Increased metabolism of neutral lipids, e.g. triglycerides and cholesterol esters, is a hallmark of malignant cancers such as triple-negative breast cancer (TNBC). Predominantly, cancer cells with a high epigenetic stem cell-associated signature increasingly utilize neutral lipids to maintain their high degree of tumor stemness, linking metabolic aberrations to epigenetically dysregulated differentiation processes. Lysosomal acid lipase (LIPA) is a central enzyme in the cellular utilization of exogenous and endogenous neutral lipids; however, the role of LIPA-activity in TNBC remains unexplored. We here show for the first time that pharmacological inhibition of LIPA, highly expressed in TNBC, reduces the expression markers of breast cancer stemness in cell culture models of TNBC. A role of LIPA in maintaining TNBC high cellular stemness was stressed by specific siRNA knock-down. Furthermore, inhibition of LIPA sensitized TNBC cells to therapy with Paclitaxel and Doxorubicin, two important chemotherapeutics in current TNBC treatment. When LIPA-activity was inhibited in a three-dinensional (3D) patient derived organoid model, we observed a significant reduction in TNBC cellular viability. Importantly, LIPA inhibition prevented tumor metastasis in a TNBC-zebrafish xenograft model in vivo . These findings introduce LIPA-activity as a novel pharmacological target in TNBC therapy to specifically address its high cancer malignancy with a potential for implementation of LIPA inhibitors into personalized treatment in the future.
Zielsetzung Die Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH) ist ein seltenes Syndrom, welches klinisch durch Fieber, Hepatosplenomegalie und (Bi-)/Panzytopenie in Folge einer exzessiven Aktivierung der Immunantwort imponiert. Die endogene Kaskade mündet ohne Therapie im irreversiblen Organschaden und Multiorganversagen. Neben der familiären HLH, die autosomal-rezessiv vererbt wird, kann eine sekundäre HLH (sHLH) durch Infektionen, Autoimmunerkrankungen oder Malignome (meistens hämatologische Neoplasien) getriggert werden. Ziel dieses Beitrags ist die Vorstellung einer Patientin mit sHLH beim metastasierten Mammakarzinom. Ein solcher Fall im Rahmen der Mammakarzinomerkrankung ist eine Rarität.
Objective Targeted therapy has become the preferred approach to treat most cancers, including metastatic breast cancer. However, the predictive utility of the primary tumor is limited and obtaining serial biopsies of metastatic lesions is challenging. Therefore, using liquid biopsies, which can act as a dynamic diagnostic tool, is an appealing concept.
Zielsetzung Der Latissimus-dorsi-Lappen (LDF) ist eine etablierte Operationstechnik zur Brust- bzw. Thoraxwandrekonstruktion unter Verwendung von Eigengewebe aus dem Rückenbereich. Das Ziel der vorliegenden Analyse war die Evaluation der LDF-basierten Operationen mit Fokus auf Frühkomplikationen und Rekonstruktionsversagen.
Zielsetzung Die Mastitis non-puerperalis ist eine selten auftretende Erkrankung der Brust. Beim histologischen Ausschluss eines Karzinoms kann die granulomatöse Mastitis als spezielle Form diagnostiziert werden. Die Prävalenz liegt bei 2,4 pro 100.000 Patientinnen. Risikofaktoren sind der Alpha-1 Antitrypsin Defekt, der Nachweis von Corynebacterium kroppenstedtii oder eine Hyperprolaktinämie, beobachtet bei der Einnahme von Antidepressiva.
Zielsetzung Restdrüsenparenchym der Mamma (RGT) nach prophylaktischer Mastektomie ist für PatientInnen mit familiärer Disposition mit einem nicht exakt bestimmbaren Mammakarzinomrisiko behaftet. Da diese PatientInnen nicht mehr in intensivierte Früherkennungsprogramme inkludiert werden, sollte das Restrisiko bestmöglich abschätzbar sein. Unsere Studie untersucht Einflussfaktoren für postoperatives Restdrüsenparenchym mit besonderem Augenmerk auf der Operationsmethode.
Zielsetzung Der Brustkrebs ist weltweit das häufigste Karzinom der Frau. Das Medianalter bei Diagnose liegt in Deutschland bei 63 Jahren. Ältere Patientinnen sind in den klinischen Studien deutlich unterrepräsentiert. Bei der Therapieentscheidung sollten das biologische Alter, Lebenserwartung und Patientenpräferenz berücksichtigt werden. Das Ziel der Studie war eine Analyse der Therapieverläufe in einem großen Kollektiv von Patientinnen im höheren Lebensalter mit primärem Mammakarzinom.
Zusammenfassung Sarkome der Brust sind eine seltene Entität. Hierunter stellt das Radiotherapie-assoziierte Angiosarkom mit einer Inzidenz von 0,9/1000 die größte Gruppe dar. Die Prognose des sekundären Angiosarkoms der Mamma ist insgesamt schlecht mit Überlebensraten von 50,5% nach 5 Jahren bzw. 25,2% nach 10 Jahren. Die Therapie der Wahl ist die R0-Resektion. Eine adjuvante Radiotherapie kann, insbesondere in der Hochrisikosituation, durchgeführt werden. Eine systemische Therapie ist der palliativen Situation vorbehalten und zeigt schlechte Ansprechraten.
Zusammenfassung Die Knochenmarkkarzinose ist eine seltene Metastasierungsform des Mammakarzinoms mit einer geschätzten Häufigkeit von etwa 0,17% aller Mammakarzinome. Während bei 1:10.000 bis 1:3000 Schwangerschaften ein Mammakarzinom diagnostiziert wird, stellt eine symptomatische Knochenmarkkarzinose in der Schwangerschaft eine Rarität dar. Ziel dieses Case-reports ist die Vorstellung einer Patientin mit Mammakarzinom-bedingter Knochenmarkkarzinose in der Schwangerschaft. Unseres Wissens nach ist bis dato kein solcher Fall publiziert worden.
Zusammenfassung Es handelt sich beim Hidradenoma papilliferum (HP) um eine seltene, benigne zystische Veränderung, welche vornehmlich perianal zu finden ist. Dabei sollte es als seltene Differentialdiagnose der gutartigen vulvären, zystischen Veränderungen in Betracht gezogen werden.
Zielsetzung Die geschätzte Inzidenz des Schwangerschafts-assoziierten Mammakarzinoms beträgt 1:10.000 bis 1:3000 Schwangerschaften. Eine metastasierte Patientin stellt in diesem Setting eine Rarität dar. Obwohl eine ossäre Metastasierung beim Mammakarzinom vergleichsweise häufig vorkommt, wird die symptomatische Knochenmarkkarzinose nur bei 0,17% der Mammakarzinome beschrieben. Ziel dieses Beitrags ist die Vorstellung einer Patientin mit Mammakarzinom-bedingter Knochenmarkkarzinose in der Schwangerschaft. Ein solcher Fall wurde, unseres Wissens nach, in der Literatur bis dato nicht beschrieben.
Einleitung Die Entwicklungen in Diagnostik und Therapie des triple-negativen Mammakarzinoms (TNBC) sind aufgrund seines aggressiven Verhaltens und jungen Erkrankungsalters von besonderem Interesse. Die Hinzunahme von Platinsalzen im Rahmen der Chemotherapie oder genetische Testung unabhängig von Familienanamnese haben die TNBC-Empfehlungen der letzten Jahre ergänzt. Ziel dieser Analyse war die Auswertung der Diagnostik und Therapiestrategien sowie der klinischen Verläufe in eigenem TNBC-Kollektiv.
Einleitung Bei Indikation zum apparativen Staging werden beim Mammakarzinom ein CT Thorax/Abdomen und eine Ganzkörperskelettszintigraphie durchgeführt. Dabei zeigen sich nicht selten abklärungsbedürftige Befunde.