Article Die Reaktion der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft auf die Bankenkrise von 1931 was published on June 1, 1996 in the journal Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (volume 37, issue 1).
Für den Verlauf der Großen Krise von 1929 bis 1932 in Deutschland spielten zweifellos die Bankenkrise vom Sommer 1931 und die Probleme, die sich aus den verzerrten internationalen Finanzund Währungsverhältnissen ergeben hatten, eine gravierende Rolle. Ein sensibler Bereich der Wirtschaft, der Kreditmarkt, wurde e r schüttert. In Anbetracht des damals bereits erreichten hohen Vergesellschaftungsgrades und der internationalen Verflechtung des Kapitals sowie der großen Bedeutung des Kredits für den Reproduktionsprozeß ist die Frage, wie die Banken der Industrie Leihkapital vermittelten, eine wichtige, unter komplexen weltwirtschaftlichen, binnenund außenökonomischen Aspekten zu untersuchende Problematik.
Deutsche Wirtschaftsarchive. Nachweis historischer Quellen in Unternehmen, K a m mern und Verbänden der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 2: Κ redit Wirtschaft , hg. im Auftrag des Instituts für bankhistorische Forschung e . V. und der Gesel lschaft für Unternehmensgeschichte e . V. ν. K. van Eyll, B. Brüninghaus, S. Grube-Bannasch, R . Köhne-Lindenlaub, M. Pohle, C. A. Reichling, H. J . Reuß, A. Toussaint , H. A. Wessel, bearb. v. M. Pohle u. D. Golly-Junk
Article Die Nachwirkungen der Inflation auf die deutsche Geschichte 1924 - 1933 was published on April 1, 1990 in the journal Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (volume 31, issue 4).
Article Harold James, The Reichsbank and Public Finance in Germany 1924 - 1933 was published on January 1, 1990 in the journal Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (volume 31, issue 1).
Article Quelleneditionen zur Bankgreschichte (Office of Military Government for Germany, United States, Ermittlungen gegen die Deutsche Bank; Office of Military Government for Germany, United States, Ermittlungen gegen die Dresdner Bank) was published on February 1, 1988 in the journal Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (volume 29, issue 2).
Im Mittelpunkt der Abhandlung stehen die Geschäftstätigkeit sowie die Zentralisation des Kapitals von Notenbanken, Privatbankiers, Sparkassen, Kreditgenossenschaften, Hypothekenbanken und von den als Aktiengesellschaften organisierten Kreditbanken vom jeweiligen Zeitpunkt ihres Entstehens im 19. J h . bis zur Gegenwart. Letztere waren, wie Manfred Pohl zeipl. von Anfangan Universalbanken, während Sparkassen und Kreditgenossenschaften zunächst als Spezialinstitute fungierten. Die wachsenden Anforderungen an das Kreditsystem im Zuge der kapitalistischen Entwicklung einerseits sowie die Suche nach neuen profitablen Anlagesphären für das Leihkapital andererseits bewirkten, daß sich seit dem Ende des 19. Jh . die Tendenz zu universellen Geschäften bei nahezu allen Finanzierungsinstitutionen verstärkte.
Article Inflation und Wiederaufbau in Deutschland und anderen europäischen Ländern 1914 bis 1924 was published on April 1, 1986 in the journal Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (volume 27, issue 3-4).
Deutschland hatte sich bis zum Vorabend des ers ten Weltkrieges zu einem bedeutenden Kapitalexportland entwickelt. Im Jahre 1913 be t rug sein Kapitalexport fast die Hälfte des britischen und ebensoviel wie der französische. Neben Europa zog besonders der amerikanische Kontinent deutsche Kapitalexporteure an. Thomas R. Kabisch hat sieh die Aufgabe gestellt, "die deutschen langfristigen Kapitalanlagen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu untersuchen" (S. 14). Seinem Kapitalbegriff entsprechend, behandelt er nicht nur den Export von industriellem und Leihkapital, sondern neben Anlagen in ausländischen Dividendenund Rentenpapieren und neben der Beteiligung an amerikanischen Unternehmen sowie neben Kapitalanlagen durch Gründung von Auslandsniederlassungen berücksichtigt er auch Patente und andere gewerbliche Schutzrechte, den Transfer von Know-how und sog. Humankapital. Unter letzterem versteht er Auswanderung bzw. Entsendung von Fachund Führungskräf ten . Die Untersuchung basiert vor allem auf archivalischen Quellen aus Firmenarchiven und des Kongresses der USA (hier an e r s ter Stelle auf den Berichten des Alien Property Custodian). Das Alien Proper ty Custodian war die Behörde, die das im ers ten Weltkrieg vom US-Staat beschlagnahmte Vermögen verwaltete und in seinen Berichten auch spezifizierte Angaben über das deutsche Kapitaleigentum in den USA zusammenstellte. Allerdings sind diese Angaben, wie auch Kabisch kritisch bemerkt, unzuverlässig, was sie leider mit dem in anderen Veröffentlichungen enthaltenen Zahlenmaterial zum Kapitalexport gemeinsam haben.
Article Der Staatshaushalt der BRD - Bilanz seiner dreißigjährigen Entwicklung (11. November 1982 in Leipzig) was published on March 1, 1983 in the journal Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (volume 24, issue 3).
Article Allgemeines und Besonderes in den Beziehungen zwischen Staat und Wirtschaft in Österreich was published on April 1, 1983 in the journal Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (volume 24, issue 4).
Article Zur historischen Stellung der chronischen Inflation in der zweiten und dritten Etappe der allgemeinen Krise des Kapitalismus was published on March 1, 1982 in the journal Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte / Economic History Yearbook (volume 23, issue 3).
In Deutschland wurden nach der Beendigung der Inflation einige direkte Staatseingriffe in die Wirtschaft abgebaut, welche während der revolutionären Nachkr iegskr ise zur Stützung der schwer angeschlagenen Position der Monopolbourgeoisie oder unter dem Druck der Massen vorgenommen worden waren. Statt dessen wurden indirekte, vor allem finanzielle Regulierungsmaßnahmen bevorzugt. Dieser Wechsel in den Methoden beruhte auf einer veränderten ökonomischen und politischen Situation. Die deutsche Monopolbourgeoisie saß wieder fest im SatteL Ihr Einfluß auf den Staatsapparat erfolgte wieder unmi t te lbarer und bewirkte auch Änderungen in der Haushaltspolitik. So wurden unter den Kabinetten Marx und Luther soziale Errungenschaften beschleunigt abgebaut. Die Akkumulation des Großkapitals wurde durch die Steuergesetzgebung er le ich ter t und die Exportoffensive finanziell unterstützt . Häufig und sehr gezielt wurden direkte Subventionen gezahlt. Das Reich bzw. einzelne Länder übernahmen öft e r als vorher Bürgschaften oder Garantien für Kredite pr iva ter und s taa tskapi tal is t ischer Banken. So läßt sich ein ganzer Katalog finanzwirtschaftlicher Regulierungsformen vorweisen, in dem schon f rüher bekannte Formen je tzt durch ihre Häufigkeit auffallen und in den andere Formen neu aufgenommen wurden. Unbedingt i s t hervorzuheben, daß neben direkten Subventionen auch indirekte vers tärk t angewendet wurden, sei es in der Form von Krediten aus Haushaltsmitteln, von Bürgschaften des Reichs bzw. der Länder oder als Garantien oder Steuervergünstigungen.