The online marketplace for food products is continually expanding and all types of food and beverages can now be purchased over the internet. It is primarily the responsibility of the food business operator to ensure compliance with food safety law. However, the competent authorities are tasked with controlling the e-food sector as part of their regulatory duties to protect consumer health and to prevent fraud, regardless of the sales channel being used. For this purpose, a new software prototype concept was developed that automatically identifies and evaluates potentially non-compliant e-food products. The prototype was developed using a modular architecture comprising a research tool, an image analysis tool, and a monitoring tool. User-defined thresholds are applied to assess the reliability of the retrieved data. Results that are not deemed reliable enough can be reworked using a computer-aided evaluation interface. The research tool utilizes both internet search engines and customized search algorithms. A multi-stage filtering process is performed to limit the sites according to defined criteria (e.g. food product merchants only). The data acquisition module stores all matching data from webpages for later analysis and preservation of evidence. In another module, automatic recognition of a site's legal notice (impressum) is carried out for the respective vendor within whose online shop a potentially non-compliant food product is being offered. The image analysis tool performs logo recognition to enrich the text-based information of websites, thus providing additional visual information. The monitoring tool performs regular automated monitoring of e-food vendors, products and ingredients. The proof of principle of the prototype was achieved by conducting a web search for hazardous food products containing synephrine and caffeine. In total, 1242 product offerings on the internet for suspicious food products were identified among the 8683 search results. The software prototype has potential to enhance consumer protection and food safety with respect to e-foods.
Der Lebensmittelhandel im Internet erhält eine stetig zunehmende Relevanz im E-Commerce und stellt Überwachungsbehörden vor neue Herausforderungen. Behörden sind dazu verpflichtet, deutsche Lebensmittelhändler nicht nur im stationären Handel, sondern auch im Online-Handel zu kontrollieren. Dabei entstehen für die Kontrollbehörden Schwierigkeiten im Umgang mit der enormen Menge an Daten und der Schnelllebigkeit der Angebote im World Wide Web. Für eine effiziente Kontrolle wird daher eine automatisierte IT-basierte Lösung benötigt, die auf einem detaillierten Konzept zur Online-Überwachung des virtuellen Lebensmittelmarktes basiert. Das AAPVL-Forschungsprojekt beschäftigt sich mit den inhaltlichen und technischen Anforderungen für die Realisierung einer solchen Lösung. Im Rahmen des Projekts wurde ein neuartiges theoretisches Konzept zur Lebensmittelüberwachung im Internet entwickelt und ein Software-Prototyp zur automatisierten Überwachung von efoods realisiert.
Immer mehr Produkte werden via Internet gekauft – auch Lebensmittel. Ein gut organisierter Lieferservice mag ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein, vermeidet er doch unter anderem Transportwege mit dem eigenen Auto oder auch langes Anstehen an der Supermarkt-Kasse. Gleichzeitig aber birgt der online-Handel Risiken – für den Händler genauso wie für den Verbraucher: Was passiert wenn der Käufer bei der Anlieferung nicht zu Hause ist und das Produkt eine kurze Mindesthaltbarkeit aufweist? Wie überhaupt lässt sich die Kühlkette bei leicht verderblichen Waren angemessen gewährleisten? Und wie ist im Falle von Reklamationen oder bei Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts zu verfahren?
Wie, Sie kaufen immer noch Ihre Lebensmittel im Supermarkt? Hetzen alle paar Tage durch dieselben Regalreihen und stapeln die gleichen Produkte im Einkaufswagen, warten genervt an der Kasse und wuchten die Einkaufstuten, das Flussigwaschmittel, die Kiste Mineralwasser und den 10 kg schweren Sack Katzenstreu in den viel zu kleinen Kofferraum und dann wieder raus und in die Wohnung? Das ist gestern! Fragen Sie mal Ihr Digital-Native-Kid. In Seoul hat Tesco schon im August 2011 einen virtuellen Supermarkt in einer U-Bahnstation installiert: grosflachige Abbildungen von gefullten Regalen. Die Produkte mit QR-Code, die via Smartphone in den Warenkorb befordert werden, wahrend man auf die U-Bahn wartet, elektronische Bezahlung und Lieferung am Abend in die Wohnung. Fertig. Das ist heute! Und die Einkaufsliste wird beim nachsten Mal aufgerufen, editiert und abgeschickt — schon wieder fertig. Einkaufen via Internet? Fur Tickets selbstverstandlich. Aber Lebensmittel? Das ist neu fur uns. Im Vergleich zu Franzosen, Englandern und Schweizern hangen Deutsche weit hinterher. In Deutschland geben Verbraucherinnen und Verbraucher an, die Ware selbst aussuchen zu wollen. Anfassen zu konnen und Beratung waren wichtig. Tatsachlich? Oder hangen wir einer Idylle vom Tante-Emma-Laden mit individueller Beratung hinterher, den wir durch unser Rennen in die Geiz-ist-geil-Tempel langst verdrangt haben? Deutsche stehen Neuerungen per se skeptisch gegenuber. Warum sollte das beim Lebensmitteleinkauf im Internet anders sein. Z.Z. steht auch die hohe Supermarktdichte dem Durchstarten entgegen. Das ist in Frankreich und England anders, wo Verbraucherinnen und Verbraucher langere Wege zum nachsten Supermarkt haben. Des Weiteren die geringe Gewinnmarge der deutschen Ketten, die zusatzliche Investitionen in Transportsysteme fur den letzten Kilometer zum Kunden schwierig machen. Mittlerweile setzt sich aber die Erkenntnis durch, dass ein zu spates Aufspringen auf den Zug das Ende sein konnte. Also springen die Grosen auf und bieten ihren Kunden in vielfaltiger Weise die OnlineBestellung und das bequeme Abholen oder die Lieferung am Abend nach Hause an. Die Kleinen bieten diesen Service langst. Als Online-Kunden drangeln heute schon die gestressten Berufstatigen, die eher nach als vor 20 Uhr aus dem Buro kommen, die Mutter und Vater, die Groseinkaufe erledigen mussen, die Digital Natives, die zunehmend die Elternhauser verlassen und eigene Haushalte grunden, und die Silver Surfer, die durch den Online-Kauf und insbesondere die Lieferung nach Hause sich eine langere Unabhangigkeit erkaufen, das Angebot und den Lieferservice zu verbessern. Die letzt genannten Gruppen werden schnell wachsen und man muss kein Wahrsager sein: