150 Lehrende, Praxisanleiter und Studierende aus der Ergo- und Physiotherapie trafen sich in der Fachhochschule Bielefeld zum fachlichen Austausch. Sie diskutierten, welche Kompetenzen Therapeuten zukünftig benötigen und wie die Didaktik der Fachschulausbildung deren Entwicklung unterstützen kann. Veranstalter des Fachtages waren der Verband Deutscher Ergotherapieschulen (VDES), der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE), der Verband leitender Lehrkräfte an Physiotherapieschulen in Deutschland (VLL), der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK), der Georg Thieme Verlag und die Lerneinheit „Pflege und Gesundheit” des Fachbereichs Wirtschaft und Gesundheit an der FH Bielefeld.
Fast 500 Ergotherapeuten aus über 20 Ländern diskutierten beim Treffen des European Network of Occupational Therapy in Higher Education (ENOTHE) über Entwicklungen in der europäischen Ergotherapie.
Real science means identifying what we already know and what we want to find out. Step into the unknown and guide pupils to scientific insight, says Verity White.
Der Sachverständigenrat empfahl in seinem Gutachten von 2007 (www.svr-gesundheit.de) eine neue Verteilung der Aufgaben im Gesundheitswesen und eine bessere Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe. Das sei eine der Voraussetzungen, um den aktuellen Herausforderungen wie der Alterung der Gesellschaft mit einhergehender Multimorbidität und veränderten Patientenbedürfnissen zu begegnen.
Der ErgotherapeutInnenverband Schweiz (EVS) bot auf seinem 2. Kongress eine breite Palette an Informationen zu allen Fachbereichen und der allgemeinen Entwicklung des Berufes. Gemäß dem Motto des Kongresses Ergo bin ich war die Auseinandersetzung mit der Berufsidentität ein zentrales Thema. Bei der Vielfältigkeit der Berufspraxis und der Verschiedenheit der Ausbildungsniveaus von Diplom (HF = höhere Fachschule) bis Master-Degree scheint die Suche nach Gemeinsamkeiten besondere Bedeutung zu gewinnen.
Der gemeinsamen Einladung von ASFH und den Gesellschaften der Alexianer-Brüder, Krankenhaus Hedwigshöhe, waren etwa 150 Praktiker, Studierende, Lehrende und Forschende gefolgt. In Rahmenvorträgen und Workshops gaben die hervorragenden Referenten auch dem bereits mit der ICF vertrauten Teilnehmer neue Einblicke, konkrete Antworten und zukunftsweisende Visionen.
Am 12. Oktober 2007 erhielten die ersten 32 Absolventen der Studiengänge Physio- und Ergotherapie an der ASFH den Titel Bachelor of Science ([Abb. 1]). Die 13 Physio- und 19 Ergotherapeuten wurden im Auditorium Maximus der Fachhochschule feierlich verabschiedet.
Verkürzte Verweildauern, erhöhter Kostendruck und laut Arnd Longrée, dem Vorsitzenden des DVE, auch die Aushöhlung der Personalbedarfsverordnung in der Psychiatrie (Psych-PV) verschärfen den Druck auf die Ergotherapie in psychiatrischen Kliniken.
Die Angebote im Gesundheitswesen werden besonders für die wachsende Zahl chronisch kranker Patienten immer vielfältiger, komplexer und unübersichtlicher. Betroffene wollen und müssen stärker mitentscheiden, um Lösungen für ihre individuelle Situation zu finden. Das setzt voraus, dass ihnen nicht nur ausreichend Informationen zur Verfügung stehen, sondern sie benötigen meist auch eine neutrale Hilfe beim Abwägen von Vor- und Nachteilen.
Vom 3. - 6. Mai 2007 trafen sich in Kassel 1.400 Ergotherapeuten zum Austausch und zur Fortbildung. Das Angebot umfasste wie gewohnt eine breite Palette an Themen in Vorträgen, Seminaren, Kurzvorträgen und Diskussionsforen.
Herauszufinden, ob eine Behandlung nützt und dem Klienten zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität verhilft, ist eine Frage, der sich alle Berufe im Gesundheitswesen stellen müssen. Dabei geht es vor allem um folgende 2 Ziele:
Dass man an einem Freitagnachmittag freiwillig und gerne bis 17.30 Uhr einem Vortrag lauscht, hat 2 Gründe: Leni, wie die kanadische Professorin Dr. Helene Polatajko in Deutschland auch genannt wird, und ihr Thema Cognitive Orientation to Daily Occupational Perfomance (CO-OP). Ihr Vortrag ist anschaulich, spannend, bezieht die Zuhörer direkt mit ein und regt zum Diskutieren an.
wann handeln wir professionell in der Ergotherapie? Die Professionalisierung der Ergotherapie wird allgemein als ein wichtiges Thema verstanden. Doch was ist eigentlich konkret damit gemeint?
The aim of this cross sectional study was to establish the extent of psychiatric morbidity among homeless men and compare this group with a sample of formerly homeless.[corrected] 82 homeless and a comparison group of 37 formerly homeless were interviewed using a psychopathological interview according to AMDP (Arbeitsgemeinschaft für medizinische Dokumentation) as well as selected modules of the CIDI (Composite International Diagnostic Interview). Diagnoses were established according to ICD-10.The lifetime prevalence of psychiatric disorders was 95.1 %, the current prevalence was 87.8 %. Substance related disorders were the most common group of disorders. In the formerly homeless prevalences were slightly lower.Psychiatric morbidity among the homeless is high. Services have to be tailored to meet the needs of this special group. Formerly homeless continue to need intensive psychiatric input.
OBJECTIVE:The aim of this cross-sectional study was to establish the prevalence of physical diseases, the subjective evaluation of their own health and health care utilization in the actually homeless and a comparison group of formerly homeless.METHODS:A representative sample of 82 homeless and 37 formerly homeless was studied. Instruments were a physical examination and a standardized interview. The latter included parts of the assessment of the German cardiovascular disease prevention study and the questionnaire "Funktionseinschränkungen" (functional impairments) by Potthoff (1982).RESULTS:Disease prevalence was high. The main diagnoses fell within the categories of defective dental status (over 80%), ophthalmologic diseases (over 60%) and diseases of the liver and musculoskeletal system (over 40% each). Morbidity in the formerly homeless was even higher. In both groups the subjective evaluation of their own health was unrealistically positive. Risk factors for cardiovascular diseases were high. Health care utilization was mainly acute.CONCLUSIONS:The medical care of the homeless in standard medical services is insufficient and could be improved by especially tailored projects which should include education about risk factors. Formerly homeless continue to show high disease prevalence.
Prevalence of physical diseases, health behavior and health care utilization in single homeless men: a cross-sectional study