
Projektziele: Entwicklung einer im nord-europaischen Kontext praktikablen, evidenzbasierten,ergotherapeutischen Patient*innenedukation fur Menschen mit Fatigue im Gruppensetting fur sowohl stationares als auch ambulantes Setting. Uberprufung der Wirksamkeit Einheitliches Schulungskonzept fur Ergotherapeut*innen (ETs) Verbreitung des neuen Behandlungsangebots und Unterstutzung bei Implementation. Forderung der Kompetenzen von ETs in der Patient*innenedukation von Menschen mit Fatigue und Vereinheitlichung der aktuellen Praxis. Forderung der Anerkennung der Rolle von ETs in der Patientenedukation bei potenziellen Klient*innen, Verordnenden und Kostentragern
ZusammenfassungAutismus-Spektrum-Störungen gehören zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen. Sie sind charakterisiert durch Auffälligkeiten in der sozialen Kommunikation und Interaktion sowie das Vorhandensein von eingeschränkten und repetitiven Verhaltensweisen und Interessen. Prävalenzschätzungen gehen davon aus, dass bei ca. 1 % der Kinder und Jugendlichen eine Autismus-Spektrum-Störung vorliegt. Mittlerweile existiert eine Reihe an Förderprogrammen, die sich u. a. sowohl vom Altersspektrum (Frühintervention vs. Intervention im Kindes- und Jugendalter), der Intensität (hoch- vs. niedrigfrequentiert), der vermittelnden Gruppe (Therapeut, Eltern, Kindergarten und Schule) oder auch im Setting (Therapie-Setting vs. Lebensweltorientierung) unterscheiden. Aus dem Bereich der Frühintervention werden hier zwei Programme exemplarisch vorgestellt, wobei 1) MIA eine intensive und 2) A-FFIP eine niedrigfrequente Intervention darstellt. Zudem werden zwei Förderprogramme aus dem Kindes- bis jungen Erwachsenenalter besprochen. Sowohl 3) KOMPASS als auch 4) KONTAKT richten sich als Gruppenprogramm an Personen mit einem höheren kognitiven Funktionsniveau.
Einleitung: Seit uber zwei Jahrzehnten wird von Hochschulen, Berufs- und Fachschulverbanden eine akademische Ausbildung fur die Therapieberufe (Ergotherapie, Logopadie, Physiotherapie) gefordert. In der EU ist die hochschulische Ausbildung seit Langem Standard. Erstmals im Jahre 2009 wurden in Deutschland berufsqualifizierende Bachelorstudiengange zur Erprobung zugelassen. Zur Evaluation und Qualitatssicherung dieser Modell-studiengange hat der Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe e.V. (HVG) eine Befragung von Studienabsolventen durchgefuhrt. Methode: Die Befragung wurde Anfang 2018 als Querschnittstudie im Online-Verfahren in Koopera-tion mit sieben Hochschulen und 12 Studiengangen durchgefuhrt. Ergebnisse: Die Befragungsergebnisse werden fur die drei Berufsgruppen insgesamt und separat fur die Ergotherapeuten (ET) ausgewiesen. Die Befragung belegt, dass der Ubertritt der Studienabsolventen in den Arbeitsmarkt gelingt. Nahezu alle Absolventen (die ET zu 100%) arbeiten nach dem Studium im direkten Klienten- bzw. Patientenkontakt. Mehrheitlich sind die Therapeuten mit den Inhalten ihrer Tatigkeit (sehr) zufrieden (gesamt 87,5%, ET 85,7%). Die Moglichkeiten, die im Studium erworbenen erweiterten Kompetenzen im Berufsalltag wirkungsvoll einzusetzen, sind derzeit nur eingeschrankt vorhanden. Schlussfolgerungen: Die Befragungsergebnisse stutzen die Forderung nach einer akademischen Ausbildung der Therapeuten, wie sie EU-weit ublich ist. Die hochschulische Ausbildung ermoglicht eine wissenschaftlich fundierte, evidenzbasierte Versorgung. Damit die erweiterten Kompetenzen der Absolventen vollumfanglich zum Wohle der Patienten eingesetzt werden konnen, musste den Therapeuten im Berufsalltag mehr Entscheidungs- und Handlungsspielraum zugestanden werden.
This chapter will cover the definitions of the MOW components: Occupational Wholeness, Being, Belonging, Becoming, Doings and Context. This chapter also includes the relationship between components: Being-Doings, Belonging-Doings, Becoming-Doings, the relationship between components: Being-Belonging and Being-Becoming, illustration of the MOW as Actual and Ideal Triangles and finally the principles of the MOW.