1 Geographische Lage 2 Demographie und Statistik 3 Geschichte 3.1 Die Sprachgrenze als diskursives Konstrukt 3.2 Ancien Regime 3.3 Von der Französischen Revolution bis 1870 3.4 Eine Region als Spielball im Machtkampf verfeindeter Nachbarn 3.5 Nach dem Zweiten Weltkrieg 4 Wirtschaft, Politik, Kultur und rechtliche Stellung 4.1 Wirtschaftliche Situation 4.2 Politische Situation 4.3 Rechtliche Stellung des Deutschen, Schulsystem, offizielle Sprachregelungen 4.4 Kulturelle Institutionen, Verbände, Medien, Literatur 5 Soziolinguistische Situation 5.1 Kontaktsprachen 5.2 Die einzelnen Sprachformen des Deutschen 5.3 Sprachenwahl und Code-Switching 6 Sprachgebrauch und -kompetenz 6.1 Allgemeines 6.2 Einschätzung der Sprachkompetenz in den verschiedenen Sprachen/Varietäten 6.3 Sprachgebrauch: Sprecherkonstellationen und -typen 6.4 Monologische Sprechsituationen, schriftlicher Sprachgebrauch und Mediennutzung 6.5 Kommunikationssituationen des Deutschen 7 Spracheinstellungen 7.1 Affektive Bewertung 7.2 Kosten-Nutzen-Kalkulation 7.3 Einstellung gegenüber Dialekt und Hochsprache als Identitätsmerkmal 8 Linguistic Landscape 9 Zusammenfassung Literatur
Mit seinen drei Verwaltungssprachen und seiner kosmopolitischen Bevölkerung ist Luxemburg ein gern benutztes Fallbeispiel für soziolinguistische und sprachenpolitische Studien. Viele Fragen sind dabei jedoch bislang offen geblieben. Vor dem Hintergrund einer Volkszählung gelingt es diesem Band, viele Leerstellen zu füllen: Wer spricht welche Sprachen zu Hause, in der Schule und am Arbeitsplatz? Wie groß sind die jeweiligen Sprachgemeinschaften und welche Sprachen dominieren in welchen Berufen und in welchen Regionen? Wie hoch ist der Anteil der Migrantinnen und Migranten, die Luxemburgisch sprechen?