Intelligentes Verhalten ist ein Phanomen, das sich bei Gemeinschaften gleichartiger Individuen finden lasst, obwohl kein Mitglied alleine uber diese Eigenschaft verfugt. Dieses als Schwarmintelligenz bezeichnete Phanomen findet sich in unterschiedlichem Mase bei Insektenstaaten, Vogelschwarmen und Fischschulen, aber auch bei Schleimpilzen oder Bakterienfilmen. Ausloser fur die Schwarmbildung konnen schwieriger werdende Umweltbedingungen wie Nahrungsmangel sein. Stabilisiert werden die neuen Gemeinschaften oder Superorganismen durch intensive Kommunikation zwischen den Mitgliedern. Die Leistungen des Kollektivs beruhen teilweise auf wenigen einfachen Regeln, die von Informatikern aufgegriffen und in spezielle Algorithmen mit technischen Anwendungen umgeformt werden. Diese Form der kunstlichen Intelligenz hilft bei vielen Optimierungsaufgaben in der Logistik von Daten und Gutern. Auffallig ist, dass durch die Vernetzung der Einheiten eines biologischen Systems nicht nur mehr Komplexitat generiert wird, sondern dass auch synergistische Effekte deutlich werden: Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile.
In vielen Kulturen steht sie für Frieden, Freiheit, Liebe und Treue, aber die Taube war für den Menschen auch ‘mal Delikatesse, ‘mal fliegender Bote oder Spionagemittel. Für die Wissenschaft ist die Haustaube ein Modellorganismus zur Erforschung des Magnetsinns bei Vögeln, während für Privatleute das Vergnügen an Flugwettbewerben im Vordergrund steht.
Mitten im bayerischen Wald in St. Englmar befindet sich ein Ort, der Groß und Klein zum Experimentieren einlädt. Das Bayerwald Xperium ist ein Mitmach‐Museum, das über 100 Versuche zur Physik, Sinnesphysiologie und Mathematik bietet.
Die Meeressäuger mit der hohen Stirn lösen bei ihrem Anblick fast immer positive Emotionen beim Menschen aus. Delfine gelten als freundlich, intelligent und hilfsbereit. Sie helfen dem Menschen als Psychotherapeuten, Minensucher und dienen als Vorbild für die Bionik. Und doch bleiben sie für uns rätselhaft.
Biologie in unserer ZeitVolume 50, Issue 5 p. 364-364 Bücher und Medien Was Darwin gern gesehen hätte Evolutionsbiologie Pascal Eitner, Pascal Eitner MaisachSearch for more papers by this author Pascal Eitner, Pascal Eitner MaisachSearch for more papers by this author First published: 07 October 2020 https://doi.org/10.1002/biuz.202070516Read the full textAboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinked InRedditWechat No abstract is available for this article. Volume50, Issue5October 2020Pages 364-364 RelatedInformation
ZusammenfassungDruck ist ein abiotischer Umweltfaktor, der Organismen auf vielen Ebenen beeinflusst. Gerade im marinen Milieu ist der hydrostatische Druck ein wesentlicher Grund für Anpassungen im Bereich von Morphologie und Physiologie: Makroskopisch wurden vor allem Gewichtseinsparung, Auftriebskörper und neue Jagdstrategien für das Überleben in der Tiefsee erforderlich. Auf zellulärer Ebene hemmt hoher Druck (>10 MPa) den Stoffwechsel aufgrund der Deformation der Biomoleküle, so dass sich Lebensmittel mit Druck bei Raumtemperatur sterilisieren lassen. Andererseits existieren auch extremophile Mikroben sowie höhere Tiere, die der starken mechanischen Beanspruchung z. B. mittels kompatibler Solute trotzen und oft nur unter Hochdruckbedingungen überleben können. Auch für die normale Entwicklung von belastbarem Gewebe wie Gelenkknorpel und Knochen ist die Anwendung von Druck unabdingbar.
Biologie in unserer ZeitVolume 50, Issue 4 p. 284-284 Bücher und Medien Kurze Geschichte des Lebens Paläobiologie Pascal Eitner, Pascal Eitner MaisachSearch for more papers by this author Pascal Eitner, Pascal Eitner MaisachSearch for more papers by this author First published: 07 August 2020 https://doi.org/10.1002/biuz.202070415Read the full textAboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat No abstract is available for this article. Volume50, Issue4August 2020Pages 284-284 RelatedInformation
ZusammenfassungViele Organismen weisen in Bezug auf Körperbau und Verhalten eine Asymmetrie auf, die zwischen „Rechts“ und „Links“ unterscheidet. Am Beispiel von Plattfischen, Schnecken, Hummern und Walrossen wird gezeigt, dass die Bevorzugung einer Körperseite meist genetisch determiniert ist. Die Aufklärung der Arbeitsweise des Links‐Rechts‐Organisators (LRO) liefert einen Ansatz dafür, wie es in der Embryogenese zur Festsetzung der Körperseiten kommt. Schon auf molekularer Ebene findet eine Selektion zwischen „Rechts“ und „Links“ statt. Dabei gilt das Schlüssel‐Schloss‐Prinzip als Brücke von molekularer Händigkeit zur phänotypischen Asymmetrie der Organismen. So zieht sich ein Band von der Passgenauigkeit bestimmter Stoffwechselpartner über zelluläre Signalkaskaden bis zu makroskopischen Verschiebungen von Organplätzen und der einseitigen Bevorzugung einer Extremität, die bei uns Menschen in einer Dominanz der Rechtshänder gipfelt.
Biologie in unserer ZeitVolume 50, Issue 1 p. 69-69 Bücher und Medien Ausnahmezustand im Oberstübchen Neurobiologie Pascal Eitner, Pascal Eitner MaisachSearch for more papers by this author Pascal Eitner, Pascal Eitner MaisachSearch for more papers by this author First published: 03 February 2020 https://doi.org/10.1002/biuz.202070116Read the full textAboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat No abstract is available for this article. Volume50, Issue1February 2020Pages 69-69 RelatedInformation
ZusammenfassungSpiegel dienen vielen Organismen in schwierigen Umgebungen als Mittel zum Überleben. Im Gebirge oder in der Wüste finden sich Reflektoren als Anpassung an erhöhte UV‐ oder Infrarot‐Strahlung, während manche nachtaktiven Tiere mithilfe einer spiegelnden Schicht hinter der Netzhaut die Nachtsicht verbessern. Im Meer nutzen verschiedene Tiergruppen wie Fische und Kopffüßer die Umlenkung des Lichts zur Tarnung nach dem Prinzip der Gegenschattierung oder zur gezielten Abstrahlung zwecks Beutefang oder innerartlicher Kommunikation. Die faszinierende Vielfalt, die im Laufe der Evolution entstanden ist, hat sogar Bioniker zum Bau neuartiger und besonders effizienter Auflagen für Sonnenkollektoren inspiriert.
Viele Jahrhunderte diente der Blutsauger als Förderer der Gesundheit und war gleichzeitig Grundlage für den Wohlstand einer ganzen Region. Nachdem der Blutegel zwischenzeitlich in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden drohte, haben ihn die moderne Medizin sowie die Neurobiologie wiederentdeckt.
Die Katze gehört zu den beliebtesten Haustieren und teilt mit dem Menschen eine lange Geschichte. Katzen wurden sowohl vergöttert als auch gefürchtet. Auf großen Bauernhöfen gehört die Bekämpfung von Getreideschädlingen wie Nagetieren zu ihren Hauptaufgaben. Die schnurrenden Vierbeiner werden aber auch als selbstständiges Familienmitglied oder Gesellschafter in Katzencafés geschätzt, auch wenn Katzenhaare heftige Allergien auslösen können.
Der Mensch hat der Gans im Laufe der Jahrhunderte viele Denkmäler in Religion, Kunst und Literatur gesetzt. Das Federvieh ist ein Symbol für Wohlstand und Glück, ihr Federkleid ein Vorbild für Wärmedämmung und Schreibgeräte. Auch als Alternative zum Wachhund wird sie gesehen. Der Wissenschaft – vornehmlich der Verhaltensforschung – hat sie viel gegeben.
Regenwurm und Mensch pflegen zwar keine emotionale Beziehung, trotzdem spielen die unscheinbaren Tiere eine bedeutende Rolle für die Fruchtbarkeit des Ackerbodens und bei der fachgerechten Entsorgung von Bioabfällen. In einigen Regionen der Welt erweitern sie den menschlichen Speiseplan und selbst in der universitären Ausbildung etablieren sie sich als Modellorganismus für die Nervenfunktion.
Auch wenn die Passgänger auf uns exotisch wirken, gehören sie in anderen Kulturen zu den prägenden Nutztieren. Kamele sind nicht nur unverzichtbare Zug‐ und Lasttiere in Trockengebieten, sondern werden zunehmend für die Lebensmittelproduktion und sogar zur Freizeitgestaltung eingesetzt. Mittlerweile sind sie auch ein Quell neuartiger Wirkstoffe.
Kaum ein Haus‐ und Nutztier steht dem Menschen so nahe wie der Hund. Neben vielfältigen Aufgaben zum Beispiel als Bewacher, Spür nase und Hilfshirte haben sich Hunde auch als Gesellschafter von Menschen bewährt. Die Kommunikation zwischen Mensch und Hund ist der Schlüssel für eine gute Partnerschaft.
Biologie in unserer ZeitVolume 47, Issue 4 p. 263-263 Bücher und Medien Mitfiebern erwünscht Experimentierkasten Larissa Tetsch, Larissa Tetsch MaisachSearch for more papers by this authorPascal Eitner, Pascal Eitner MaisachSearch for more papers by this author Larissa Tetsch, Larissa Tetsch MaisachSearch for more papers by this authorPascal Eitner, Pascal Eitner MaisachSearch for more papers by this author First published: 15 August 2017 https://doi.org/10.1002/biuz.201770421Read the full textAboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat No abstract is available for this article. Volume47, Issue4August 2017Pages 263-263 RelatedInformation
Die meisten Menschen verbinden Schafe (Ovis gmelini ssp. aries) zuerst mit ihrem flauschigen Äußeren: Schaf = Wolle. Dabei haben wir den Schafen noch viel mehr zu verdanken als nachwachsende Textilrohstoffe. Sie liefern uns wertvolles Leder und hochwertige Lebensmittel wie Fleisch und Milch. Außerdem halten sie Kulturlandschaften durch unermüdliche Beweidung offen, sodass dort eine einzigartige Tier‐ und Pflanzenwelt zu finden ist. Auch die Biotechnologie nutzt die genügsamen Wiederkäuer für moderne Produktionsverfahren.