
Leichte Schädelhirntraumata (SHT) nach Niedrigrasanztraumata, wie ebenerdigen Stürzen, betreffen häufig ältere Patienten in der Notaufnahme. Aufgrund des demografischen Wandels ist mit der Zunahme dieser Traumafolge in Notaufnahmen zu rechnen. Ziel der vorliegenden Studie war die Entwicklung eines evidenzbasierten Diagnostikalgorithmus für Patienten ≥ 65 Jahre mit leichtem SHT, die sich in der Notaufnahme vorstellen. Für drei diagnostische Fragestellungen wurden Systematic Reviews mit Literaturrecherchen in MEDLINE (Englisch/Deutsch) und einer Handsuche der Quellenangaben durchgeführt. Studien wurden mit dem Methodological Index for Non-randomized Studies bewertet. Die Datensynthese erfolgte mittels vote counting based on direction of effect und der Bewertung klinischer Einflussfaktoren. Aus der Datenbanksuche wurden 52 Studien mit 142.037 Patienten eingeschlossen. Für die initiale kraniale Bildgebung mittels cCT könnte ein Vorgehen anhand von sechs klinischen Einflussfaktoren eine Alternative zur routinemäßigen Bildgebung darstellen. Bei asymptomatischen, neurologisch unauffälligen Patienten ist eine neurologische Überwachung ohne standardisierte Kontroll-cCT denkbar; zur optimalen Gestaltung liegen jedoch keine belastbaren Daten vor. Die Modalitäten einer neurologischen Überwachung müssen weiter untersucht werden. Die Rolle von Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmung bleibt unklar. Die Ergebnisse bilden eine Grundlage für einen Algorithmus zur Diagnostik des leichten SHT bei älteren Patienten. Die evidenzbasierte Ausgestaltung der neurologischen Überwachung sowie der Einfluss von Gerinnungsmedikation erfordern weitere Forschung.
Die trochantäre Femurfraktur ist die häufigste hüftnahe Fraktur des älteren Menschen und mit einer hohen perioperativen Morbidität und Letalität assoziiert. Während chirurgische Versorgungstechnik, Antikoagulation und orthogeriatrische Strukturen viel diskutiert werden, bleiben die pflegerischen und organisatorischen Stellschrauben des perioperativen Pfades, namentlich Nüchternheit, Flüssigkeitstherapie und Schmerzmanagement, oft unterbelichtet. Welche Evidenz besteht für eine liberalisierte präoperative Nüchternheit („sip till send“), für eine zielorientierte Volumentherapie und für den Einsatz peripherer Nervenblockaden mit und ohne Schmerzkatheter im Hinblick auf Schmerzkontrolle, postoperatives Delir und funktionelles Ergebnis? Selektives narratives Review der Literatur der letzten 10 Jahre einschließlich systematischer Reviews, randomisierter Studien und nationaler Empfehlungen. Klare Flüssigkeiten bis zur Abrufung in den Operationssaal sind sicher und reduzieren Durst, Hunger und Volumendepletion. Eine liberale intraoperative Volumengabe ist mit höheren Komplikationsraten vergesellschaftet, eine zielorientierte Volumentherapie mit balancierten Lösungen ist daher zu bevorzugen. Periphere Nervenblockaden reduzieren Schmerz, Opioidbedarf und in mehreren Metaanalysen die Inzidenz des postoperativen Delirs. Kontinuierliche Schmerzkatheter sind eine attraktive Option bei längerer präoperativer Wartezeit. Eine konsequente Bündelung dieser Maßnahmen im Sinne eines Enhanced-recovery-Konzepts ist mit verkürzter Verweildauer und besserer Erholung assoziiert.
Notfall-Thorakotomien unter Reanimationsbedingungen beim Polytrauma sind mit einer hohen Mortalität assoziiert. Ziel dieser Studie ist die Analyse dieses Patient:innenkollektivs im Hinblick auf die Mortalität und das funktionelle Outcome. In die retrospektive Studie wurden Patient:innen eingeschlossen, bei denen zwischen 2019 und 2023 eine Notfall-Thorakotomie im Rahmen der Polytrauma-Versorgung durchgeführt wurde. Die Mortalität wurde definiert als das Überleben bis zur Krankenhausentlassung. Das funktionelle Outcome wurde mittels Glasgow Outcome Scale (GOS) ermittelt. Insgesamt konnten 29 Patient:innen in die Studie eingeschlossen werden. 69
Proximale Femurfrakturen sind häufige Verletzungen im höheren Lebensalter und erfordern leitliniengerecht eine zeitnahe operative Versorgung. Mit zunehmender Verbreitung direkter oraler Antikoagulanzien („direct oral anticoagulants“, DOAK) entstehen Unsicherheiten hinsichtlich Operationszeitpunkt, Blutungsrisiko und perioperativem Management. Ziel ist die Bewertung des Einflusses von DOAK auf den Operationszeitpunkt, das Blutungsrisiko sowie die Sicherheit einer frühzeitigen operativen Versorgung bei proximalen Femurfrakturen. Der Beitrag gibt eine narrative Übersicht der aktuellen Literatur, von systematischen Reviews, Metaanalysen und aktuellen Leitlinienempfehlungen (AWMF-S3-LL). Patienten unter DOAK zeigen z. T. signifikant verlängerte Zeitfenster bis zur operativen Versorgung („time to surgery“, TTS), häufig bedingt durch Unsicherheiten im perioperativen Management. Eine verlängerte TTS ist jedoch nicht durchgängig mit erhöhter Mortalität assoziiert. Die Mehrzahl der Studien zeigt keinen signifikanten Unterschied im Blutverlust oder Transfusionsbedarf zwischen DOAK- und nicht antikoagulierten Patienten bei frühzeitiger Versorgung. Kalibrierte Labormethoden sind Goldstandard, jedoch nur begrenzt verfügbar. Prothrombinkomplexkonzentrat (PPSB) und Antidote ermöglichen die Reversierung, letztere bringen jedoch z. T. spezifische Risiken mit sich. Nach aktueller Datenlage kann bei proximaler Femurfraktur die frühzeitige Operation trotz DOAK-Einnahme erfolgen, insbesondere bei wenig invasiven Eingriffen mit geringem Blutungsrisiko. Die individuelle Risikoabwägung unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen, DOAK-Restspiegeln und Art/Umfang des Eingriffs bleibt entscheidend.
Die Zementaugmentation cephalomedullärer Implantate wurde entwickelt, um bei osteoporotischen pertrochantären Frakturen die Verankerung des Kopfelements zu verbessern und implantatassoziierte Versagensmuster wie Cut-out oder exzessives Sliding zu reduzieren. Ziel dieses Übersichtsartikels ist die klinische Einordnung der Zementaugmentation bei pertrochantären Frakturen mit besonderem Fokus auf die klinischen und sozioökonomischen Belange. Biomechanische Arbeiten zeigen konsistent eine verbesserte Rotations- und Cut-out-Resistenz augmentierter cephalomedullärer Verankerungen. Klinisch belegen diverse prospektiven Studien eine hohe technische Sicherheit und sehr niedrige mechanische Versagensraten. Neuere Kohortenstudien und ein Follow-up einer randomisierten Studie deuten v. a. bei instabilen und osteoporotischen Frakturen auf weniger Cut-out-Ereignisse hin, zeigen aber keinen gesicherten Vorteil bei Mortalität oder mittelfristiger Funktion. Aus soziökonomischer Sicht ist die Zementaugmentation eine wirkvolle Methode, um eine übergeordnete Kostenreduktion in diesem Bereich zu erreichen. Die Zementaugmentation ist kein Routineverfahren für jede pertrochantäre Fraktur, sondern ein selektives Add-on für Situationen mit hoher mechanischer Gefährdung.
Sprunggelenkfrakturen zählen zu den häufigsten Fragilitätsfrakturen im höheren Lebensalter. Osteoporose, altersbedingte Einschränkungen der Knochenregeneration und Multimorbidität erhöhen das Risiko verzögerter Frakturheilungen und postoperativer Komplikationen. Neben anatomischer Reposition und stabiler Osteosynthese gewinnen additive Therapien zur biologischen Unterstützung der Frakturheilung zunehmend an Bedeutung. Ziel dieses Übersichtsartikels ist die Bewertung aktueller ergänzender biologischer, pharmakologischer und physikalischer Therapiekonzepte bei geriatrischen Patienten mit Sprunggelenkfrakturen. Die Osteoporose stellt den wichtigsten Risikofaktor für eine gestörte Frakturheilung dar und beeinflusst sowohl die Knochenregeneration als auch die Implantatstabilität. Eine strukturierte Osteoporosediagnostik und -therapie bilden die Grundlage jeder additiven Behandlung. Antiresorptive Medikamente reduzieren vor allem das Risiko weiterer Fragilitätsfrakturen, ohne die Frakturheilung wesentlich zu beeinträchtigen. Unter den osteoanabolen Therapien zeigt insbesondere Teriparatid positive Effekte auf Kallusbildung und Frakturkonsolidierung. Wachstumsfaktoren wie „bone morphogenetic proteins“ (BMP) und „platelet-derived growth factor“ (PDGF) besitzen osteoinduktive Eigenschaften, bleiben jedoch ausgewählten Indikationen vorbehalten. Für „platelet-rich plasma“ (PRP) fehlen bislang ausreichende klinische Evidenzen für eine routinemäßige Anwendung. Zellbasierte Verfahren sowie physikalische Therapien wie niedrigintensiver gepulster Ultraschall zeigen potenziellen Nutzen in Risikokonstellationen, bedürfen jedoch weiterer Forschung. Die Förderung der Frakturheilung bei geriatrischen Sprunggelenkfrakturen erfordert einen multimodalen Ansatz, der mechanische Stabilität mit biologischer Augmentation kombiniert.
Die A. glutea superior ist bei Beckenverletzungen und -operationen besonders gefährdet. Wir berichten über einen 74-jährigen Patienten mit instabiler Beckenringfraktur, initial versorgt mit Fixateur externe und bilateralen Sakroiliakalschrauben (SI). Postoperativ zeigten persistierend erhöhte Entzündungswerte und ein persistierend niedriger Hämoglobinspiegel Hinweise auf ein am ehesten iatrogen entstandenes Hämatom. Die CT-Diagnostik bestätigte ein 2 × 3 cm großes Pseudoaneurysma der A. glutea superior. Nach Thrombininjektion, Hämatomausräumung und Ligatur konnte eine erfolgreiche Hämostase erreicht werden. Dieser Fall unterstreicht, dass sorgfältige Planung, Kenntnis der Gefäßanatomie und frühzeitige Beachtung von Laborparametern entscheidend zu Prävention und Erkennung von Gefäßverletzungen bei SI-Schrauben-Implantationen sind.
Die operative Versorgung geriatrischer Tibiakopffrakturen weist im Vergleich zu jüngeren Kollektiven relevante Besonderheiten auf. Diese betreffen neben frakturspezifischen Aspekten insbesondere patientenbezogene Faktoren wie z. B. Osteoporose, Multimorbidität und kognitive Einschränkungen, die sowohl die Indikationsstellung als auch die operative Strategie und Nachbehandlung beeinflussen können. Der vorliegende Übersichtsartikel gibt einen Überblick über die wesentlichen Besonderheiten der Osteosynthese bei geriatrischen Tibiakopffrakturen und fasst die hierbei relevanten Einflussfaktoren zusammen.
Schnittverletzungen der Hand bergen ein erhebliches Risiko für eine übersehene Beteiligung tief liegender funktioneller Strukturen. Beuge- und Strecksehnen, digitale Nerven und Gefäße können bereits bei kleinen Hautläsionen verletzt sein. Unzureichende Anamnese, unvollständige klinische Untersuchung oder Verzicht auf eine systematische Wundexploration zählen zu den häufigsten Ursachen verzögerter Diagnosen. Folgen sind schlechtere funktionelle Ergebnisse, komplexere sekundäre Rekonstruktionen und erhöhte medikolegale Risiken. Der vorliegende CME-Beitrag gibt einen praxisorientierten Überblick über die strukturierte Diagnostik und das Management von Schnittverletzungen der Hand. Ein besonderer Fokus liegt auf der Wundexploration als zentralem diagnostischem Schritt zur sicheren Identifikation von Sehnen‑, Nerven- und Gefäßverletzungen. Darüber hinaus werden evidenzbasierte Prinzipien der Akutversorgung, der operativen Therapie und der frühfunktionellen Nachbehandlung zusammengefasst.
Kniegelenknahe Frakturen sind per se und oftmals unabhängig vom Alter des Patienten eine Herausforderung für den Behandelnden. Die Osteosynthese stellt nach wie vor den Goldstandard der Frakturversorgung dar. Der geriatrische Patient ist allerdings oftmals nicht in der Lage, eine postoperative Entlastung der osteosynthetisch versorgten Extremität einzuhalten. Nicht selten führt dies zu einem verlängerten Krankenhausaufenthalt und steigert insbesondere bei betagten Patienten das Risiko für internistische Komplikationen. Der sekundäre Gelenkersatz hat im Vergleich zur primären Frakturendoprothetik höhere Komplikations- und Revisionsraten. Der Vorteil der Frakturendoprothetik liegt in der frühzeitigen Mobilisation mit voller Belastung auch bei mangelnder Compliance. Das Ziel der primär endoprothetischen Versorgung geriatrischer Tibiakopffrakturen ist, nur eine einzige Operation am verletzten Kniegelenk durchführen zu müssen („one-shot surgery“). Die individuelle Patientenbetrachtung und ein interdisziplinärer Behandlungsansatz erscheinen in diesem speziellen Patientenkollektiv essenziell, wobei die primäre Frakturprothetik in den Fokus rückt.
Das Komplextrauma des Fußes mit akutem Kompartmentsyndrom (KS) beim Kind ist eine absolute Rarität, für welche in der Literatur kaum Therapieempfehlungen vorliegen. Aufzeigen einer schrittweisen Versorgung, die trotz der Schwere des Knochen‑, Gelenk- und Weichteiltraumas ein sehr gutes Spätergebnis ergab. Beim Rennrodel-Training prallte ein 8‑jähriges Kind mit ca. 90 km/h mit dem linken Fuß gegen die Bande, was zu einem Komplextrauma des Fußes (6 Punkte nach Zwipp) mit serieller Fraktur des Talus, Kalkaneus (5 Fragment/3 Gelenk mit 50°-Varus-Fehlstellung), Kuboid und Metatarsale V mit additivem akuten Fuß-KS führte. Eine 3‑Schritte-Versorgung mit akuter dorsomedianer Kompartmentspaltung („Hannover approach“) plus tibiometatatarsaler Transfixation (Tag 1), intermediärer Hautadaptation (Tag 5) und definitiver offener, anatomischer Gelenkrekonstruktion des Kalkaneus (Tag 8) ermöglichte einen komplikationslosen Heilverlauf. Sechs Wochen nach der 3. Operation folgten die Entfernung des Unterschenkelgipsverbandes und der K‑Drähte. Kein Schulsport für 10, intermittierende Physiotherapie für 12 Monate. Der Patient ist 18 Jahre nach Komplextrauma des linken Fußes als Lackier-Meister im 3‑Schicht-System uneingeschränkt arbeitsfähig. Fußball- und Kraftsport sind schmerzfrei möglich bei voller OSG-, Fuß- und Zehenfunktion. Der American Orthopaedic Foot Ankle Society (AOFAS-) Score beträgt 100, der Foot Function Index 2,36 und der EuroQol-5L5D-Score 100 Punkte. Ein CT im Stand zeigt nach 18 Jahren gut konservativ-verheilte Frakturen von Talus, Kuboid und Metatarsale V sowie einen in Form und Achse anatomisch wiederhergestellten operativ versorgten Kalkaneus mit arthrosefreien und kongruenten posterioren, medialen und kuboidalen Gelenkfacetten. Die dringliche Entlastung des akuten Fuß-KS möglichst innert 6 h nach Trauma ist auch beim Kind unerlässlich. Ein abgestuftes Vorgehen beim komplexen Fußtrauma ist empfehlenswert.
Die Behandlung von Beinlängendifferenzen, Knochendefekten und Deformitäten ist hochkomplex. Oft kommt die Distraktionsosteogenese (Kallusdistraktion) zur Anwendung. Inzwischen sind die vormals zur Kallusdistraktion eingesetzten externen Fixateure zunehmend abgelöst durch intramedulläre, vollimplantierbare, motorisierte Systeme, die mit innovativen Planungs- und schonenden chirurgischen Verfahren kombiniert werden. Dies ermöglicht die zuverlässige und sichere Durchführung der Behandlung mit höherem PatientInnenkomfort. Im Gegensatz zur externen Fixation, im Besonderen zu modernen externen Hexapoden-Systemen, sind die Fragmente nach Einbringung der intramedullären Systeme in Achse und Rotation fixiert. Für den Behandlungserfolg sind daher die sorgfältige Analyse und Planung sowie eine akribische intraoperative Umsetzung unabdinglich. Der Beitrag fasst entsprechende intramedulläre Verfahren und Indikationen sowie die praktische Umsetzung unter Berücksichtigung der aktuellen Datenlage zusammen.
Wir berichten über einen seltenen Fall einer traumatischen Milzruptur mit gleichzeitiger Ruptur einer intraparenchymatösen Echinococcus-Zyste bei einem 48-jährigen Patienten nach Leitersturz aus ca. 3 m Höhe. Die initiale Schockraumdiagnostik gemäß ATLS-Standard ergab sonographisch einen perisplenischen Flüssigkeitssaum sowie eine atypische, teilweise verkalkte Struktur im Milzparenchym. In der kontrastmittelgestützten Computertomographie (CT) zeigten sich eine hochgradige Milzlazeration mit massiver intraabdomineller Blutung sowie eine große kalzifizierte Zyste mit einem Volumen von 265 ml im kaudalen Milzpol mit Rupturzeichen. Trotz initial stabiler Kreislaufverhältnisse wurde aufgrund des Verletzungsausmaßes die Indikation zur sofortigen operativen Versorgung gestellt. Intraoperativ bestätigten sich die CT-Befunde; die Splenektomie mit Lavage war indiziert. Die histopathologische Untersuchung bestätigte eine rupturierte intraparenchymatöse Echinococcus-Zyste. Postoperativ erfolgten deshalb eine antiparasitäre Therapie mit Albendazol sowie die empfohlene Impfprophylaxe nach Splenektomie. Der Patient konnte nach 8 Tagen entlassen werden. Der Fall unterstreicht, dass auch in nichtendemischen Regionen bei Milzverletzungen mit atypischen zystischen oder kalzifizierten Befunden seltene parasitäre Erkrankungen differenzialdiagnostisch berücksichtigt werden sollten. Die therapeutische Entscheidung im Akuttrauma richtet sich dann nicht nur nach dem hämodynamischen Status, sondern berücksichtigt das gesamte Verletzungsausmaß.