Der Konflikt in der „xx GmbH“ zeichnete sich schon länger ab. Die Nachfolger der 3. Generation verstanden sich nicht. Beide zeigten ein sehr unterschiedliches Arbeitsverhalten, welches sich in grundlegenden strategischen Entscheidungen besonders deutlich zeigte: Während dem einen Nachfolger Matthias viele Entscheidungen zu riskant waren und er langsamere und risikoärmere Varianten bevorzugte, verzweifelte die andere Nachfolgerin Stefanie an der Zurückhaltung ihres Cousins. Ihrer Ansicht nach bedurfte das Geschäft einer expansiveren und schnelleren Strategie. Überhaupt lebte sie ihr Leben gerne auf der Überholspur. Sie fuhr gerne mit ihrem Porsche auf das Firmengelände, was wiederum von ihrem Onkel nicht gerne gesehen wurde.