Hintergrund: Bisherige Publikationen uber den Nutzen der Lungenvolumenmessung mittels Computertomographie (CT) beschranken sich auf die Korrelation mit der Lungen
Hintergrund: Lungenerkrankungen mit Erregern aus dem Mycobacterium-avium-Komplex (MAC) sind oft schwierig und kompliziert zu diagnostizieren bzw. von follikularer Bronchitis, Bronchiektasie oder anderen Erkrankungen der Lunge, die mit rheumatoider Arthritis (RA) assoziiert sind, abzugrenzen.Ziel: Prufung der Eignung eines serologischen Tests auf Antikorper gegen Glykopeptidolipid (GPL) zur diagnostischen Abgrenzung der MAC- von der RA-assoziierten Lungenerkrankung.Methoden: Mit einem Enzymimmunoassay wurden die Serum-IgA-Antikorper gegen MAC-spezifisches GPL-Kernantigen bestimmt. Gemessen wurden die Antikorperkonzentrationen in den Seren von 14 RA-Patienten mit MAC-Lungenerkrankung (RA + MAC), 20 RA-Patienten mit Lasionen der Bronchien oder Bronchiolen ohne MAC-Lungenerkrankung (RA ohne MAC), 20 RA-Patienten ohne Lungenlasionen (nur RA) und 25 gesunden Probanden (GP).Ergebnisse: Die Serumkonzentration von Antikorpern gegen GPL war in der Gruppe mit RA + MAC hoher als in der Gruppe mit RA ohne MAC, der RA-Gruppe sowie der GP-Gruppe (2,87 ± 2,83 vs. 0,50 ± 0,45; 0,31 ± 0,24 bzw. 0,38 ± 0,10 U/ml; p Schlussfolgerungen: Der serologische Test auf Antikorper gegen GPL ist fur die Diagnose der MAC-Lungenerkrankung bei RA von Nutzen.Ubersetzung aus Respiration 2014;87:129-135 (DOI:10.1159/000354791)
Hintergrund: Die transthorakale Sonographie ist ein wichtiges Instrument fur den Nachweis von Pleuraergussen und fur die sichere Durchfuhrung invasiver Eingriffe.
Hintergrund: Humane Herpesviren (HHV) sind wichtige Pathogene in Bezug auf die akute Lungenschadigung (acute lung injury; ALI) und das akute Atemnotsyndrom (acute
Hintergrund: Bei Patienten mit interstitieller Lungenerkrankung (ILE) treten nach einer Lungenresektion mit hoher Inzidenz postoperative pulmonale Komplikationen
Hintergrund: Die Bildung einer bronchopleuralen Fistel (BPF) ist mit hoher Morbidität und Mortalität assoziiert. Wir haben ein minimalinvasives Verfahren für den bronchoskopischen Verschluss von BPFs mit Amplatzer-Schirmen (ADs) und Amplatzer-Stopfen (AVPs) entwickelt und damit ausgezeichnete Kurzzeitergebnisse erzielt.Ziele: Ziel dieser Studie war es, den langfristigen Verlauf bei den mit Amplatzer-Verschlüssen behandelten Patienten sowie die Langzeitergebnisse dieser neuartigen BPF-Behandlung zu untersuchen.Methoden: Insgesamt wurden 31 zentrale BPFs bei 31 Patienten (Durchschnittsalter 66,8 Jahre; Bereich 19-91 Jahre) unter moderater Sedierung bronchoskopisch entweder mit einem AD (n = 19) oder mit einem AVP (n = 12) verschlossen. Der durchschnittliche Nachbeobachtungszeitraum betrug 17,6 Monate (1-68 Monate).Ergebnisse: Die häufigste Ätiologie der BPF war eine Operation (n = 24) - entweder eine Pneumonektomie (n = 14) oder eine Lobektomie/Segmentektomie (n = 10). Die zugrunde liegende Erkrankung war primärer (n = 19) oder metastasierender (n = 2) Lungenkrebs. Die unmittelbare Erfolgsquote betrug 96%, da die mit der BPF assoziierten Symptome bei 30 der 31 Patienten abklangen. Die kurzfristige Mortalität (<30 Tage) betrug 13% (4 Patienten). Zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieser Veröffentlichung waren 14 Patienten (45%) noch am Leben. Von den 12 spät verstorbenen Patienten stand bei 5 (41%) der Tod in direktem Zusammenhang mit einer Rezidivierung der Krebserkrankung; kein Patient verstarb aufgrund einer wiederauftretenden BPF.Schlussfolgerungen: Vor dem Hintergrund der schlechten Prognose dieser speziellen Patientenpopulation ist der endobronchiale Verschluss einer BPF mit beiden Arten von Amplatzer-Verschlüssen (AD und AVP) eine minimalinvasive, wirksame Behandlungsmodalität mit günstigem Sicherheitsprofil und zufriedenstellenden Langzeitergebnissen.Übersetzung aus Respiration 2014;87:227-233 (DOI:10.1159/000357074)
Hintergrund: Die Lungenerkrankung im Rahmen einer Mukoviszidose (CF) beginnt in den ersten Lebensmonaten, oft schon vor dem Einsetzen klinischer Symptome. Mit dem
Thoracic ultrasound is a noninvasive and portable diagnostic tool which is highly indicated for an initial workup of thoracic emergencies. The suspicion of a pneumothorax, pneumonia, pulmonary embolism or a lung contusion after trauma can be quickly assessed using ultrasound. Main advantages are its good availability and the steep learning curve. Another advantage of thoracic sonography is that this rapid, symptom-based examination has a high sensitivity and specificity. However, a disadvantage is that only pleura-affecting lesions or lesions visible through a sound window, e.g. an effusion or a subpleural consolidation, can be reached.
Hintergrund und Ziel: Wir untersuchten, welcher Anteil einer nichtselektierten Kohorte ambulanter Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) fur
Copyright: © Copyright 2014 by S. Karger Verlag für Medizin und Naturwissenschaften GmbH, Freiburg i.Br. (Deutschland). Die Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Verlags. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Bearbeitungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Hintergrund: Es ist fraglich, wie gros der klinische Nutzen des bispektralen Index (BIS) zur Uberwachung der Sedierungstiefe im Rahmen der flexiblen faseroptische
Der Thoraxsonograph ist ein nichtinvasives und portables diagnostisches Instrument, das für die initiale Diagnostik bei thorakalen Notfällen in hohem Maße indiziert ist. Ein Verdacht auf Pneumothorax, Pneumonie, Lungenembolie oder Lungenkontusion nach einem Trauma lässt sich mit diesem Verfahren rasch abklären. Die Hauptvorteile der Thoraxsonographie sind ihre gute Verfügbarkeit und die steile Lernkurve. Weitere Vorteile dieser schnellen, symptombasierten Untersuchung sind ihre hohe Sensitivität und Spezifität. Allerdings hat die Thoraxsonographie den Nachteil, dass sie nur solche Läsionen darstellen kann, die pleuraständig oder über ein Schallfenster sichtbar sind (z.B. Pleuraergüsse oder subpleurale Konsolidierungen).
Hintergrund: Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) stellt eine hohe Belastung fur die offentliche Gesundheit und eine schwere Einschrankung fur die Be