
Kinder können nach einem operativen Eingriff unter Narkose ebenso ein Delir entwickeln wie Erwachsene. Der folgende Beitrag stellt die Besonderheiten des pädiatrischen Emergence Delir vor und beleuchtet, wie es erkannt und behandelt werden kann und welche vorbeugenden Maßnahmen es gibt.
Kinder mit chronischem Darmversagen sind für ihr Überleben auf die parenterale Ernährung mit komplexen Ernährungsinfusionen angewiesen. Damit die Kinder in ihre Familie entlassen werden können, ist die Etablierung der heimparenteralen Ernährung erforderlich.
Adipositas im Kindes- und Jugendalter ist eine chronische Erkrankung, die Familien belastet und im Klinikalltag häufig mitbehandelt wird, auch wenn andere Probleme im Vordergrund stehen. Pflegefachpersonen können Orientierung geben, verständlich erklären, Sorgen aufgreifen und so machbare Schritte unterstützen. Entscheidend sind eine wertfreie, familienzentrierte Haltung und kurze, gezielt genutzte Kontaktmomente. Der Beitrag zeigt, wie Beratung, Schulung und Begleitung in den Stationsalltag integriert werden können.
Die Rückenlage-Empfehlung hat die Häufigkeit des plötzlichen Kindstods dramatisch gesenkt. Doch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Eine dauerhafte Rückenlagerung kann u. a. die frühkindliche motorische Entwicklung beeinträchtigen. Dieser Beitrag beleuchtet die Notwendigkeit einer differenzierten Risikoaufklärung und zeigt, warum variable Lagerungsstrategien und aktives Handling für eine optimale Säuglingsentwicklung entscheidend sind.
Wie gelingt gute Praxisanleitung und welche Besonderheiten gibt es in der Pädiatrie? In dieser und den folgenden Ausgaben stellen wir verschiedene konkrete Anwendungsbeispiele für die praktische Ausbildung vor. Thema des 11. Teils: Stomaversorgung.
Wie gelingt gute Praxisanleitung und welche Besonderheiten gibt es in der Pädiatrie? In dieser und den folgenden Ausgaben stellen wir verschiedene konkrete Anwendungsbeispiele für die praktische Ausbildung vor. Thema des 10. Teils: aseptische Wundversorgung.
Junge Menschen fühlen sich zunehmend nicht eindeutig einem der beiden klassischen Geschlechter – weiblich oder männlich – zugehörig. Der folgende Beitrag erklärt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kategorien, gibt eine Einschätzung, warum es scheinbar immer mehr Menschen mit Geschlechtsinkongruenz gibt, und beleuchtet die zentrale Rolle der Pflege, im Berufsalltag diesen Menschen die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen – respektvoll und vorurteilsfrei.
Bei der Versorgung auf der Intensivstation sind Kinder zahlreichen schmerzhaften Maßnahmen ausgesetzt. In der Praxis wird jedoch zu wenig beachtet, dass auch sedierte Kinder nicht nur bei invasiven Maßnahmen, sondern auch bei diversen Pflegemaßnahmen wie etwa Positionierung oder Wechsel von Wundauflagen Schmerzen empfinden 1. In diesem Artikel wird daher auf ein gemeinsames Management von Schmerzen und Sedierung und die Sensibilisierung für diese Momente eingegangen.
Schulgesundheitsfachkräfte sind international etabliert, in Deutschland allerdings nur modellhaft erprobt. Ziel dieser Untersuchung war die Erfassung von beruflichem Hintergrund und Wechselmotivation von der aktiven Pflege ins Setting Schule. Das Berufsbild ermöglicht Rückkehr oder Verbleib im Pflegemarkt und entlastet die Versorgung – mit Potenzial für Prävention und Chancengleichheit.
Adipositas ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen und ist mit erheblichen somatischen und psychosozialen Folgeproblemen verknüpft. Sie entsteht aus dem komplexen Zusammenspiel von genetischer Disposition, Lebensstilfaktoren und sozialen Rahmenbedingungen und erfordert daher langfristige, multidisziplinäre Versorgungsansätze. Für die pädiatrische Pflege bedeutet dies, Adipositas frühzeitig zu erkennen, Familien alltagsnah zu begleiten und in wertschätzender, stigmafreier Kommunikation gesundheitsförderliche Veränderungen zu unterstützen.
K. i. s. E. e. V. steht für Kinder in schwieriger Ernährungssituation. Der Verein begleitet Familien mit Kindern und Jugendlichen mit chronischem Darmversagen.
Mehr als die Hälfte (52 %) aller weltweit registrierten Sepsis-Fälle betreffen Kinder 1. Das Erkennen einer Sepsis ist aufgrund altersspezifischer Besonderheiten herausfordernd, weshalb es häufig zu Verzögerungen bei der Diagnosestellung kommt. Die Früherkennung sowie die zeitnahe Einleitung einer Therapie sind jedoch von zentraler Bedeutung für das Outcome der Kinder. Der Folgende Beitrag präsentiert vorliegende Zahlen zur Sepsis bei Kindern, diskutiert pflegerische Maßnahmen zur frühzeitigen Erkennung einer Sepsis, geht auf kürzlich veröffentlichte Kriterien zur Feststellung einer Sepsis ein und erläutert die wichtigsten medizinischen Maßnahmen bei diagnostizierter Sepsis oder septischem Schock.
Pädiatrische Notfälle sind im klinischen Alltag eine seltene, jedoch komplexe Herausforderung und verlangen unter Zeitdruck eine Vielzahl von Maßnahmen. Zur Vermeidung von Defiziten in der Versorgung bedarf es einer starken Teamführung, offener Kommunikation und gegenseitigen Respekts. Clinical Debriefings bieten interprofessionellen Teams hierbei die Möglichkeit, Handlungsabläufe wie auch Prozesse zu reflektieren und so eine Qualitätsverbesserung zu erreichen. In diesem Artikel werden Vorteile und Möglichkeiten zur Umsetzung von strukturierten Nachbesprechungen in der Praxis vorgestellt.
Ansprechpartner mit Herz und Verstand für rheumakranke und chronisch schmerzkranke Kinder, Jugendliche und ihre Familien.
Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einem Typ-1-Diabetes leben, hat sich innerhalb der vergangenen 20 Jahre in Deutschland fast verdoppelt. Dabei sind die betroffenen Kinder bei Krankheitsbeginn zunehmend jünger. Dieser Beitrag beschreibt Symptome, die bei Kindern und Jugendlichen auf eine Manifestation eines Diabetes mellitus Typ 1 hindeuten, und nennt aktuelle Therapieempfehlungen. Am Beispiel des Diabeteszentrums für Kinder und Jugendliche am Olgahospital in Stuttgart werden die Schulung, Betreuung und Herausforderungen im Umgang mit den betroffenen Kindern bzw. Jugendlichen und deren Familien aufgezeigt.
Wie gelingt gute Praxisanleitung und welche Besonderheiten gibt es in der Pädiatrie? In dieser und den folgenden Ausgaben stellen wir verschiedene konkrete Anwendungsbeispiele für die praktische Ausbildung vor. Thema des 9. Teils: Vitalzeichenkontrolle in der Pädiatrie.