AbstractEs wird die Wirkung oraler Verabreichung von Isonicotinsäure‐hydrazid und Isonicotinyl‐isopropylhydrazid auf die Enzyme der Leber untersucht und dabei eine spezifische Hemmung der Tyraminoxydase festgestellt. Diese Hemmung wird als Ausdruck einer (indirekten) Schädigung der an der Adrenalinsynthese beteiligten Enzymsysteme aufgefasst, wodurch die toxischen Nebenwirkungen dieser Tuberkulostatika, wie z.B. der orthostatische Blutdruckabfall, den man durch Adrenalinzufuhr beheben kann, erklärt werden.
Abstract3‐Oxyanthranilsäure, ein Zwischenprodukt bei der Bildung von Nikotinsäure aus Tryptophan, wird duch homogenisierte Rattenlberoxydiert. Das wirksame Enzym findet sich im Rückstand des zentrifugierten Homogenats. Es ist hitze‐ und cyanidempfindlich. Die Oxydation führt zu einem tief rot gefärbten Produkt. Kohlendioxyd und Ammoniak entstehen bei dieser Oxydation nicht.
Abstract Die Ratte kann, wie aus den mitgeteilten Wachstumsversuchen hervorgeht, an Stelle der Nikotinsäure, des Tryptophans oder der 3‐Oxyanthranilsäure das DL‐Kynurenin verwerten.
AbstractUltraschall bewirkt in vitro eine Verlängerung der nach Zusatz von Thrombokinase und Calciumchlorid bestimmten „Gerinnungszeiten”︁ von menschlichem Blutplasma. Daraus wird auf eine Inaktivierung des „Prothrombinsystems”︁ geschlossen.