AbstractIn der vorliegenden Arbeit wird ein neuartiger Dünnschichtkontaktreaktor beschrieben. Hierbei werden durch Drehung von Walzen in einer Gärröhre dünne Schichten in beliebiger Menge aufgebaut. Die Zahl der Dünnschichten hängt nur von der Drehung der Walzen ab. Für die technisch besonders wichtigen Mikroorganismen, die zumeist aerob sind, ergibt sich die Möglichkeit, diese dünnen Schichten einem intensiven Luftstrom auszusetzen, womit nicht nur eine ausgezeichnete Belüftung, sondern gleichzeitig auch die Entfernung des „Stoffwechselsumpfes”︁ um die einzelne Zelle und die Heranbringung neuer Nährstoffe bewirkt wird. Durch die Verwendung einer großen Zahl von Röhren kann das Verfahren intensiviert und automatisiert werden.
AbstractDie Versuche, die Spurenelemente Zink, Nickel, Mangan, Kobalt, Kupfer, Eisen, Molybdän und Vanadin mikrochromatographisch nachzuweisen, haben zu folgenden Ergebnissen geführt: Da es möglich ist, in Eprouvetten die Bedingungen der Chromatographie konstant zu halten, ergeben sich Rf‐Werte, die die Trennung mehrerer Elemente auf einem Chromatogramm ermöglichen. Durch ein Anreicherungsverfahren kann man in geringsten Mengen vorliegende Elemente in die Sichtbarkeitsgrenze und sogar zur quantitativen Bestimmung hochziehen. Als bestes Lösungsmittelgemisch hat sich Aceton/Salzsäure/Wasser erwiesen, wobei ein mittlerer Wassergehalt von etwa 7% vorteilhaft ist. Das Verfahren ist auch nach Veraschung oder Ausschütteln mit Komplexbildnern für den Nachweis in Ölen geeignet.
Eine Mikromethodik zur Bestimmung der Ascorbinsäure in Früchten und Gemüse wurde beschrieben, bei der dieses Vitamin papierchromatographisch isoliert wird. Als Laufmittel hat sich ein Gemisch von n-Butanol/Wasser (2 ∶ 3) mit 2% Oxalsäure und einer Spur KCN zur Maskierung jener Schwermetalle bewährt, die die Oxydation der Ascorbinsäure katalysieren.
Gel chromatographic separation of nucleic acid components on Sephadex G-25 fine, G-15 and G-10
Zusammenfassung Eine Modifikation der Kolbenverbrennung nachSchöniger wird beschrieben, die die Bestimmung von 1 bis 100µg Schwefel in Einwaagen von 0,1 bis 2 mg ermöglicht. Die Probe wird in einem sauerstoffgefüllten Spitzbecher durch eine optische Einrichtung gezündet. Die Verbrennungsgase werden in Wasserstoffperoxid absorbiert, das entstandene Sulfat wird photometrisch mit Bariumperchlorat und Thorin als Indikator titriert.
AbstractDie Versuche mit untergäriger Brauereihefe haben ergeben, daß Nitrat‐lonen das Hefewachstum zu schädigen vermögen. Ein merklicher Einfluß wird bei Konzentrationen von 50 mg/1 festgestellt. Sie nimmt mit der Steigerung dieser Konzentration bis auf 1000 mg NO3'/1 immer mehr zu. Wie durch Vorversuche ermittelt, übt das mit dem Nitrat‐Ion eingebrachte Kation trotz der z. T. stark anwachsenden Konzentrationen keinen merkbaren Einfluß auf die Hemmung des Hefewachstums aus. Die Hemmung ist unter anaeroben Zuchtbedingungen bedeutend stärker als unter aeroben. Der Luftsauerstoff und damit verbundene Atmung und Gärung vermindern dabei die Wirkung der Nitrat‐Ionen. Durch vermehrte Hefe‐Einsaat kann der Wachstumshemmung der Hefe gleichfalls wirksam entgegengetreten werden. Harte Wässer vermindern gleichfalls die Wirkung höherer Nitrat‐Konzentrationen.
AbstractEs werden Methoden zur Extraktion und Hydrolyse von Proteinen aus Mehl und Brot beschrieben, ferner Verfahren zum qualitativen Nachweis und zur quantitativen Bestimmung von Aminosäuren mittels der Test Tube‐Papierchromatographie. Mehl sowie Krume und Kruste daraus hergestellter Versuchsgebäcke wurden nach diesen Methoden untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, daß der nach Kjeldahl bestimmte Stickstoffgehalt durch den Backprozeß nahezu unverändert bleibt. Der Anteil der Aminosäuren in der Stickstoffsubstanz wurde durch Sörensen‐Titration nach saurer bzw. alkalischer Hydrolyse bestimmt; dabei wurde in der Krume ein Verlust von 12 bis 13%, in der Kruste von 30 bis 35% gefunden. Die Hydrolysate wurden ferner papierchromatographisch auf ihren Gehalt an 8 essentiellen Aminosäuren geprüft.
AbstractMit Hilfe der Test Tube‐Chromatographie wird der Nachweis von Zusätzen zu Kürbiskernöl durch die in diesen nicht vorkommenden Fettsäuren geführt. Zusätze bzw. Verunreinigungen von Rapsöl können auf Grund des Gehaltes an Erucasäure bis zu 1% herab festgestellt werden. Der Nachweis des Soja‐ oder Leinöles ist mit Hilfe der Linolensäure, der des Sonnenblumenöles mit Hilfe der Behen‐ und Lignocerinsäure möglich. Selbst kleine Zusätze lassen sich durch Extraktion der Fettsäuren aus mehreren Test Tube‐Chromatogrammen und punktförmige Konzentration am Startpunkt mit großer Sicherheit nachweisen.
The high precision of the Sartorius micro-balance 1700 with its load capacity of 2 g permits a weighing precision of ± 10 μg, which is the value of a half scale-division; by means of the classical “statistical weighing method”, an increased precision of ±1 μg is attainable. This accuracy is, in the investigated range, independent of the load up to 1.5 g.
Eine kontinuierliche Auftrageinrichtung zur Anreicherung verd. Lösungen auf Startflecken von 1 bis 2 mm Durchmesser wird beschrieben. Die Flüssigkeit wird aus einem kalibrierten Spitzbecher mittels eines kapillaren Hebers auf das Chromatographierpapier übertragen. Die Ausbreitung der aufgetragenen Lösung wird durch Antrocknen mit Luft über einer zentralen Bohrung eines Heizblockes verhindert.
Es wird ein verbessertes Kapillarphotometer beschrieben, das mittels eines 100 mm langen Kapillarrohres die quantitative Ermittlung von Spuren im γ‐Bereich erlaubt.
AbstractDie zu beobachtende größere Haftfestigkeit der bei niederen Drucken gewonnenen Kürbiskernöle an Salaten findet, wie Modellversuche unter den bei der Ölgewinnung üblichen Versuchsbedingungen zeigen, keine Begründung. Die Untersuchungen ergeben, daß die Jodzahlen, die Grenzflächenspannung und die Viskosität mit der Art der Röstung des Materials und den Preßbedingungen keine Veränderung erfahren. Rösttemperaturen des für die Pressung vorbereiteten Materials bis 230° C werden vom Öl ohne wesentliche Beeinträchtigung des Geschmacks vertragen. Durch die hohen Temperaturen wird der Ölaustritt erleichtert und der Gehalt an Trübstoffen verringert; dies ist im Hinblick auf die fehlende Raffination dieser Speiseöle von Bedeutung.
AbstractBeim Vergleich von modern und nach überlieferten bäuerlichen Verfahren geschälter Gerste ergaben sich wesentliche, bisher wenig beachtete Unterschiede an den Getreidekörnern.
Zusammenfassung Zum Abmessen kleiner Flüssigkeitsmengen und zur Herstellung von Lösungen sind die im Handel befindlichen Mikromeßkolben von 10 ml und darunter ungeeignet.
Fette, Seifen, AnstrichmittelVolume 58, Issue 10 p. 865-867 Article Mikrochemische Bestimmung der Weinsäure in Wein Prof. Dr. G. Gorbach, Prof. Dr. G. Gorbach Institut für biochemische Technologie, Lebensmittelchemie und Mikrochemie der Technischen Hochschule GrazSearch for more papers by this authorW. Vaupotitsch, W. Vaupotitsch Institut für biochemische Technologie, Lebensmittelchemie und Mikrochemie der Technischen Hochschule GrazSearch for more papers by this author Prof. Dr. G. Gorbach, Prof. Dr. G. Gorbach Institut für biochemische Technologie, Lebensmittelchemie und Mikrochemie der Technischen Hochschule GrazSearch for more papers by this authorW. Vaupotitsch, W. Vaupotitsch Institut für biochemische Technologie, Lebensmittelchemie und Mikrochemie der Technischen Hochschule GrazSearch for more papers by this author First published: 1956 https://doi.org/10.1002/lipi.19560581012AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat Volume58, Issue101956Pages 865-867 RelatedInformation
Die Anforderungen, die sich bei der Bestimmung von Metallspuren an die Empfindlichkeit einer Methode ergeben, werden von der Emissions- Spektralanalyse in gewissen Fällen nicht erfüllt. Im besonderen erhebt sich aus der Forderung nach der quantitativen Bestimmung von kleinsten Schwermetallspuren neben großen Mengen von Fremdionen in Wässern und biologischen Substanzen die Frage der Anreicherungsmöglichkeit als ein dringendes Problem, seit die biochemische und physiologische Forschung die Lebenswichtigkeit minimalster Mengen von Schwermetallen (Spurenmetalle genannt) beweisen konnte (24).
Es wurden Mikromethoden für die Bestimmung des spezifischen. Gewichtes, des Alkoholgehaltes und des Extraktes von Wein ausgearbeitet. Man benötigt hierzu gegenüber den Makrobestimmungen 1/10 bis 1/100 an Substanz und 1/4 bis 1/6 an Zeit und erreicht auch hier die amtlich vorgeschriebene Genauigkeit.
AbstractEs wird eine empfindliche quantitative Methode beschrieben, bei der das Phenol mittels Wasserdampf übergetrieben und im Destillat bei pH 9.4 mit 2,6‐Dibromchinon‐4‐chlorimid kolorimetrisch bestimmt wird.