Die RFID-Technologie wird heutzutage bereits in sehr vielen unterschiedlichen Bereichen des alltäglichen Lebens erfolgreich eingesetzt, sei es im Warentransport (Objektidentifikation), bei personenbezogener Identifikation, im Automobilbereich oder bei Zugangsberechtigungen. Seit drei Jahren findet diese Technologie auch im elektronischen Reisepass Einsatz, wobei in diesem Jahr die Einführung des neuen Sicherheitsreisepasses mit Fingerabdruck erfolgte, wodurch mehr personenbezogene Daten am Chip des Reisepasses gespeichert werden. Ein wesentlicher Aspekt hinsichtlich größerer Datenmengen ist der Personalisierungsvorgang des kontaktlosen Chips. Bei der Ausstellung des Reisedokumentes werden die Daten in einem einmaligen Vorgang auf den Chip geschrieben. Die Datenübertragung erfolgt über eine kontaktlose Luftschnittstelle, wobei derzeit Datenraten von maximal 848 kbit/s möglich sind. Um den Personalisierungsvorgang zu beschleunigen, ist eine Erhöhung der Übertragungsrate notwendig, dadurch ergeben sich auch neue Anforderungen an den kontaktlosen Chip, insbesondere an den Demodulator, welcher das modulierte Trägersignal zunächst demodulieren muss. In Anbetracht dieser Thematik wird in dem vorliegenden Artikel ein neuartiges Design eines ADC-basierenden Demodulators für den Transponder vorgestellt. Im Abschluss werden Messergebnisse des Demodulators gezeigt und besprochen.
Contactless applications like ePassport (electronic passport) demand increased communication speed for higher volumes of exchanged data. Today, those passive applications are working at the carrier frequency of 13.56 MHz, as standardized in ISO/IEC 14443, including data rates up to 848 kbps. However, higher data rates are currently a field of research. For the investigation of very high data rates a mixed signal prototyping system is introduced, based on a new concept of a FPGA-based reader prototyping system. Moreover, an introduction to advanced demodulation methods for contactless transponder devices is given.