
Diese narrative Übersichtsarbeit befasst sich mit der Integration osteopathischer Prinzipien in die moderne Wissenschaft, um den Anforderungen des heutigen Gesundheitswesens gerecht zu werden und gleichzeitig die Identität der Osteopathie zu bewahren. Der Enaktivismus bietet hierfür einen Rahmen, der Umwelt-, psychologische, soziale und existenzielle Faktoren berücksichtigt und eine biobehaviorale Synchronisation zwischen Patient*in, Behandler*in und Umwelt fördert. Diese kann durch einen 4-stufigen Prozess unterstützt werden: •narrative Sinn- und Entscheidungsfindung,•berührungsbasierte Entscheidungsfindung,•achtsamkeitsbasierte osteopathische manuelle Behandlung und•patient*innenzentrierte, partizipative osteopathische Ansätze.Zusammen fördern diese Schritte eine personenzentrierte Versorgung, stärken die therapeutische Allianz und bieten ein kultursensibles, holistisches Modell. Zukünftige Forschung sollte die Anwendbarkeit und den Einfluss auf Behandlungsergebnisse in unterschiedlichen Populationen untersuchen.
Das Institut für osteopathische Studien (INIOST) pflegt die osteopathische Datenbank OSTLIB (ostlib.de). Wie in den vergangenen Jahren wurden auch für das Jahr 2025 osteopathische Studien nach verschiedenen Kriterien ausgewertet. Eine Auswahl wird in dieser Übersicht vorgestellt.