
Die Geriatrie steht vor einer Herausforderung: Während die Lebenserwartung steigt, sinkt die funktionelle Reserve vieler Menschen oft schneller als ihr Rentenguthaben. Sarkopenie ist nicht nur der Verlust von Muskelmasse, sondern auch „Powerpenia“: ein Verlust der Explosivkraft. Damit ältere Personen im Alltag gesund bleiben und eine hohe Lebensqualität genießen können, müssen sie ihre Muskeln im Training zünden.
Spannungskopfschmerzen sind häufig und für Betroffene sehr belastend. Physiotherapeutinnen und -therapeuten können helfen, indem sie nicht nur evidenzbasiert therapieren, sondern auch „placebofreundlich“ agieren. Eine Handlungsempfehlung.
Motorisches Lernen ist die Grundlage für verschiedene Therapien nach einem Schlaganfall. Es setzt sich aus verschiedenen Prinzipien und Einzelfaktoren zusammen – darunter auch die Fähigkeitskonzepte. Joshua Wächtershäuser untersuchte in seiner Bachelorarbeit, welchen Einfluss diese auf das motorische Lernen von Patient*innen nach Schlaganfall haben können.
Die Sprunggelenkarthrose ist selten, ihre Folgen sind jedoch gravierend und beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Gerade deshalb kommt der evidenzbasierten konservativen Therapie eine zentrale Rolle zu. Gezieltes Training, Edukation und Belastungssteuerung können Schmerzen reduzieren, Progression bremsen und operative Eingriffe hinauszögern.
In den Einrichtungen der Stiftung ICP München greifen Wohnen, Förderung und medizinisch-therapeutische Angebote nahtlos ineinander. Therapie ist hier kein externer Termin, sondern Teil des Alltags. Für Menschen wie Max bedeutet das vor allem eines: Verlässlichkeit. Begleitet von interdisziplinären Teams entsteht über Jahre hinweg eine individuelle Unterstützung, die nicht nur fördert, sondern echte Entwicklung möglich macht – kontinuierlich, nah und auf Augenhöhe.