Die ROP ist eine häufige Komplikation bei der Behandlung sehr unreifer Frühgeborener und trägt wesentlich zur Langzeitmorbidität bei. Als Hauptrisikofaktoren gelten niedriges Gestationsalter und Geburtsgewicht. Daneben ist die Exposition gegenüber hohen Sauerstoffkonzentrationen wesentlicher Faktor für die Entstehung der ROP. In aktuellen Konzepten zur Pathogenese kommt insbesondere dem sauerstoffabhängigen „vascular endothelial growth factor“ (VEGF) eine große Bedeutung zu. Als Behandlungsoptionen standen bislang Koagulationsverfahren sowie die Vitrektomie zur Verfügung.
Im Alter von 8 Stunden übernahmen wir ein reifes Neugeborenes mit Sepsis und ausgeprägter persistierender pulmonaler Hypertension. Trotz frühzeitiger Antibiotikatherapie, maximaler konventioneller Beatmungstherapie (inklusive HFOV), pulmonaler Vasodilatation mit inhalativem NO und Katecholamintherapie gelang es nicht, die respiratorische Insuffizienz (Oxygenierungsindex >40) zu überwinden. Aus diesem Grund wurde im Alter von 12 Stunden mit venoarterieller ECMO begonnen. Bei ausgeprägtem capillary-leak-Syndrom mit hohem Katecholaminbedarf und unverändert hohen Entzündungsparametern (Leukopenie, Il–6 >5000 pg/ml) nach 60 Stunden führten wir am 3. Lebenstag eine Blutaustauschtransfusion (600ml) am laufenden ECMO-System durch. Hierunter kam es zu einer raschen Kreislaufstabilisierung und einem Abfall der Entzündungsparameter. Die ECMO konnte am 10. Lebenstag erfolgreich beendet werden. Die erste Nachsorgeuntersuchung im Alter von 4 Monaten zeigte eine altersentsprechende internistische und neurologische Entwicklung des Säuglings.
Es werden 4 unterschiedliche Tachykardien gezeigt, die Anamnese + Klinik, das zur Diagnose führende EKG sowie die jeweilig erfolgreiche Therapie Beispiel 1: 5 Monate altes retardiertes Mädchen mit einem unklarem Syndrom. Seit Geburt im Krankenhaus aufgrund schwerer pulmonaler Beeinträchtigung mit rezidivierenden beatmungspflichtigen Pneumonien. Aufgrund einer erneuten Pneumonie mit Sepsis Übernahme auf der Intensivstation, Beatmung und Anlage eines ZVK von der V. femoralis rechts aus. Radiologisch gesicherte Lage am Übergang zum Vorhof. Nach Umlagern der Patientin in Bauchlage Tachykardie bis 220/min, die durch tiefere Sedierung nicht zu mildern ist.
Hintergrund: Die ECMO-Therapie stellt nach Versagen konventioneller Therapiemaßnahmen eine mögliche Therapieform zur Behandlung der persistierenden pulmonalen Hypertension beim Neugeborenen (PPHN) dar. In seltenen Fällen findet sich als Ursache der PPHN eine kongenitale alveolar-kapilläre Dysplasie (CACD). Bei dieser Fehlbildung handelt es sich um eine letale Lungenerkrankung. Die Diagnose wird in der Regel nach Ausschluss anderer Ursachen vermutet und mittels Lungenhistologie gesichert. Begleitfehlbildungen des Gastrointestinal-, Urogenitaltrakts und des kardiovaskulären Systems sind beschrieben. Neugeborenen mit einer irreversiblen Lungendysplasie kann durch die ECMO-Therapie nicht geholfen werden. Fallberichte: Wir berichten über einen Knaben mit präpartal bekannter fetaler Hydronephrose bds. und dringendem Verdacht auf eine hohe Darmstenose bei Polyhydramnion und dilatiertem Magen. Die Entbindung erfolge in der 36+2 SSW per Re-Sectio nach Blasensprung. Nach erschwerter Kopfentwicklung war er inital schlapp, zyanotisch und bradykard. Nach Stimulation und kurzzeitger druckkontrollierten Maskenbeatmung zeigte sich eine rasche Erholung und Stabilisierung. Apgar 6/8/9, Naph 7,24, GG 3230g, Länge 50cm, KU 37cm. In den ersten 4 Lebensstunden bestand kein erhöhter Sauerstoffbedarf, im Verlauf zunehmender O2-Bedarf (˜25–35%), nasaler CPAP und Intubation im Alter von 21h bei 100% O2-Bedarf. Radiologisch zeigte sich eine Überblähung der Lunge bds., eine große Magenblase und keine Darmluft als Hinweis auf eine Duodenalstenose. Aufgrund der bestehenden PPHN war eine zunächst milde Hyperventilation, eine NO-Gabe (20ppm), 100% O2, Pufferung mit Nabic 8,4%, sowie Sedierung und Kreislaufunterstützung notwendig. Unter diesen Maßnahmen ließen sich immer wieder paO2- Werten >100mmHg erreichen. Ein Vitium cordis konnte echokardiographisch ausgeschlossen werden.
Die Nekrotisierende Enterokolitis ist eine Erkrankung des Frühgeborenen. Die Ätiologie ist nicht eindeutig,, multifaktorielle Gründe werden diskutiert. Eine gesicherte Ursache sind Infektionen. Diese können auch zur NEC bei reifen Kindern führen. Wir berichten über ein reifes männliches Neugeborenes. Am dritten Lebenstag wurde aufgrund radiologischer und klinischer Zeichen die Verdachtsdiagnose NEC gestellt. Eine antibiotische Therapie mit Ampicillin, Cefuroxim und Metronidazol wurde eingeleitet. Die Verlegung erfolgte am vierten Lebenstag zur weiteren Therapie in unsere Klinik. Bei der Laparatomie fanden sich zwei isolierte Ileumperforationen, die übernäht bzw durch einen doppelläufiger Anuspraeter ausgeleitet wurden. Histologisch bestätigte sich der Verdacht auf eine NEC bei transmuralen Wandnekrosen. Der postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos. In der bereits vor Verlegung abgenommenen Stuhlprobe wurde Norovirus nachgewiesen. Während des gesamten stationären Aufenthaltes zeigte der Junge keine Anzeichen einer akuten Gastroenteritis. Im Weiteren unkomplizierter Nahrungsaufbau, bereits nach 5 Wochen konnte der AP zurückverlagert werden. Die Norovirusenteritis muss in die Liste der möglichen Ursachen der „atypischen“ NEC mit aufgenommen werden. Bei ansteigender Infektionsrate mit Noroviren muss vermehrt auch hierauf geachtet werden.
Krankheitsbild: Bei Kindern mit einem CCHS liegt eine reduzierte Sensibilität der zentralen Chemorezeptoren vor. Der verminderte Atemantrieb sorgt insbesondere im Schlaf zum Absinken der Tidalvolumina mit konsekutiver Hyperkapnie und Hypoxie. Bei interindividuell unterschiedlicher Ausprägung ist dieses auch im Wachen möglich. Da diese Kinder einer dauerhaften Atmungsunterstützung bedürfen, wird oft initial eine Tracheotomie durchgeführt. Genetisch liegt eine PHOX2B-Mutation vor. Assoziation des CCHS gibt es mit dem Morbus Hirschsprung, neuroektodermalen Tumoren, eingeschränkter Herzfrequenzvariabilität, ösophagealer Hypomotilität und Hypoglykämien. Unser Patient: Wir berichten über ein reifes Neugeborenes mit muskulärer Hypotonie und Ateminsuffizienz. Es erfolgte die primäre Intubation und SIMV-Beatmung im Schlaf und CPAP mit Backup-Frequenz im Wachen. Es wurden mehrere Extubationen durchgeführt und diverse Maskensyteme getestet. Insbesondere durch schlechte Fixiermöglichkeit und unbefriedigende Abdichtung kam es wiederholt zur respiratorischen Erschöpfungen, die auch durch Infektionen getriggert zu Reintubationen führten. Zwei Versuche der Unterdruck-beatmung (Medivent, RTX Respirator ®) schlugen bei erheblicher CO2-Retention fehl. Inzwischen ist der Patient 9 Monate alt und im Schlaf über eine weiche Silikonmaske (Sullivan, ResMed ®) druckkontrolliert beatmet (“Legendair“ ®, aPCV-Modus). Die hetero-zygote PHOX2B-Mutation wurde nachgewiesen. Begleiterkrankungen waren der Morbus Hirschsprung, ein passagerer Hyperinsulinismus, eine Ptosis des linken Auges (Marcus-Gunn-Syndrom), schwer beeinflussbare Bradykardien bei vagalen Stimuli und wiederholte generalisierte Krampfanfälle. Die Nahrung wurde in den ersten Monaten sondiert. Trotz z.T. hyperkalorischer Ernährung sahen wir eine sehr langsame Gewichtsentwicklung. Bei Entlassung liegen noch deutliche mentale und motorische Defizite vor. Diskussion: Die Betreuung eines CCHS-Patienten ist eine schwierige, langwierige und interdisziplinäre Aufgabe (Familie, Kinderarzt, Intensivmedizin, Physiotherapie, Schlaflabor, ambulantes Pflegeteam). Sie bedarf des engen Kontaktes zu erfahrenen Zentren. Das Ziel ist eine möglichst rasche Diagnostik und frühe optimale Therapie um Komorbiditäten zu reduzieren. Für die Auswahl der Atmungsunterstützung (NIV, Tracheostoma, Unterdruck-beatmung, Zwerchfellschrittmacher) gibt es keine generelle Empfehlung. Aus unserer Sicht ist die nichtinvasive Beatmung eines kleinen CCHS-Patienten möglich. Neben den anatomischen Besonderheiten (fehlender Mundschluss, Weichheit der Atemwege) sind insbesondere die Phantasie und die intensive Mitbetreuung durch den Medizintechniker erforderlich.
Hintergrund: Obwohl in den letzten Jahren durch Intensivierung und Optimierung der Therapie das Outcome bei Meningokokkensepsis deutlich verbessert werden konnte, bleibt die Meningokokkensepsis die Infektionskrankheit im Kindesalter mit der höchsten Anzahl an Mortalität und Comorbidität. Entscheidend für den Erfolg der Intensivtherapie ist die frühzeitige Diagnose und rechtzeitige, aggressive Therapie zu Beginn. Fallbeispiel: Wir möchten über 19 Kinder (13 Jungen, 6Mädchen; Altersdurchschnitt 4,3 Jahre; Range 0,2 bis 15,9 Jahre) berichten, die in unserer Klinik mit einer Meningokokkensepsis behandelt wurden. 4 Kinder (3 Jungen/1Mädchen) verstarben innerhalb von 24 Stunden, 1Mädchen nach 13 Tagen aufgrund einer sekundären Infektion (Gesamtmortalität 26%). Zur Einschätzung der Krankheitsintensität haben wir retrospektiv den Glascow Meningococal Septicaemia Prognostic Score (GMSPS) erhoben, der eine Einschätzung des Mortalitätsrisikos ermöglicht. Bei einem Wert größer 8 (Maximale Punktzahl 15) liegt die vorhergesagte Mortalitätsrate bei 29%, bei einem Wert größer 10 bei 46%. In unserem Patientenkollektiv war der GMSPS in der Gruppe der verstorbenen Kinder >10, dagegen bei den überlebenden Kindern zwischen 4 und 10. Die verstorbenen Kinder und die Kinder mit späteren chirurgischen Interventionen (n=11) hatten alle zum Zeitpunkt der Aufnahme eine deutliche Kreislaufinsuffizienz mit arterieller Hypotension und metabolischen Azidose (BE < -10). Bei Vorliegen dieser Befunde bei Aufnahme ist unseres Erachtens deswegen eine besonders aggressive und schnelle Therapie nötig. Ausblick: Für das Outcome bei Meningokokkensepsis ist die Einschätzung der primären Aufnahmesituation extrem wichtig. Schnell und einfach zu erfassende Kriterien wie arterielle Hypotension und Ausmaß der metabolischen Azidose lassen noch vor Durchführung von prognostischen Scores eine Einschätzung der Situation zu und sollten für die Aggressivität der Therapie wegweisend sein.
Die langstreckige Ösophagusatresie stellt eine therapeutische Herausforderung dar. Obwohl einhellige Meinung ist, dass die Rekonstruktion des eigenen Ösophagus allen anderen Verfahren überlegen ist, wird auch heute noch die Anlage einer zervikalen Ösophagostomie und der spätere Ersatz durch Magenhochzug, Koloninterponat oder – sehr viel seltener – Jejunuminterponat empfohlen und durchgeführt. An der Kinderchirurgischen Klinik in Bremen wurden bisher diese Kinder mit Elongation beider Ösophagusenden behandelt, gefolgt von einer (aufgeschobenen) primären End-zu-End-Anastomose. John Foker hat ein neues operatives Verfahren entwickelt, das auch für komplizierte Atresien (oder sekundäre Schädigungen) des Ösophagus geeignet ist. An der Kinderchirurgischen Klinik in Bremen und der Klinik für Neonatologie und päd. Intensivmedizin wurde gemeinsam mit John Foker erstmals in Deutschland im Sommer 2006 ein Kind mit einer langstreckigen Ösophagusatresie erfolgreich behandelt, das in seinem Heimatland eine zervikale Ösophagostomie erhalten hatte. Dargestellt werden der Verlauf und die Operationstechnik des GeminiFGs der 32. SSW. Zunächst erfolgte die Mobilisation beider Ösophagussegmente, Traktionsnähte wurden gelegt und beide Segmente intern unter mäßiger Spannung mithilfe dieser Nähte fixiert. Einen Monat später erfolgte nach sicherer Abheilung des rückverlagerten oberen Ösophagussegmentes die Re-Thorakotomie und erneute Mobilisation der Segmente. Die Traktionsnähte wurden cranial und caudal der postero-lateralen Thorakotomie durch die Haut ausgeleitet und über Silikon-“Knöpfe“ unter Zug geknüpft. Durch kontinuierlichen Zug konnte die Distanz der Ösophagusenden binnen 2 Wochen soweit reduziert werden, dass eine Ösophagusanastomose problemlos möglich war. Das dargelegte Verfahren ist von John Foker mittlerweile in über 70 Fällen erfolgreich angewandt worden. Aufgrund unserer eigenen Erfahrungen mit der Elongationsbehandlung sind wir schon bisher von einem Wachstumspotenzial der Ösophagussegmente bei langstreckiger Atresie ausgegangen. Die relativ kurzen Traktionszeiten (10–14 Tage) scheinen dies weiter zu belegen. Zervikale Ösophagostomien und Ösophagusersatzverfahren sollten zugunsten des Ösophagus erhaltenden Vorgehens verlassen werden.
Seit Anfang 1999 nutzen wir auf der neonatologischen und auf der interdisziplinären pädiatrischen Intensivstation die Meldungen von „Beinah-Zwischenfälle“. Eingeführt im überschaubaren Stationsbereich, folgte 2004 das Pilotprojekt des Instituts für Gesundheit und Medizinrecht IGMR Bremen für alle Bremer Kinderklinken. 2005 folgte das norddeutsche Verbundprojekt „ Risiken verringern – Sicherheit steigern. Kinderkliniken für Patientensicherheit“. Die Bereitschaft zu berichten bleibt nur da erhalten, wo die Bearbeitung der Meldungen neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung, durch direkte Rückmeldung vor Ort weitergeführt wird.
Hintergrund: Die hochgradige Trachealstenose nach traumatischer Notfallintubation stellt eine zunehmend seltenere, aber schwere Komplikation dar. Häufig ist eine Tracheotomie und Langzeitbeatmung notwendig. Als therapeutische Optionen stehen die antiinflammatorische Lokaltherapie, die Laserbehandlung sowie die Bougierung zur Verfügung. Kasuistiken: Wir berichten über 4 Patienten mit einem Alter von 1–3 Jahren und schwerem akuten Krankheitsbild (3 Jahre, SHT; 2 Jahre, Myokarditis, 6 Monate, Sepsis, 2 Jahre, Verbrühung). Die primäre Intubation erfolgte bei allen Patienten unter nicht optimalen Bedingungen im Schock. Eine Respirator-Therapie war über einen längeren Zeitraum (>14 Tage) erforderlich. Die Entwöhnung gestaltete sich schwierig. Nach Extubation trat wiederholt ein ausgeprägter Stridor mit erneuter Beatmungspflichtigkeit auf, bei einem Patienten (Z.n. SHT) musste notfallmäßig die Anlage eines Tracheostomas erfolgen. Endoskopisch wurde bei allen Patienten eine hochgradige cirkuläre subglottische Trachealstenose als Ursache gesichert, das Rest-Lumen betrug jeweils weniger als 30%. Aufgrund des endoskopischen Befundes und dem Alter der Patienten entschlossen wir uns primär für wiederholte Bougierungen in Narkose. Diese wurden mit Hegarstiften in steigender Größe (3–7 Ch) unter endoskopischer Kontrolle durchgeführt. Begleitend wurde eine Lokaltherapie mit Gentamycin/Steroid-Salbe durchgeführt. Über einen Zeitraum von 2 Wochen gelang bei allen Patienten die endgültige Entwöhnung vom Respirator, bei dem Patienten mit Z.n. SHT konnte das Tracheostoma zurückverlagert werden. Eine erneute Ausbildung einer klinisch relevanten Trachealstenose konnten wir über einen Zeitraum von 6–24 Monaten bei keinem der Patienten beobachten. Folgerung: Wir sehen in der sequentiellen lokalen Bougierung begleitet durch antibiotisch/antiinflammatorische Lokaltherapie eine komplikationsarme und sehr effektive Therapieoption bei traumatisch bedingter hochgradiger Trachealstenose
Two cases of aseptic loosening in the 11th and 12th year of follow-up of the same acetabular component of a fully hydroxyapatite (HA)-coated total hip arthroplasty are presented. The acetabular cup was a rim-fix type, HA-coated, titanium hemispherical shell secured to the bony acetabulum with titanium screws at the peripheral polyethylene rim. The short-term and midterm results were good,with HA-coated total hip arthroplasties, but further studies are needed to investigate whether the >10-year survival of these cups is as good as the survival of cemented ones.
Journal of Geophysical Research (1896-1977)Volume 80, Issue 29 p. 4116-4116 Commentaries Correction [to “‘Gravity anomalies and flexure of the lithosphere: A three-dimensional study of the Great Meteor Seamount, northeast Atlantic’ by A. B. Watts, J. R. Cochran, and G. Selzer”] A. B. Watts, A. B. WattsSearch for more papers by this authorJ. R. Cochran, J. R. CochranSearch for more papers by this authorG. Selzer, G. SelzerSearch for more papers by this author A. B. Watts, A. B. WattsSearch for more papers by this authorJ. R. Cochran, J. R. CochranSearch for more papers by this authorG. Selzer, G. SelzerSearch for more papers by this author First published: 10 October 1975 https://doi.org/10.1029/JB080i029p04116Citations: 1AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL No abstract is available for this article.Citing Literature Volume80, Issue29Solid Earth and Planets10 October 1975Pages 4116-4116 RelatedInformation
A convenient polarographic method for the determination of 0.1–0.5% of chromium in aluminum alloys is described. The alloy is dissolved in a bromine water-sodium hydroxide mixture; after suitable treatment, chromate is determined polarographically. Specific directions for the simultaneous running of a blank experiment are given ; this provision greatly improves the accuracy of the results obtained.
The determination of magnesium in aluminium alloys by a differential spectrophotometric method is describcd. Magnesium is separated and the absorbance of its coloured complex with Eriochrome Black T measured.
The authors have elaborated an exact micro-gravimetric method for the determination of thallium with thionalide.