Auf Grund der bei so vielen Völkern der Erde so weit verbreiteten Fehlernährung sowie Unterernährung wird die Frage nach deren Ursachen aufgeworfen und näher untersucht. Im Mittelpunkt der Ernährung der Lebewesen steht die grüne Pflanze, die bei der CO2-Assimilation unter Bindung der Lichtenergie der Sonne aus anorganischen Ausgangsstoffen organische Stoffe zu bilden vermag, die dann allen anderen Lebewesen als Baustoffe sowie als Energielieferanten für ihren Betriebsstoffwechsel zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist die grüne Pflanze allein im stande, auch die für den Stoffwechsel der heterotrophen Lebewesen notwendigen Vitamine zu synthetisieren. Die grüne Pflanze kann ihrer Aufgabe im Lebensgetriebe auf unserer Erde als Ernährerin aller anderen Lebewesen nur dann entsprechen, wenn sich die von ihr benötigten Stoffe in einem ständigen Kreislauf befinden; an Hand der in der Atmosphäre nur in einer Konzentration von 0.03% vorkommenden Kohlensäure wird dies näher gezeigt. Dieser ständige Kreislauf ist nur durch den Tod aller Lebewesen gesichert, der damit zu einer Voraussetzung für die Kontinuität des Lebens wird. Daß durch die grüne Pflanze eine vollwertige Ernährung gesichert wird, lehrt die Entwicklungsgeschichte der Lebewesen; ohne diese durch die grüne Pflanze gesicherte Ernährungsgrundlage hätte sich auch das Menschengeschlecht nicht zu der gegenwärtigen körperlichen und geistigen Vollkommenheit entwickeln können. Wenn es heute trotzdem so weit verbreitet Unterernährung und Fehlernährung gibt, so liegt die Schuld daran am Menschen selbst, der vielfach den natürlichen Ernährungsinstinkt verloren hat. Die Ursachen hierfür sind im Wohlstandsstaat anderer Art als in gewissen Entwicklungsländern. Von der richtigen Erkennung dieser Ursachen hängen jedoch ganz wesentlich die im einzelnen Falle zu ergreifenden Maßnahmen ab, um Hunger und Fehlernährung aus der Welt zu schaffen.
Wie an Hand verschiedener Angaben in der Literatur gezeigt wird, kann die Farbe von Blüten auch durch den allgemeinen Ernährungszustand der Pflanzen beeinflußt werden.
Da die verholzte Zellwand ein sehr komplexes Gebilde darstellt, wurde untersucht, ob ihre blaue Primärfluoreszenz als spezifische Nachweisreaktion für Verholzung überhaupt gelten kann.
Zeitschrift für Pflanzenernährung, Düngung, BodenkundeVolume 34, Issue 2 p. 172-181 Originalarbeiten Untersuchungen über die Auswaschbarkeit der von Samen absorbierten Salze und ihre Bedeutung für die Samenstimulation J. Kisser, J. Kisser WienSearch for more papers by this authorK. Lettmayr, K. Lettmayr WienSearch for more papers by this author J. Kisser, J. Kisser WienSearch for more papers by this authorK. Lettmayr, K. Lettmayr WienSearch for more papers by this author First published: 1934 https://doi.org/10.1002/jpln.19340340206Citations: 1AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onEmailFacebookTwitterLinkedInRedditWechat Literatur Kisser, J. und Lettmayr, K.: Diese Zeitschr., A, 29, 195–210 (1933) Google Scholar (a) und Diese Zeitschr., A, 29, 189–195 (1933) Google Scholar (b) Kisser, J. und Lorenz, M.: Jahrb. f. wiss. Bot., 78, 665–750 (1933). CASGoogle Scholar Schmidt, E. W.: Zentralbl. f. Bakt., Abt. II, 61, 356–367 (1924). Google Scholar Tornow, E.: Phytopath. Zeitschr., 4, 631–637 (1932). CASGoogle Scholar Citing Literature Volume34, Issue21934Pages 172-181 ReferencesRelatedInformation