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    Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie

    Zeitschrift für Herz-,Thorax- und Gefäßchirurgie

    JournalISSN 0930-9225eISSN 1435-1277中科院 医学 4区

    年发文量

    研究主题

    论文(2341)

    排序
    1Aktualisierte S3-Leitlinie Zum Einsatz Der Intraaortalen Ballongegenpulsation in Der Herzchirurgie
    Philippe Grieshaber,Andreas Böning,Adrian Bauer,Heinrich Volker Groesdonk,Matthias Heringlake, Oliver Miera, Ismail Özlü, Sebastian Schmidt,Thomas Schmitz-Rixen,Georg Trummer

    Die intraaortale Ballongegenpulsation (IABP) ist ein etabliertes, wenig invasives Verfahren der mechanischen Kreislaufunterstützung, dessen Stellenwert durch neuere aktive Unterstützungssysteme und die Ergebnisse randomisierter Studien neu bewertet werden musste. Darstellung der wesentlichen Neuerungen und praxisrelevanten Empfehlungen der aktualisierten S3-Leitlinie zum Einsatz der IABP in der Herzchirurgie. Die Leitliniengruppe aktualisierte die Evidenz, formulierte Schlüsselfragen zu therapeutischer und prophylaktischer Anwendung, Management sowie Differenzialindikation und bezog erstmals pflegewissenschaftliche Aspekte ein. Ergänzend wurde die aktuelle Nutzung in deutschen herzchirurgischen Zentren erhoben. Die IABP soll bei Patienten, die als Risikopatienten identifiziert werden, prophylaktisch präoperativ implantiert und zur Induktion von Pulsatilität während der extrakorporalen Zirkulation eingesetzt werden. Weitere relevante Einsatzfelder stellen mechanische Infarktkomplikationen, das postoperative Low-cardiac-output-Syndrom und das erschwerte Weaning von der extrakorporalen Zirkulation dar. Über den Einsatz im infarktbedingten kardiogenen Schock sollte im Heart-Team entschieden werden. Monitoring, Zugangsweg, Antikoagulation, Weaning und Pflege sind individuell und protokollgestützt zu gestalten. Die IABP bietet hämodynamische Unterstützung bei vergleichsweise geringer Invasivität. Ihr Nutzen hängt von Indikation, Zeitpunkt und frühzeitiger Eskalation bei unzureichendem Effekt ab.

    2026
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    2Koronare Herzkrankheit Bei Frauen: Höheres Chirurgisches Risiko Trotz Gleicher Diagnose?
    Ulrich Schneider, Gloria Färber

    Koronare Bypasschirurgie ist bei Frauen mit erhöhter Mortalität und Morbidität vergesellschaftet. Es stellt sich die Frage, worauf dieses höhere Risiko beruht, und ob die Pathophysiologie der koronaren Herzkrankheit (KHK) zwischen Frauen und Männern vergleichbar ist. Bei Frauen ist die klinische Manifestation der KHK heterogener, die Therapie erfolgt später im Krankheitsverlauf und Frauen sind zum Zeitpunkt der Operation älter und haben mehr Komorbiditäten. Die Operation ist durch kleinere Koronararterien erschwert, was inkomplette und nichtarterielle Revaskularisation oder Bypass-Verschlüsse zur Folge haben kann und dadurch prognoserelevant wird. Intraoperative Anämie an der Herz-Lungen-Maschine ist deutlicher ausgeprägt und hat erheblichen negativen Einfluss auf die Prognose. Zudem ist Pathophysiologie der KHK sehr verschieden und zeigt altersabhängige Unterschiede: Junge Frauen haben häufig nichtobstruktive KHK (INOCA), Koronarspasmen, mikrovaskuläre Dysfunktion oder Koronardissektionen. Postmenopausal überwiegt atherosklerotische KHK, d. h. die Pathophysiologie wird der bei Männern ähnlicher und auch Unterschiede im Outcome nivellieren sich sukzessive. Die KHK ist bei Frauen ein sehr heterogenes Krankheitsbild mit prognostischer Implikation für die Ergebnisse der operativen Therapie: Junge Frauen zeigen häufig INOCA, was zu einem relevanten Teil nicht operativ behandelt wird, aber Einfluss auf das Outcome haben kann. Dies und weitere geschlechtsspezifische Faktoren machen die schlechtere Prognose plausibel. Mit zunehmendem Alter nivellieren sich die Differenzen der Pathophysiologie und Outcome-Unterschiede werden geringer. Die Diagnose „KHK“ ist immer gleich, aber die unterschiedliche Pathophysiologie beeinflusst die Prognose maßgeblich.

    2026
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    加入学术空间
    3Clarence Crafoord (1899–1984)
    H. E. Ulmer
    2026
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    加入学术空间
    4Aortenanuluserweiterung Mittels Y-Inzision
    Xiaoqin Hua, Ahmed Elderia, Fabienne Plaßmeier,Lenard Conradi

    Die Aortenanuluserweiterung mittels Y‑Inzision stellt eine effektive Technik zur Behandlung kleiner Aortenanuli im Rahmen des chirurgischen Aortenklappenersatzes dar. Durch eine Y‑förmige Inzision zwischen dem linken und akoronaren Sinus sowie die Implantation eines rechteckigen Patches können deutlich größere Klappenprothesen eingesetzt werden. Hierdurch lässt sich ein Prothese-Patient-Mismatch wirksam vermeiden, ohne die Geometrie des linksventrikulären Ausflusstraktes oder der Mitralklappe zu beeinträchtigen. Die Technik ist reproduzierbar, mit minimalinvasiven Zugangswegen kombinierbar und kann bei Bedarf in Eingriffe an der Aorta ascendens integriert werden. Die bisher publizierten Ergebnisse zeigen günstige frühe hämodynamische Resultate. Langfristige Daten stehen jedoch noch aus und sollen im Rahmen des multizentrischen, internationalen Y‑Care-Registers systematisch untersucht werden.

    2026
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    加入学术空间
    5Co-Pilot Für Die Sichere Präparation Der Linken Arteria Thoracica Interna
    Julius Kaemmel,Matthias Ivantsits, Markus Hüllebrand,Anja Hennemuth, Emilija Miskinyte, Leonard Pitts,Gaik Nersesian,Markus Kofler,Christoph Starck,Stephan Jacobs,Volkmar Falk,Jörg Kempfert

    Zur Minderung der Invasivität und Beschleunigung der postoperativen Erholung können koronare Bypass-Operationen ohne Sternotomie durchgeführt werden. Chirurgische Operationsroboter ermöglichen eine videobasierte Operation über endoskopische Zugangswege. Die endoskopische Präparation der linken A. thoracica interna (Left internal thoracic artery, LITA) ist technisch anspruchsvoll und mit einer erheblichen Lernkurve assoziiert. Aufgrund der hohen Offenheitsrate der LITA im Langzeitverlauf und der damit verbundenen besseren Prognose nach Bypass-Operationen muss die Entnahme atraumatisch erfolgen. Virtuelle chirurgische Co-Piloten-Systeme könnten Chirurg:innen in der Lernphase während der endoskopischen Graft-Entnahme unterstützten und damit die Patientensicherheit weiter erhöhen. Entwicklung und Validierung eines echtzeitfähigen virtuellen chirurgischen Co-Piloten – des „LIM-AR-Systems“ –zur Vermeidung akzidentieller Graft-Verletzungen während der Präparation der LITA bei robotisch-assistierten koronararteriellen Bypass-Operationen. In dieser Pilotstudie werden stereoskopische Bilddaten von 100 Patient:innen, die sich einer robotischen Bypass-Operation unterzogen haben, analysiert. Fünfzig annotierte Fälle dienen der Entwicklung des Co-Piloten-Systems, und weitere 50 Fälle werden für die Validierung eingesetzt. Die Bilddatenverarbeitung erfolgt unter Verwendung eines speziell entwickelten Multi-Task-Deep-Learning-Modells. Entwicklung und anschließende Validierung des echtzeitfähigen „LIM-AR-Systems“. Erwartet wird ein funktionsfähiger chirurgischer Co-Pilot, der bei roboterassistierten Bypass-Operationen präemptiv vor einer akzidentiellen Verletzung der LITA warnt. Für die Entwicklung werden zwei Jahre veranschlagt.

    2026
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    高被引作者

    作者引用发文
    Roland Hetzer440101
    Falk Volkmar23236
    Yuguo Weng22119
    Matthias Redlin2175
    Jan F. Gummert21018
    Matthias Heringlake20210
    U. Schirmer1966
    Vladimir Alexi-Meskishvili19615
    Christoph Knosalla19510
    U. Boeken19125

    高产作者

    作者引用发文
    Roland Hetzer440101
    Klaus Kallenbach10365
    Hans Heinrich Scheld7754
    Friedhelm Beyersdorf18354
    Christian F Vahl10052
    Torsten Doenst11643
    Armin Welz10642
    Falk Volkmar23236
    H. E. Ulmer632
    Andreas Hoffmeier8230

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