Rain water samples for the purpose of chemical analysis have been taken in Retz, Austria, since summer 1957. It is a semi-arid region, the annual precipitation totals varied around their period mean of 416 mm with a standard deviation of 57 mm. The exceptionally dry year 1978 showed outliers in all chemical components, their concentrations being extremely high. In 1963 jumps appear in all series of the chemical components, for which no trivial explanation can be given. After this year significantly increasing trends could be found in the series of the sulphur and ammonium-nitrogen components as well as a significantly decreasing trend in the pH-value, which means more acidity in the rain water. It is shown that the range of pH-values within a year are much higher than the variation of the annual means in the entire period of observations.
The method of variance-analysis was used to look for the dependence of amounts and probabilities of precipitation on the day of the week and on the development of the city as expressed by the progressing time. Significant results were obtained only for the dependence of the probabilities on time. This time dependence, however, is not in the sense of a trend but some kind of wavy pattern around the average value. The public meaning that week-ends are more often rainy than the other days of the week cannot be proved to be valid by the results of this analysis.
An fünf Stationen mit etwa zweihundertjährigen Beobachungsreien im Donauraum werden Trend- und Varianzspektrumanalysen zweier Charakteristika der Winterstrenge (Zahl der Wintertage und Winterkältesummen) durchgeführt. Das Beobachtungsmaterial wurde in vier Abschnitte unterteilt, die in sich kaum signifikante Trendänderungen aufweisen, aber deutlich unterschiedliche Spektren besitzen, womit die Nichtstationarität der beobachteten Periodizitäten oder Rhythmen gezeigt wird.
Ausgehend von Beobachtungen, welche schon von F. Steinhauser [1] für einen Überblick über die jüngsten Klimaänderungen in Österreich verwendet worden waren, wird Mann's Trendtest auf die Reihen der Jahreswerte und von jahreszeitlichen Werten der Mitteltemperatur, der Niederschlagssummen und der Zahl der Tage mit Schneedecke angewandt. Es zeigen sich einige signifikante Anstiege in der Jahres- und Wintertemperatur seit den sechziger Jahren, während die Sommertemperaturen meist mehr oder weniger signifikant zurückgingen. Die jährlichen Niederschlagssummen sanken in den meisten Stationen, aber nur in einigen von ihnen signifikant. Während der Jahreszeiten ist das Bild nicht einheitlich. Die Zahl der Tage mit Schneedecke zeigte meist einen Rückgang, der ebenfalls nur teilweise signifikant war, ähnlich wie bei den Niederschlägen.
Es wird das statistische Verhalten der Reihen der Dekadentemperaturmittel und der Dekadenniederschlagssummen, die in der Periode 1886 bis 1971 in Wien gemessen wurden, untersucht. In den meisten Dekaden sind die Mitteltemperaturen normal verteilt, während die Niederschlagssummen eine logarithmische Normalverteilung aufweisen. Die Kenngrößen dieser Verteilungen zeigen einen Jahresgang. Die Werte beider Elemente werden nach Quantilen in fünf Klassen eingeteilt, und die Folgen dieser Klassen werden betrachtet. Meist ist die mittlere Länge dieser Folgen nahezu eine Dekade, nur die Klasse der stark unternormalen Niederschlagssummen hat eine größere mittlere Länge. Die Matrizen der Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen den Klassen zeigen, daß von allen Ausgangspunkten der Übergang in die normale Klasse die höchste Wahrscheinlichkeit hat. Schließlich werden gemeinsame Wahrscheinlichkeiten und die Übergangswahrscheinlichkeitsmatrix für kombinierte Klassen beider Elemente betrachtet.
An Hand von Beobachtungen des meteorologischen Raketennetzes aus einem Winter- und einem Sommermonat wird gezeigt, daß bevorzugte Kombinationen zwischen Beobachtungswerten an der Tropopause und Stratopause aufscheinen, die jedoch in ihrer Art und Größe von Jahreszeit und geographischer Lage der Station abhägen. In Äquatornähe ist der Zusammenhang zwischen Bodenwerten und Stratopausenwerten besser ausgeprägt als zwischen Tropopause und Stratopause. In den Subtropen sind die Korrelationskoeffizienten in beiden Abschnitten etwa gleich, im Norden sind die Korrelationen zwischen Stratopause und Tropopause größer als jene zwischen Stratopause und Boden. Die Korrelationen sind im allgemeinen im Winter besser ausgeprägt als im Sommer. Unterschiede in den Vorzeichen der Korrelationskoeffizienten lassen eine Abhängigkeit von der synoptischen Situation erwarten, die jedoch erst mit umfangreicherem Material untersucht werden soll.
The flood data of five stations in the East Alps with relatively long observation series are represented by means of Fisher-Tippett II or III distributions. The observations of the longest observation periods are fitted well by the type II curves. A comparison of calculations with only a part of the observations shows that the magnitude of the curvature parameter k of the Fisher-Tippett curves increases with increasing observation period. The series at hand are not long enough to see if there is a convergence to a limiting value of k.
Die Wahrscheinlichkeitsverteilung der monatlichen stärksten Windstöße in Wien läßt sich durch eine Fischer-Tippett III-Verteilung beschreiben. Die Parameter dieser Verteilungen weisen einen Jahresgang mit höchsten Werten im Januar und Juli auf, die man den Auswirkungen der allgemeinen Zirkulation im Winter und der Gewittersaison im Sommer zuschreiben kann. Mit Hilfe der Fischer-Tippett III-Kurven, welche an die Beobachtungen nach einem harmonischen Ausgleich des Jahresganges der Verteilungsparameter angepaßt wurden, kann man künftige stärkste Windstöße vorhersagen, was für technische Zwecke Verwendung finden kann.
Die Reihe der Dekadenmitteltemperaturen von Bratislava aus dem Zeitraum 1775 bis 1968 wird einer Untersuchung der Folgen von normalen und nicht normalen Temperaturen zugrunde gelegt. Die Dekaden wurden nach der Abweichung ihrer Mitteltemperatur vom 194jährigen Mittel dieser Dekade gruppiert. Die Folgen von verschiedener Andauer sind nachPoisson verteilt, wenn die Temperaturen nicht normal sind, dagegen nach einer negativen Binomialverteilung, wenn die Temperaturen normal sind. Dies zeigt, daß nur normale Dekaden die Tendenz haben, in Folgen aufzutreten. Es wurde ferner eine Tabelle berechnet, in der Häufigkeiten von Kombinationen von vier Dekaden angegeben sind. Es zeigt sich, daß drei der möglichen 625 Kombinationen in ungefähr einem Drittel der Fälle auftraten, der Rest der möglichen Kombinationen ist über die anderen zwei Drittel der Fälle verteilt. Dieses Ergebnis zeigt, daß man die Folgen der Dekadenmitteltemperaturen nicht für Vorhersagen nach der Methode der Analogiefälle verwenden kann.