
This review examines the fourth edition of Julio Gimenez’s Writing for Nursing and Midwifery Students, a comprehensive discipline-specific book designed to support undergraduate and postgraduate students in nursing, midwifery, and healthcare fields. The review evaluates the book’s structure, which progresses from foundational academic writing principles through genre-specific instruction to advanced textual mechanics and referencing conventions. Particular attention is given to the pedagogical enhancements introduced in the fourth edition, including self-assessment tools, comprehensive coverage of specialized nursing and midwifery contexts, and alignment with contemporary, evidence-based practice. The review highlights the book’s distinctive student-centred approach, characterized by numerous exercises, reflective activities, and practical examples drawn from diverse clinical settings. While recognizing the volume’s substantial contributions to academic writing in healthcare education, the review proposes three enhancements for future editions: guidance on the ethical integration of artificial intelligence in academic writing, expanded coverage of advanced research genres for postgraduate students, and incorporation of multimodal digital resources to address the learning preferences of contemporary student cohorts. The review concludes that Gimenez’s work constitutes an essential resource for nursing and midwifery students navigating the complex demands of academic and professional writing, effectively bridging theoretical understanding with practical application throughout students’ academic and early professional development.
Der mehr- bzw. vielsprachige – oder auch polyglotte Garten, eine am Uni-Campus der Universität Bologna in Forlì beheimatete kulturpolitische Initiative, lässt sich am ehesten als ein stets im Werden begriffenes kultur- und sozialpolitisches Projekt in Form locker miteinander verwobener Mikroprojekte beschreiben. Zu seinen Zielsetzungen gehören vornehmlich die Förderung von Sprachkenntnissen, die Beschäftigung mit Fragen der Mehrsprachigkeit und mit Umweltthemen, die populärwissenschaftliche Vermittlung von wissenschaftlich fundiertem Was- und Wie-Wissen im Rahmen lebenslangen Lernens und die Schaffung sozialen Zusammenhalts. Im Beitrag werden nach einer kurzen Darlegung der wichtigsten Zielsetzungen die Hintergründe und Leitideen näher erläutert, die dem Giardino poliglotta zugrunde liegen, und einige der Mikroprojekte knapp umrissen, die bisher in Angriff genommen wurden. Abgerundet wird der Beitrag durch einen kritischen Blick auf offene Fragen in puncto Informationslandschaft und Mehrsprachigkeit.
Museen entwickeln im Kontext zunehmender Digitalisierung, Globalisierung und Diversifizierung ihres Publikums neue Kommunikationsstrategien. Mobile Technologien, hybride Vermittlungsformate und steigende Erwartungen an Interaktivität führen zu einer polyphonen Museumsnarration, die Besucher stärker einbezieht und auf Edutainment sowie crossmediale Erlebnisgestaltung setzt. Gleichzeitig wird deutlich, dass sprachliche Zugänglichkeit eine zentrale Rolle für kulturelle Teilhabe spielt: Übersetzungen ins Englische reichen nicht aus, vielmehr erweisen sich mehrsprachige, kultursensible Kommunikationsangebote als strategischer Schlüssel zur internationalen Positionierung von Museen. Das Projekt „Museo poliglotta“, eingebettet in das IGENI-Netzwerk, zeigt exemplarisch, wie Mehrsprachigkeit in die digitale Museumskommunikation umgesetzt werden kann. Durch die Analyse ausgewählter Beispiele aus Instagram-Reels und Google Arts & Culture-Stories über Kunstinhalte in den Sprachen Italienisch, Deutsch und Englisch werden lexikalische, syntaktische und pragmatische Merkmale digitaler Kommunikation sprachvergleichend ermittelt sowie Herausforderungen der Übersetzung bzw. Transkreation ausgelotet.
Museen reagieren auf einer zunehmend digitalisierten und von Medien beeinflussten Gesellschaft mit neuen Vermittlungsstrategien, um somit junge Menschen zu erreichen und sie zur aktiven Auseinandersetzung mit historischen Inhalten anzuregen. Dieser Beitrag untersucht das didaktische Potenzial interaktiver Graphic Novels, die von Museen und Stiftungen entwickelt wurden, für den Einsatz im Unterricht Deutsch als Fremdsprache. Zunächst erfolgt eine Beschreibung der aktuellen Graphic Novels im Bereich der Museumskommunikation. Anhand der vorgestellten Beispiele wird veranschaulicht, wie diese Formate die Entwicklung sprachlicher, kultureller und medialer Kompetenzen fördern können. Der Fokus liegt auf der Verbindung von authentischer Erzählung, visuellen Reizen und interaktiven Elementen, die nicht nur motivierend wirken, sondern auch einen nachhaltigen Lernprozess ermöglichen. Der Beitrag schließt mit einigen Überlegungen und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsperspektiven. Diese umfassen das aufkommende Potenzial von sozialen Medien im musealen Kontext, die daraus resultierende Erweiterung des Ausstellungsraums und die Möglichkeit zur Integration digitaler Kulturangebote in den Sprachunterricht.
Die vorliegende Arbeit untersucht sprachkontrastiv Strategien zur räumlichen Orientierung von Audioguide-Hörenden in Gebäudekomplexen, ein bisher nur sporadisch behandeltes Forschungsfeld. Die empirische Fallstudie an vier Audioguides im Sprachenpaar Deutsch–Italienisch (zwei Originale, zwei Übersetzungen) fokussiert Makro- und Mikro-Orientierung und zeigt klare Tendenzen: Die deutschen Audioguides verwenden häufiger deiktische Ausdrücke und weisen eine höhere Informationsdichte bei lokalisierenden Satzgliedern und sekundären Lokalisierungen auf, während die italienischen Audioguides explizitere, weniger dichte Lokalisierungen und dynamische Verben bevorzugen. Raumlogik und intrinsischer Referenzrahmen überwiegen in allen vier Audioguides, wobei absolute und relative Referenzen ebenfalls bedeutsam sind. Die Hörenden fungieren in den zwei Original-Audioguides häufiger als Figur im Raumschema, während sich die Übersetzungen stärker auf das Exponat beziehen. Die Orientierung über die imaginäre Wanderung ist vor allem im italienischen Original nachweisbar. Zukünftige Forschung sollte diese Befunde auf breiterer Textgrundlage verifizieren, sprachspezifische Mittel detaillierter analysieren und die tatsächliche Rezeption untersuchen.
This review examines Technical English for Mechatronics and Robotics 1, a coursebook designed for upper-intermediate undergraduate students of mechatronics and robotics at the University of Zagreb. The volume offers a comprehensive, genre- and skills-based approach to developing communicative competence in technical English, combining authentic field-specific texts with a wide range of guided and freer activities. Its four content units, supported by extensive appendices on grammar, technical language skills, and specialized vocabulary, provide systematic exposure to domain-relevant terminology, phraseology, and communicative tasks. The coursebook effectively integrates lexical, grammatical, and skills-oriented instruction, supported by visuals and scaffolding techniques that facilitate the acquisition of complex technical language. Despite the absence of dedicated listening materials, the book’s design, authenticity, and pedagogical coherence position it as a valuable resource for both learners and instructors, meeting the target needs of students preparing for academic and professional communication in mechatronics and robotics.
La comunicazione rappresenta una funzione fondamentale del museo, soprattutto in riferimento alla costruzione partecipata di significati con le comunità, come emerge dalla sua attuale definizione (Praga, 2022). Considerata la varietà e l’eterogeneità degli strumenti e dei media impiegati a tale scopo, questo contributo analizza – mediante una revisione della letteratura di settore e di casi studio selezionati – alcune risorse digitali recentemente implementate o in fase di valutazione per l’integrazione futura nei musei. Difatti, seppure l’apertura dell’istituzione al mondo digitale si possa dire iniziata negli anni ’90 del secolo scorso, è stata la recente sfida che ne ha provocato la chiusura a causa della pandemia da Covid 19 a fungere da spartiacque tra i musei che erano già avvezzi all’uso delle tecnologie e quelli che vi si sono approcciati per la prima volta in quella circostanza. A fronte di questo rapporto tra museo e digitale, in ottica di strategie valide per il contesto contemporaneo e di coinvolgimento verso pubblici differenti, l’indagine delinea i potenziali benefici derivanti dalla creazione e dalla disseminazione di contenuti mediante formati innovativi.
L’integrazione di Intelligenza Artificiale (IA) e Metaverso sta trasformando la comunicazione museale. Questo articolo analizza il fenomeno secondo un quadro metodologico composito, che include studi sulla comunicazione museale, sulla VR/AR nei beni culturali e sull’impatto delle tecnologie immersive sulla percezione del visitatore a livello cognitivo, emotivo e filosofico. Si esaminano inoltre le applicazioni specifiche dell’IA nei musei (catalogazione, personalizzazione, analisi dati) e le metodologie per la progettazione di efficaci esperienze virtuali. Dal punto di vista pratico-didattico, si presenta un modello di workshop basato sulla piattaforma open source “Spatial”, che guida alla creazione di musei virtuali. Attraverso applicazioni come visite immersive e ricostruzioni storiche, si dimostra come IA e VR rappresentino un’innovazione didattica con un notevole potenziale per democratizzare l’accesso alla cultura, promuovendo un’esperienza museale più inclusiva e partecipativa.
In diesem Beitrag wird zunächst untersucht, in welchem Maße zwei unkonventionelle Audioguides (ein thematisch ausgerichteter und ein literarischer Audioguide) dem konventionellen Textsortenmuster ähneln und in welchen Aspekten sie sich davon unterscheiden. Wir verwenden dabei ein in einer früheren Arbeit (Nardi & Engberg 2023) entwickeltes kombiniertes wissens- und funktionsbezogenes Analyseinstrument. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass beim thematischen Audioguide trotz seiner Unkonventionalität sowohl wissens- als auch funktionsbezogene Elemente des konventionellen Textsortenmusters übernommen werden, aber in unterschiedlicher Verteilung und mit unterschiedlicher inhaltlicher Füllung. Beim literarischen Audioguide gibt es einen grundsätzlichen Unterschied zum konventionellen Textsortenmuster in Bezug auf seine Funktion, doch lässt sich eine gewisse Übernahme wissensbezogener Elemente feststellen. Diese Einsichten dienen im zweiten Teil der Arbeit als Grundlage für die Ausarbeitung von DaF-Aktivitäten auf dem Gebiet Deutsch als Fremdsprache, bei denen sowohl die Grundmerkmale von Audioguides (Verknüpfung von Text und Gemälde) als auch auf die Besonderheiten von unkonventionellen Audioguides abheben.
Die Erstellung eines Glossars stellt einen zentralen Bestandteil der Vorbereitung auf die Dolmetschtätigkeit dar. Diese Praxis hat sich in jüngster Zeit durch das Aufkommen digitaler Tools und KIbasierter Ressourcen stark gewandelt. Der vorliegende Beitrag vertritt die These, dass die aktive und bewusste Glossarerstellung durch Studierende weiterhin ein unverzichtbares Element der Dolmetscherausbildung darstellt, zumal wegen der Entwicklung terminologischer Kompetenz und zum Zweck der Förderung des Langzeitgedächtnisses und der professionellen Selbstständigkeit. Ausgehend von einem theoretisch-didaktischen Ansatz werden drei Schwerpunkte behandelt: (i) die kognitiven Vorteile manueller Glossarerstellung, (ii) die Risiken einer vollständigen Automatisierung im Ausbildungsprozess und (iii) die Potenziale hybrider Ansätze unter Nutzung spezialisierter Tools wie InterpretBank und CymoNote. Der Beitrag schließt mit einigen didaktischen Überlegungen zur Integration digitaler Instrumente, die das aktive Lernen unterstützen, aber nicht ersetzen können.
Uspešno pisanje v tujem strokovnem jeziku zahteva kombinacijo jezikovnega, strokovnega in žanrskega znanja, pri čemer strojni prevajalniki lahko olajšajo jezikovne izzive, a ne nadomestijo razumevanja konteksta in diskurzivnih praks. Naša raziskava obravnava področje uporabe strojnoprevajalskih orodij pri pisanju v nemščini kot tujem strokovnem jeziku v kontekstu slovenskega visokošolskega prostora. V raziskavi smo podatke zbirali z metodo fokusne skupine na vzorcu dodiplomskih študentov ekonomskih in poslovnih ved Univerze v Ljubljani in Univerze v Mariboru. Raziskava je pokazala, da študenti orodja uporabljajo pragmatično, pri čemer cenijo njihovo dostopnost in hitrost, a opozarjajo na potrebo po kritični presoji rezultatov zaradi nenatančnosti prevodov. Razlike med srednješolskim in visokošolskim pristopom v rabi strojnih prevajalnikov v učnem procesu kažejo na potrebo po posodobitvi pedagoških praks, zato s prispevkom želimo spodbuditi razpravo o priložnostih in izzivih vpeljave rabe strojnih prevajalnikov v učni proces.
The anamnèse, or case history, is a foundational written genre in healthcare, produced routinely by professionals during clinical encounters. Despite its importance, there is a notable lack of pedagogical resources tailored to support non-French-speaking students in mastering this genre within French for Specific Purposes (FSP) contexts. This gap presents a challenge for instructors, who often must create custom materials in collaboration with healthcare practitioners. Building on a previous needs-based study of course content, this teaching report documents the development of targeted instructional materials for the anamnèse genre within a French for Health Sciences course at an English-language university in Montreal, Canada. The development process began with a review of relevant literature and textbooks in both French and English for the health sciences. Following this, and after meeting with healthcare faculty members, in the course of which students’ writing challenges during medical placements were idenified, the teaching materials were created. The findings led to the formulation of a proposed structure for the anamnèse, grounded in both practitioner input and existing literature on case histories in English and French. Sample teaching activities are presented to demonstrate how the materials address learners’ specific needs. This report contributes to the advancement of genre-based pedagogy in FSP and emphasizes the value of interdisciplinary collaboration in developing effective, context-sensitive teaching tools.
This volume, authored by Joanna Kic-Drgas and Violeta Jurkovič, offers a comprehensive exploration of the educational and professional development of teachers specializing in languages for specific purposes (LSP). It provides a comparative analysis of the educational systems in Poland and Slovenia, highlighting the roles, competencies, and career trajectories of LSP teachers. The book opens with a preface, which outlines the main objectives, followed by five chapters, each divided into subsections, and concludes with a synthesis section, where the authors summarize the key points of each chapter. It delves into various critical aspects of LSP teaching, including needs analysis, curriculum development, materials design, and assessment methods. The authors present their involvement in relevant projects, and share findings from their empirical research with language teacher educators; as such, the book offers valuable insights into both pre-service and in-service professional development for LSP teachers.
This article focuses on the internationalisation of higher education and explores the opportunities and challenges faced by LSP teachers when attempting to integrate interculturality in LSP courses and their everyday teaching – that is, when they aim at interculturalisation at home (Jones, 2020). It examines, among others, the instruments developed within the European Higher Education Area to introduce the intercultural component into education across Europe, the role of LSP textbooks in fostering and supporting intercultural language learning, the benefits of interculturalised syllabi and activities in LSP courses, and the contribution of LSP teachers to the interculturalisation of LSP classrooms. These issues are addressed from a pragmatic standpoint in an attempt to spark conversation and provide clear pointers for further advancement in the field.
Informed by the knowledge, practical experience and challenges encountered during designing syllabi for English for Academic Purposes (EAP) 1 and 2 courses, this teaching report outlines the design of the syllabi for the continuing EAP 3 and EAP 4 courses. Targeted at second-year undergraduate students in the Humanities and Social Sciences programmes at the University of Zadar, Croatia, these courses necessitate tailored approaches to language instruction that address students' specific academic needs. The needs-based approach to the design process aimed to facilitate students' overall communicative competence, address their reluctance towards oral participation, and foster proficiency in academic language skills relevant to their disciplines. To achieve these objectives, the syllabi integrate the principles of task-based language teaching (TBLT), specifically utilizing tasks as the central unit for planning and instruction. Task selection and design emphasized real-world academic scenarios, ensuring the chosen tasks reflect authentic language use that students will encounter in their studies. By incorporating TBLT principles, this report offers a framework for enhancing language learning in EAP courses. This framework promotes authentic language use and ultimately supports students' academic success within their chosen fields. Pedagogical implications include the utilization of TBLT principles to tailor language instruction for EAP courses, focusing on academic scenarios to enhance students' communicative competence and academic language proficiency.
In questo articolo gli autori trattano la questione dello status e della rilevanza degli esonimi all’interno delle lingue standard italiana e inglese. Nello specifico, i nomi dei Paesi e i demotici relativi alle nazioni internazionalmente riconosciute vengono analizzati come parti integranti delle rispettive terminologie professionali pertinenti al settore delle relazioni internazionali e della diplomazia nonché ad altri settori professionali le cui attività si svolgono a livello internazionale o quelli che sono indissolubili dalla comunicazione interculturale in generale. Vengono presentati i risultati di una ricerca empirica svolta con gli studenti di Italianistica e gli studenti di Scienze Politiche presso l’Università di Zagabria che hanno raggiunto il livello B2 in italiano / in inglese. La ricerca comprendeva una verifica della padronanza delle forme degli esonimi nella lingua madre degli studenti, ovvero il croato, nonché in italiano / in inglese e un’ulteriore verifica della padronanza degli esonimi in italiano / in inglese condotta dopo il periodo di un mese assegnato agli studenti per l’apprendimento autonomo. Inoltre, gli autori si erano prefissi lo scopo di stabilire quale fosse la percezione degli studenti sull’importanza degli esonimi per la loro futura competenza linguistica/professionale. I risultati della ricerca dimostrano che la padronanza iniziale degli esonimi da parte degli apprendenti di inglese era decisamente superiore a quella degli apprendenti di italiano, mentre maggiori progressi tramite il processo dell’apprendimento autonomo sono stati ottenuti da parte degli apprendenti di italiano. Nonostante il fatto che gli studenti abbiano attribuito un livello elevato di importanza all’acquisizione degli esonimi, i risultati della ricerca fanno capire che la motivazione sottostante non è effettivamente intrinseca; per questo motivo l’apprendimento andrebbe maggiormente articolato e guidato, mentre i suoi esiti andrebbero preferibilmente sottoposti a una valutazione formale accademica.
Die Einbeziehung künstlicher Intelligenz (KI) – wie ChatGPT – in den Sprachunterricht öffnet neue Perspektiven für den Erwerb eines Fachwortschatzes und von Sprachkompetenzen. Die vorliegende Studie widmet sich, im Deutschunterricht an einer slowenischen Universität für zukünftige Expert/innen der Agrarwissenschaften mithilfe von ChatGPT-3 Termini und deren grammatische Eigenschaften zu extrahieren. Dabei wird untersucht, wie ChatGPT-3 diesbezüglich bei öffentlich verfügbaren wissenschaftlichen Beiträgen zum Thema Landwirtschaft, grüner Wandel und Nachhaltigkeit vorgeht. Die Ergebnisse haben gezeigt, welche Begriffe ChatGPT als bedeutsam für den Deutschunterricht identifiziert und wie sie von dem KI-Instrument dargestellt werden. Außerdem wird aufgezeigt, wie hoch die Fehlerrate ist und welche Terminologie für Studierende der Agrarwissenschaften einerseits hilfreich und relevant, andererseits jedoch potenziell irreführend sein kann. Die Studie könnte zur Erstellung zielgerichteter Lehrmaterialien für Studierende der Agrarwissenschaften genutzt werden, indem Lehrende die von ChatGPT generierten Termini als Ausgangspunkt präsentieren, die von den Studierenden verbessert werden können. Alternativ könnte sie auch in der Form einer „Finde die Fehler“-Aufgabe gestaltet werden.
Dans le domaine de la didactique de la traduction professionnelle, les outils de traduction automatique font partie intégrante de l’enseignement et de l’évaluation depuis de nombreuses années. Plus les outils de traduction automatique se sont développés et sont devenus indissociables des métiers de la traduction, plus l’enseignement s’est appuyé sur l’utilisation de ces outils. En conséquence, il est devenu de plus en plus difficile d’évaluer l’authenticité des traductions et la compétence réelle de l’étudiant. Ces questions sont devenues particulièrement pertinentes pendant et après la pandémie du Covid-19 et l’arrivée des systèmes de traduction neuronale lorsque les étudiants se sont habitués à faire leurs traductions à l’aide des outils de traduction automatique. Cet article présente les résultats d’une recherche visant à évaluer les traductions du français vers le slovène faites par les étudiants sans ordinateur, comparées à des traductions effectuées à l’aide d’outils de traduction automatique. Les résultats sont intéressants et ouvrent certaines pistes de réflexion sur les méthodes d’enseignement à appliquer.
Skupni evropski jezikovni okvir (SEJO, 2001; slov. prevod, 2011) v svoji zadnji konceptualni različici (nazadnje posodobljena v Dodatku k SEJO, 2018; slov. prevod, 2023) kot odmik od sheme štirih spretnosti k štirim načinom sporazumevanja poleg sprejemanja, tvorjenja in interakcije vključuje tudi posredovanje (angl. mediation). V okviru akcijsko usmerjenega pristopa k učenju in poučevanju tujih jezikov (Svet Evrope, 2023, str. 23–34) pripisuje posredovanju tudi vse vidnejšo, samostojno vlogo, saj praviloma združuje elemente vseh sporazumevalnih načinov. (Medjezikovno) posredovanje kot eden od štirih načinov sporazumevanja je bistvenega pomena pri študiju angleščine kot tujega jezika stroke, ki v študijske procese vse pogosteje vključuje uporabo inovativnih tehnologij. Te se pri pouku tujih jezikov zdijo pričakovan pa tudi nujen korak v svetu, kjer je umetna inteligenca (UI) naš vsakdanji spremljevalec. Prednosti UI pri učenju in poučevanju tujih jezikov med drugim vključujejo neomejeno dostopnost in prilagodljivost vsebin in pristopov, takojšen odziv in povratne informacije, imajo pa tudi motivacijsko vrednost in omogočajo prilagajanje različnim psiho-socialnim potrebam. Prispevek združuje posredovanje z uporabo inovativnih tehnologij, kot so orodja umetne inteligence, pri pouku angleščine kot tujega jezika stroke (TJS) dveh skupin študentov: prihodnjih zdravstvenih delavcev in prihodnjih prevajalcev. Osredotoča se na orodja, ki podpirajo predvsem medjezikovno posredovanje, in predstavlja nekaj izbranih orodij (prevajalniki in jezikovni modeli UI), in sicer njihov potencial pri učenju in poučevanju TJS in s tem povezane težave. S prikazom dveh študij primera nazorno povezuje teoretična izhodišča s praktično rabo UI. V ta namen sva zasnovali dve učni aktivnosti, ki vključujeta uporabo orodij UI za krepitev kompetenc medjezikovnega in medkulturnega posredovanja v najinih specializiranih kontekstih, tj. zdravstveni negi in prevajanju in tolmačenju. Kritična presoja in prizma etične refleksije nas nujno privedeta do spoznanja, da digitalne tehnologije in programske rešitve sicer optimizirajo in pospešijo delovne oziroma učne procese ter pogosto omogočajo višjo učinkovitost, vendar pa morajo medčloveški oziroma medosebni odnosi, medkulturni vidiki, dimenzije subjektivnosti, razumevanja drugega in kritičnega mišljenja ostati na prvem mestu.