Das Fachbuch informiert Investoren, Unternehmer, Manager, Politiker und Berater umfassend und praxisnah über den aktuellen Stand der Chancen und Risiken eines geschäftlichen oder beruflichen China-Engagements. Es zeigt die drastischen wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen des Landes.
Brennpunkt des sozialen Wandels sind nunmehr die Städte. Während auf dem Land die alten Strukturen und Traditionen noch vielfach intakt sind, vollzieht sich in den Städten ein beispielloser Modernisierungsprozeß. Beobachtet werden kann eine Angleichung an westliche Gesellschaftsstrukturen. Die Eckpunkte des sozialen Wandels sind: Abnahme der einstigen Groß- zur Kleinfamilie, Individualisierung der Lebensstile, Zunahme der Anonymität, Progression des Lebenstempos und der sozialen Mobilität, Verlust traditioneller gesellschaftlicher Versorgungssysteme, vor allem die Auflösung der danweis, der traditionellen Arbeitseinheiten, Bildung neuer Gesellschaftsschichten, Zunahme sozialer Probleme, wie Drogen, Kriminalität, Arbeitslosigkeit, und Obdachlosigkeit (Aktuelle Informationen in China aktuell, Hrsg. Oskar Weggel).
Die Chinesen, so will es der Volksmund, sind gelb. Man nennt sie auch die gelbe Rasse. Woher rührt diese Assoziierung der Ostasiaten, insbesondere der Chinesen, mit der Farbe Gelb? Ihren Ursprung hatte die Bezeichnung „gelb“ für die Hautfarbe der Chinesen in der Rassentheorie des 18. Jahrhunderts. Zuvor, dies belegen italienische und portugiesische Reiseberichte aus dem 16. und 17. Jahrhundert, galten die Chinesen als weiß. Andere wiederum berichteten, in China gebe es alle Hautfarben — von weiß bis braun.