Einleitung: Karzinome des Hepato-Gastrointestinaltrakts stellen noch immer eine der häufigsten tumorbedingten Todesursachen weltweit dar. Die Suche nach neuen prädiktiven und diagnostischen Zielstrukturen ist nach wie vor von großer klinischer Relevanz. Der orphan G-Protein gekoppelte Rezeptor LGR5 wurde kürzlich als Stammzellmarker intestinal differenzierter Zellen entdeckt. In unserer Studie untersuchten wir die Verbreitung, histoanatomische Verteilung und biologische Bedeutung des Wnt-Zielproteins und Krebs-Stammzellmarkers LGR5 in Tumoren des Hepato-Gastrointestinaltrakts, und in den Magenkarzinom-Zelllinien MKN45 und MKN74.
Einleitung: Karzinome des Hepato-Gastrointestinaltrakts stellen noch immer eine der häufigsten tumorbedingten Todesursachen weltweit dar. Die Suche nach neuen prädiktiven und diagnostischen Zielstrukturen ist nach wie vor von großer klinischer Relevanz. Der orphan G-Protein gekoppelte Rezeptor LGR5 wurde kürzlich als Stammzellmarker intestinal differenzierter Zellen entdeckt. In unserer Studie stellten wir einen polyklonalen Anti-LGR5 Antikörper her, um die histoanatomische Verteilung und den Zusammenhang zwischen LGR5-Proteinexpression und klinisch-pathologischen Patientencharakteristika in hepato-gastrointestinalen Karzinomen zu untersuchen.
Einleitung: Das Magenkarzinom hat eine schlechte Prognose und stellt eine der häufigsten tumorbedingten Todesursachen weltweit dar. Der Großteil kann nur palliativ reseziert und/oder chemotherapeutisch behandelt werden. Die Suche nach neuen Therapietargets ist weiterhin von großer Bedeutung. Hier sind insbesondere G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR) interessant, weil sie die größte Gruppe membranständiger Moleküle des Menschen darstellen und einen reichhaltigen Fundus potentieller Targets bieten: 30% aller in der Humanmedizin eingesetzten Medikamente richten sich gegen GPCRs.