Ziel: Aus Studien weiß man, dass Feten ab der 26+0 SSW anfangen auf Geräusche zu reagieren. Ziel der im Perinatalzentrum der LMU München durchgeführten Studie ist es zu untersuchen, ob Feten auf Musik reagieren: Es wird unter anderen Parametern die Abhängigkeit von der Art der Beschallung (direkt-indirekt), der Art der Musik, Repitition der Beschallung untersucht.
Fragestellung: Aus Tierexperimenten und klinischen Studien weiß man, dass Feten ab der 26+0 SSW anfangen auf ihre Geräuschumgebung zu reagieren (1,2). Ziel der im Perinatalzentrum der LMU München durchgeführten Studie ist es zu untersuchen, ob und wenn ja, wie Feten auf Musik reagieren: Es wird unter anderen Parametern die Abhängigkeit von der Art der Beschallung (direkt-indirekt), der Art der Musik (klassische Musik vs. Populärmusik) untersucht. Methodik: Mit einer handelsüblichen Musikanlage werden durch zwei Kopfhörer Mutter und Fetus gleichzeitig beschallt. Die Patientin wählt eine beliebige Lautstärke, der am mütterlichen Abdomen angebrachte Kopfhörer beschallt mit 80–110 dB Lautstärke. Dieser Schallpegel ist als sicher beschrieben und ist intensiv genug um die mütterlichen Bauchdecken zu durchdringen(3). Die fetalen Reaktionen werden durch CTG und sonographische Bewegungsmusteraufzeichnung analysiert. Ergebnisse: In dieser Zwischenauswertung wurden fünf Patientinnen zwischen 27+0 und 32+0 SSW mit den Klavierkonzerten von Mozart (KV 238, KV 467) beschallt und sonographisch die fetalen Bewegungen auf Video festgehalten. Diese wurden in einem semi-quantitativen Score über die Zeit analysiert. Es zeigen sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der Quantität der Bewegungen in Abhängigkeit von der Beschallungart mit Mozart. Schlussfolgerung: Obwohl der hier gezeigte Untersuchungsaufbau eine Stimulation des Kindes durch Musik sicher stellt, scheint die fetale Bewegungsintensität durch Beschallung mit klassischer Musik unverändert. Ob dies ein Artefakt der gewählten Art der Bewegungsanalyse ist oder von der Art der Musik abhängig ist, sollen weitere Analysen in der Studie zeigen.
Fragestellung: Aus Tierexperimenten und klinischen Studien weiß man, dass Feten ab der 26+0 SSW anfangen auf ihre Geräuschumgebung zu reagieren (1,2). Weiterhin gewinnen pränatales Lernen und Erkenntnisse über die auditive Verarbeitung zunehmend an Bedeutung. Ziel der im Perinatalzentrum der LMU München durchgeführten Studie ist es zu untersuchen, ob und wenn ja welchen Einfluss Musik auf den Fetus hat: Es wird die Abhängigkeit von der Art der Beschallung (direkt-indirekt), der Art der Musik (klassische Musik vs. Populärmusik), und die Repetition der Beschallung untersucht. Gleichzeitig werden die Auswirkungen einer musikalische Beschallung von Mutter und Kind auf das Befinden der Mutter untersucht.