Einleitung: Für die Untersuchung proximalen Nerven mit der konventionelle Neurografie steht routinemäßig nur die Messung der Überleitzeiten z.B. des N. axillaris, des N. musculocutaneus oder des N. suprascapularis nach Stimulation vom Erb'schen Punkt aus zur Verfügung. Die Hochvoltstimulation ist sehr schmerzhaft und ihre Verbreitung eingeschränkt. Mit der Magnetstimulation ist eine Reizung der Nervenwurzeln foraminal möglich. Anhand von Fallbeispielen soll dargestellt werden, dass die foraminale Magnetstimulation eine sinnvolle ergänzende Untersuchung zu der elektrischen Stimulation am Erb'schen Punkt sein kann.
Objectives: Transcranial magnetic stimulation (TMS) stimulates the facial nerve just after its entry into the internal auditory meatus. In Bell's palsy, the most common cause of a peripheral facial palsy (PFP), the facial nerve is affected distally to this stimulation side. Thus, the question raises whether PFP can early be differentiated by TMS.