Es wird einelactosespaltende Variante eines Salmonella anatum-Stammes beschrieben, die gleichzeitig das Salicin schnell spaltet und gaslos ist. Das serologische Verhalten dieser Variante ist dasselbe wie das der lactosenegativen Originalkultur.
Es wird als Erreger von akuter Gastroenteritis beim Menschen ein neuer Salmonella-Typus „Salmonella chester” beschrieben, dessen Antigenformel wahrscheinlich IV V (XII), eh-enx lautet, wobei die α-Phase die Antigene eh und die β-Phase die Antigene enx enthält.
Während die typisch wallbildenden Paratyphus B-Bacillen, die klinisch meist Paratyphus verursachen, die d-Weinsäure nicht vergären, sind died-weinsäurevergärenden Paratyphus B-Bacillen bisher nicht beim eigentlichen Paratyphus gefunden worden, sondern hauptsächlich bei akuten, gewöhnlich leichtenEnteritiden.
Das vonFelix undPitt beschriebene „Vi-Antigen” der Paratyphus B- und Mäusetyphus-Bacillen ist mit dem komplex gebauten V-Antigen desKauffmann-White-Schema identisch.
Die vonBrown, Duncan undHenry untersuchtenorganischen Säuren sind für die kulturelle Salmonella-Typenbestimmung und Aufteilung der serologischen Salmonella-Typen in Vergärungstypen sehr brauchbar und können daher neben den bisher üblichen Methoden für die Praxis empfohlen werden.
Der Stamm Eastbourne bildet als einziger bisher bekannter Salmonellastamm Indol. Die Stärke der Indolbildung ist sehr schwankend. Es gelang wiederholt, völlig indolnegative Varianten zu isolieren.
Weder mit Hilfe verschiedener Zuckerarten noch mit Hilfe der Agglutination und Absättigung gelang es, die Trennung der Tuberkelbacillen in den humanen und bovinen Typus durchzuführen.
Die „Dresdner Stämme” (Sektion II und Papagei 3) sowie der Hamburger Stamm (Helms) gehören zur Coligruppe.
Die Differentialdiagnosezwischen Pseudotuberkulose-, Paratyphus-, Pasteurella- und Pestbacillen ist mit kulturellen und serologischen Methoden sicher durchführbar.