem Menschen zustehen. Zu den kulturellen Anspruchs- und Teilhaberechten, die vom Staat in Form von positiven Leistungen zu gewahrleisten sind, gehoren dabei auch die Rechte auf Teilhabe am kulturellen Leben und an der Wissenschaft. Die Wissenschaft wiederum beruht auf dem Prinzip der allgemeinen Nachvollziehbarkeit ihrer Ergebnisse, was ebenfalls voraussetzt, dass ein jeder auch selbst dazu im Stande sein muss, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen; also selbst wissenschaftliche Forschung betreiben kann und darf. Will man sich der Burgerbeteiligung an der archaologischen Denkmalpflege verwehren, verletzt man also nicht nur bereits derzeit geltendes Menschenrecht. Man stellt (insbesondere, aber nicht nur, im deutschen Sprachraum) gleichzeitig auch unsere Wissenschaft und unserer Gesellschaftsordnung und somit die Grundlagen der modernen archaologischen Denkmalpflege in Frage.
Mit Bezug auf ihre Methodik muss auch die Historische bzw. die Archaologische Bauforschung in den deutschsprachigen Landern als spezifischer Stakeholder einer Archaologie der Moderne gesehen werden. Ausgehend von ihrem Interesse an Techniken, Prozessen und Ergebnissen baulichen Handelns ist sie dabei zunachst auf die Fragen der Architektur, der Stadtplanung aber auch des Bauwesens insgesamt fokussiert. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei zugleich die Denkmalpflege, mit der eine enge Beziehung besteht. Anders als die archaologischen Facher, wie sie in den deutsch-sprachigen Landern entstanden sind, kennt die archaologische Bauforschung keine Aufspaltungen ihres Gegenstandes gemas Epochen oder Kulturen, sondern hat eine Ausdifferenzierung eher durch unterschiedliche Zugange erfahren, z. B. in den letzten Dekaden durch die Bautechnikgeschichte mit einer starker technikgeschichtlich orientierten Perspektive auf die Baugeschichte. Weitere Ansatze sind zukunftig denkbar, etwa wenn es darum geht, auch den technischen Ausbau oder den Anlagenbau, die mit der Entwicklung der Haus- und Fertigungstechnik beispielsweise im Bereich Elektro-, Sanitar- und Klimaanlagen im 20. Jahrhundert sowohl an Relevanz als auch an Komplexitat hinzugewonnen haben, in qualifizierter Weise mit zu berucksichtigen. Der Beitrag mochte zeigen, in welcher Weise sich die archaologische Bauforschung mit der Problematik im Umgang mit Objekten jungerer Zeitstellung auseinandersetzt und in welcher Weise Anknupfungspunkte auch fur die Etablierung einer Archaologie der Moderne gegeben sein konnten.
Fundstatten der Archaologie der Moderne sind aufgrund ihrer Genese haufig durch industrielle Prozesse sowie Relikte aus Kriegshandlungen stark anthropogen belastet. Sie stellen daher vielfaltige Herausforderungen an das praktische Arbeiten im Feld. Die Betonruine der Fertigungshalle 1/F1 im heutigen, unter Naturschutz stehenden Sperrgebiet auf dem Areal der ehemaligen Heeresversuchsanstalt (HVA) Peenemunde auf der Ostseeinsel Usedom bietet ein gutes Beispiel hierfur. Die HVA Peenemunde war ab 1936 als Forschungs-, Test- und Produktionsanstalt fur die deutsche Rustungsindustrie neu angelegt worden, dabei war die Halle F1 zur Einzelkomponentenherstellung und Endteilmontage des Aggregats 4, einer fernlenkbaren Massenvernichtungswaffe, vorgesehen. Ende der 1940er-Jahre wurde der Bau gesprengt, durchlief allerdings sowohl vorher als auch nachher mehrere Phasen der offiziellen und inoffiziellen Nachnutzung. Insbesondere aufgrund einer auserst disparaten Quellenlage sind zur wissenschaftlichen Erschliesung der F1 die Moglichkeiten der Bauforschung und Archaologie zu bedenken. Gesichert ist von Kontamination durch Kampfmittel des Zweiten Weltkriegs und durch Manover wahrend der Nachnutzung des Areals auszugehen. Aber auch unbekannte, eventuell toxische Baustoffe sowie aus dem Fertigungsprozess stammende Gefahr- und Schadstoffe und deren Abbauprodukte sind zu beachten; ebenso eventuelle toxische Stoffe, die durch Mullablagerungen verursacht wurden. Diese Umstande bedingen bereits vor Beginn archaologischer Feldarbeiten eine detaillierte Recherche und Dokumentation der eventuell vorhandenen Gefahr- und Schadstoffe, um samtliche Belange der Arbeitssicherheit zu gewahrleisten. Des Weiteren konnen Kontaminationen auch ungeplante Folgekosten nach sich ziehen oder zu Sanierungsmasnahmen fuhren, die unter Umstanden negative Folgen fur den archaologischen Bestand einer Flache haben. Der Beitrag stellt anhand dieses praktischen Beispiels einen in Entwicklung befindlichen Leitfaden zum Umgang mit kontaminierten Kulturerbestatten vor.
Die DGUF-Umfrage „Evaluation Beruf Archaologie“ (EvaBA) wurde im Sommer 2019 mit einer 21-wochigen Befragungsdauer unter allen in Deutschland beruflich in der Archaologie Tatigen durchgefuhrt.1 Insgesamt 624 verwertbare Antworten bilden eine umfangreiche Zufallsstichprobe, sie liefern aus Sicht der Statistik eine solide Grundlage fur vertiefte Auswertungen. Die Kohorte der Antwortenden entspricht nach aktuellem Wissensstand etwa 15 % aller in Deutschland berufstatigen Archaologen. Aufgrund ihrer Ausrichtung und der Art und Weise des Vorgehens kann die Umfrage nicht im strengen Sinne sozialwissenschaftlicher Forschung „reprasentativ“ sein. Doch die hier in Abb. 1-15 vorlegte Beschreibung der Antwortenden zeigt, dass alle Geschlechter, Altersgruppen, Tatigkeitsfelder, Berufserfahrungsstufen, Beschaftigungsarten, Regionen Deutschlands sowie wissenschaftlichen Interessensgebiete in jeweils nennenswertem Anteil vertreten sind. So bunt die deutsche Archaologie, so bunt die Kohorte der Antwortenden – weshalb die auf diesen einleitenden Aufsatz folgenden, weiteren Auswertungen einen fundierten Einblick in die tatsachliche berufliche Lage der in Deutschland berufstatigen Archaologen geben konnen und werden.
Der Aufsatz berichtet uber die Ergebnisse einer Umfrage der DGUF in Deutschland an allen Instituten/Lehrstuhlen fur Ur- und Fruhgeschichte sowie Archaologie des Mittelalters und der Neuzeit im Fruhjahr 2020, welche die Studierenden- und Absolventenzahlen fur das Jahr 2019 erfasst hat. Danach gab es in den Fachern UFG & AMANZ im Jahr 2019 hochgerechnet ca. 175 BA-Abschlusse, ca. 132 MA-Abschlusse und ca. 52 Promotionen. Die weitere Analyse der Zahlen zeigt, dass heute – anders als noch in den 1990er Jahren – die Promotion erheblich an Bedeutung verloren hat und der MA-Abschluss der Regelabschluss geworden ist, der in den Beruf fuhrt. Im Vergleich zum Zustand vor zwei Jahrzehnten ist die Zahl der Absolventen um 10 % gesunken, wahrend zugleich die generellen Studierendenzahlen in Deutschland um 32 % gestiegen sind - das Fach schwindet also. Der Bezug zu anderen aktuellen Untersuchungen zeigt: Die aktuelle Zahl der MA-Absolventen UFG & AMANZ entspricht in etwa der Nachfrage am Arbeitsmarkt, Absolventen haben eine gute Chance, im Beruf Arbeit zu finden.
Software-Rezension zu: Ingram Braun (2019). biblatex-archaeology: LaTeX-Package biblatecharchaeology v2.2. GitHub. https://github.com/CarlOrff/biblatex-archaeology
Rezension zu: Grunwald, S. (2019). Burgwallforschung in Sachsen. Ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte der deutschen Prahistorischen Archaologie zwischen 1900 und 1961. (Universitatsforschungen zur Prahistorischen Archaologie, 331). Bonn: Habelt. Softcover, 318 S., 23 Taf. ISBN 978-3-7749-4188-5
Wie konnen Archaologen politischen Einfluss ausuben? In diesem Artikel werden verschiedene Ansatze eine Interessenvertretung fur die Archaologie untersucht und miteinander verglichen, u.a. die bevorzugten Modelle der European Association of Archaeologists (EAA) und der Society for American Archaeology (SAA), sowie der des Lobbying. Lobbying (oder auch: Lobbyarbeit) ist ein technischer, spezifisch professioneller Ansatz zur Einflussnahme auf Politik und Politiker. Der Aufsatz stellt die Wege zur formellen Lobbyarbeit bei der Europaischen Kommission vor.
Rezension zu: Bickle, P. & Sibbesson, E. (eds.) (2018). Neolithic Bodies. (Neolithic Studies Group Seminar Papers 15). Oxford: Oxbow Books. Softcover, 154 S., 35 Abb. (s/w), 4 Tab. ISBN 978-1-78570-901-2
Rezension zu: McCall, G. S. (2018). Strategies for quantitative research. Archaeology by numbers. Oxon: Routledge. 224 Seiten. ISBN 978-1-138-63253-0 (wahlweise Hardcover, Taschenbuch, eBuch)
Rezension zu: Stabrey, U. (2017). Archaologische Untersuchungen. Uber Temporalitat und Dinge (Histoire 98). Bielefeld: transcript. 27 Bilder, 244 S. ISBN 978-3-8376-3586-7.
Rezension zu: Kopp, P. (2018). Funde und Befunde aus der Umgebung des Satettempels: Grabungen von 2006–2009. (Elephantine, 24; Archaologische Veroffentlichungen des Deutschen Archaologischen Instituts, 104). Wiesbaden: Harrassowitz. Hardcover, 268 Seiten, 20 Tafeln: Illustrationen, Karten. ISBN 978-3-447-10903-1
Die ungewohnlichen Funde von Goldblechen, verzierten Bernsteinen und einem Bernsteinsiegel mit Linear B-Schrift im Bereich der grosen bronzezeitlichen Befestigung auf dem Bernstorfer Berg in Oberbayern hat seit 1998 und insbesondere seit 2014 zum Vorwurf gefuhrt, die Objekte seien gefalscht oder untergeschoben worden. Die Vorlage von naturwissenschaftlichen Daten, 14C-Datierungen, Goldanalysen und anorganischen Daten zu unterschiedlichen Materialien hat zu ungewohnlichen Formen der fachlichen Auseinandersetzung gefuhrt. Unterstellungen, Verzerrungen, Zerwurfnisse und Falschdarstellungen fuhrten zu Narrativen und Gegennarrativen, die grostenteils die Ebene sachlicher Diskussionen verlassen haben und alternative Fakten geschaffen haben. Diese wieder aufzulosen, ist das Ziel der Autoren.