Das Praxisforschungsprojekt „Resiliente Sozialräume und Radikalisierungsprävention“ (2019-2022) untersucht am Beispiel zweier innerstädtischer Quartiere sozialraumspezifische Risiko- und Schutzfaktoren für die Resilienzbildung gegenüber religiös begründeter Radikalisierung.
Jugendliche als Akteurinnen und Akteure des Widerstands in Zeiten urbaner Transformationen: Aufbauend auf einer historischen Analyse geht Britta Elena Hecking der Bedeutung des ›Navigierens‹ in den öffentlichen und halböffentlichen Alltagsräumen der Jugendlichen in Algier nach. ›Navigieren‹ bezeichnet in der Sprache der Jugendlichen das Unterwegssein im städtischen Raum auf der Suche nach Möglichkeiten des Sich-Durchschlagens und Ermächtigens. Die Studie zeigt auf, wie gewöhnliche Alltagspraktiken dazu beitragen, Gemeinschaft und Teilhabe Jugendlicher zu fördern, und somit als Widerstand gegen Ausgrenzung wirken.