Zielsetzung: Der optimale Geburtsmodus als Prädiktor für das neonatale Outcome bei Frühgeborenen ist umstritten. Das Ziel dieser Studie war es, das Outcome von Frühgeborenen anhand deren 5-Minuten Apgar-Score, Geburtsgewicht und Geburtsmodus zu analysieren.
Zielsetzung: Die Verlegung an eine Intensivstation aus dem Bereich Geburtshilfe ist selten notwendig. Ziel dieser Studie war es, Charakteristika intensivpflichtiger Patientinnen in der Geburtshilfe zu evaluieren und mehr über die Trends bezogen auf die Morbidität und Mortalität zu erfahren.
Aufgrund des zunehmenden Anteils schwerkranker Schwangerer sowie des steigenden Alters bei Schwangerschaft hat die Notwendigkeit einer peripartalen intensivmedizinischen Betreuung zugenommen. In dieser Arbeit werden Charakteristika jener Frauen berichtet, die peripartal an eine Intensivstation (ICU) verlegt werden mussten.
Fragestellung: Das HELLP-Syndrom ist eine schwere Form der Präeklampsie und tritt während der Schwangerschaft bei einer von 1000 Schwangeren auf. Dieses Syndrom ist mit einer hohen maternalen und neonatalen Morbidität und manchmal auch Mortalität verbunden. Besonders schwere Fälle benötigen intensivmedizinische Betreuung. Dieses besondere Patientenkollektiv haben wir in der folgenden Analyse untersucht. Methodik: In einer retrospektiven Studie haben wir alle Fällen zwischen 2003 und 2009 mit einem intensivpflichtigen HELLP-Syndrom an unserer Klinik analysiert. Das HELLP Syndrom wurde wie folgt definiert: erhöhte Leberenzyme (≥2-fache der Norm), erhöhte Werte von LDH (Laktat-Dehydrogenase) und erniedrigte Thrombozytenzahlen <100.000/µl. Ergebnisse: Während diesem Zeitraum gab es 26 intensivpflichtige HELLP-Syndrom Patientinnen. Die meisten Frauen waren Erstgebärende (19), mit einem Durchschnittsalter von 32 Jahren. Nur eine Patientin entwickelte das HELLP-Syndrom unmittelbar nach vaginaler Geburt, in allen anderen Fällen kam es zum Kaiserschnitt auf Grund des HELLP-Syndroms oder HELLP-Syndrom assoziierten Komplikationen. In 70% der Fälle kam es vor der 32. Schwangerschaftswoche zur Entbindung. Der stationäre Aufenthalt der Patientinnen betrug im Mittel 16 Tage, mit einem mittleren Aufenthalt auf der Intensivstation von 6,4 Tagen. Die Hälfte der Studienpopulation hatte mit zusätzlicher Morbidität und Komplikationen bis hin zum Organversagen zu kämpfen (58%). Lungen- und Nierenkomplikationen traten am häufigsten auf (jeweils 19%). Bezüglich neonatales Outcome, war eine hohe perinatale Mortalität von 26% und eine hohe Rate von Wachstumsretardierungen, mit einem durchschnittlichen Geburtsgewicht an der 15. Perzentile, zu beobachten. Trotz der hohen Morbiditätsrate und den oft stark entgleisten Laborwerten, gab es keine positive Korrelation zwischen den HELLP spezifischen Laborparameter, Dauer des Krankenhausaufenthalts, Aufenthalt auf der Intensivstation, Komplikationen und Morbidität. Schlussfolgerung: Auch heutzutage kann sich das HELLP-Syndrom zu einer dramatischen Erkrankung mit hoher Morbidität entwickeln. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das HELLP-Syndrom und insbesondere die HELLP spezifischen Laborwerte wichtig für die Diagnostik sind, jedoch nicht oder nur wenig für die weitere Einschätzung des Krankheitsverlaufs entscheidend. Ein genaue Überwachung der Patientin und deren Symptome und Klinik scheinen die wichtigsten Faktoren zu sein und sollten das weitere Vorgehen bestimmen.
Die Wertigkeit der Durchführung einer Cerclage zur Prävention von Frühgeburtlichkeit wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Wie jeder operative Eingriff, birgt auch dieser Risken. Es existieren vereinzelt internationale Fallberichte aus den 1950er und 1970er Jahren die auf maternale Sepsis in Folge dieser Operation als schwere Komplikation verweisen, jedoch findet sich keine aktuelle Literatur zu diesem Thema.
Fragestellung: Bedingt durch die sehr niedrige Müttersterblichkeit im modernen medizinischen Setting besteht zunehmend die Tendenz zur Etablierung neuer Qualitätsindikatoren in der Geburtshilfe wie z.B. dem Transfer einer Patientin auf eine Intensivstation während Schwangerschaft und Wochenbett.
Fragestellung: Nierenversagen stellt eine seltene aber schwerwiegende Komplikation in Schwangerschaft und Wochenbett dar. Ziel dieser Fallserie ist die Beschreibung der Ätiologie, notwendiger medizinischer Interventionen sowie des Outcomes im Falle eines Nierenversagens in der Schwangerschaft oder unmittelbar post partum. Methodik: Fallserie. Ein Chart-Review der geburtshilflichen und intensivmedizinischen Krankengeschichten aller Patientinnen mit Nierenversagen, die ab dem 2. Trimenon bis 6 Wochen postpartum zwischen 1.1.1996 und 31.12.2008 auf eine Intensivstation der Wiener Universitätskliniken transferiert wurden, wurde durchgeführt. Nierenversagen wurde nach Mantel et al. (1998) als Oligurie von <400ml/24h ohne Ansprechen auf i.v. Rehydrierung, Lasix- oder Dopaminbedarf sowie Serumkreatinin >400mmol/l oder Harnstoff >15mmol/l definiert. Ergebnisse: Innerhalb des Beobachtungszeitraumes wurden 230 geburtshilfliche Patientinnen auf eine Intensivstation transferiert, wobei bei 20 Patientinnen (8,7%) ein Nierenversagen diagnostiziert wurde. Bei vier dieser Patientinnen (20%) konnte eine bereits vor der Schwangerschaft bestehende Nierenerkrankung anamnestsich erhoben werden. In je 6 Fällen (30%) kam es im Rahmen einer schweren Präeklampsie oder eines septischen Geschehens zu einem Nierenversagen. Massiver Blutverlust war in zwei Fällen (10%) ursächlich. Bei je einer Patientin (5%) trat das Nierenversagen im Rahmen einer schweren Bulemie und nach Reanimation auf. 90% der Patientinnen mussten sich einer Hämodialyse unterziehen. Bei 65% der Patientinnen bestand ein Katecholaminbedarf. In Folge des Nierenversagens wurde bei 4 Patientinnen (20%) eine Nierentransplantation durchgeführt. Drei der 20 Patientinnen verstarben. Schlussfolgerung: Mit einer Mortalitätsrate von 15% stellt Nierenversagen in Schwangerschaft und Wochenbett eine äußerst schwerwiegende Komplikation dar. Eine bereits bestehende Nierenerkrankung kann im Rahmen einer Schwangerschaft beträchtlich aggraviert werden. Daher sollte jede Schwangerschaft bei bekannter Nephropathie als Risikoschwangerschaft eingestuft und an einem tertiären Zentrum betreut werden. Eine enge Kooperation zwischen Nephrologie, Anästhesie und Geburtshilfe stellt gemeinsam mit einer entsprechenden Infrastruktur die Voraussetzung für die Versorgung dieses Patientenkollektivs dar.
Fragestellung: Uterusfehlbildungen treten neusten Studien zufolge mit der Inzidenz von 6,7% in der Allgemeinbevölkerung auf. Ihr Einfluss auf den Verlauf einer Schwangerschaft und Geburt ist noch weitgehend unerforscht. Während bei einigen Frauen die Uterusfehlbildung erst im Rahmen einer Sectio auffällt, gibt es Frauen, die wegen der Fehlbildung unter primärer Sterilität leiden. Aufgrund der fehlenden Daten ist es für den Geburtshelfer schwierig, betroffene Frauen in Bezug auf Schwangerschaft und Geburt zu beraten. In dieser retrospektiven Studie sollen nun Probleme im Schwangerschaftsverlauf und bei der Geburt gefunden werden, die Frauen mit Uterusfehlbildungen häufiger betreffen als ein unauffälliges Vergleichskollektiv. Methodik: In die Untersuchung wurden alle Geburten im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien in den Jahren 2003 bis 2008 einbezogen. Alle Frauen mit Uterusfehlbildungen, auch Frauen mit kombinierten Fehlbildungen (Uterus bicornis bicollis, Uterus subseptus bicollis), wurden mit eingeschlossen. Im Rahmen einer retrospektiven Kohortenstudie wurden die betroffenen Frauen mit gesunden Kontrollen verglichen. Ergebnisse: 58 Frauen mit Uterusfehlbildungen konnten gefunden werden. Uterus bicornis (64,9%) war die häufigste Fehlbildung, gefolgt von Uterus arcuatus (15,8%) und Uterus subseptus (8,8%). Uterus bicollis und kombinierte Fehlbildungen waren seltener (5,3%). Im Vergleich mit einem Kontrollkollektiv mit normalem Uterus wurden Frauen mit Uterusfehlbildungen signifikant häufiger mit Sectio entbunden. Zudem hatten mehr betroffene Frauen Frühgeburten (durchschnittliche SSW 35). Die Kinder lagen öfter in Beckenendlage als bei den Kontrollen. Schlussfolgerung: Uterusfehlbildungen prädisponieren zu Frühgeburten und Lageanomalien der Kinder. Aufgrund dessen müssen betroffene Frauen öfter mit Sectio entbunden werden.
Fragestellung: In den Jahren 2003 bis 2008 erhielten an der Abteilung für Geburtshilfe und fetomaternale Medizin 383 Frauen Erythrozytenkonzentrate (Inzidenz 24/1000). Der mittlere Hämatokritwert vor der Transfusion lag bei 22,3%, nach der Transfusion bei 27,5%. Der durchschnittliche Blutverlust war 575ml, durchschnittlich wurden 3 Konserven gegeben. Die meisten Frauen waren Zweitgebärende (mittlere Parität 1,9), die mittlere Schwangerschaftswoche war 36+3. Das Durchschnittsalter lag bei 30 Jahren.
Fragestellung: Bedingt durch die sehr niedrige Müttersterblichkeit im modernen medizinischen Setting besteht zunehmend die Tendenz zur Etablierung neuer Qualitätsindikatoren in der Geburtshilfe wie z.B. dem Transfer einer Patientin auf eine Intensivstation während Schwangerschaft und Wochenbett. Ziel dieser Studie ist die retrospektive Fallanalyse kritisch kranker geburtshilflicher Patientinnen um das Krankheitsspektrum, die notwendigen medizinischen Interventionen sowie die maternale Morbidität und Mortalität zu erfassen. Methodik: Ein Chart-Review der geburtshilflichen und intensivmedizinischen Krankengeschichten aller 230 Patientinnen, die ab dem 2. Trimenon bis 6 Wochen postpartum zwischen 1.1.1996 und 31.12.2008 auf eine Intensivstation der Wiener Universitätskliniken transferiert wurden, wurde durchgeführt. Ergebnisse: Während des untersuchten Zeitraumes von 13 Jahren wurden 230 geburtshilfliche Patientinnen auf eine Intensivstation transferiert, was einem Anteil von 0,57% aller Gebärenden entspricht. Die maternale Mortalität im untersuchten Kollektiv lag bei 2,6%, wobei sich die höchste Mortalitätsrate (20%) bei Patientinnen mit Puerperalsepsis zeigte. Mit 27,4% bzw. 30,9% stellten postpartale Blutung und hypertensive Schwangerschaftserkrankungen die häufigste Ursache für einen Transfer auf eine Intensivstation dar. Schlussfolgerung: Im Einklang mit der vorliegenden Literatur wurde auch in unserem Kollektiv die Mehrheit der Patientinnen wegen postpartaler Blutung oder hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen auf eine Intensivstation transferiert. Das schlechteste Outcome fand sich bei jenen Patientinnen, die an einer Puerperalsepsis litten, auch wenn dieses Krankheitsbild nur für einen geringen Anteil an Transferierungen ursächlich war. Die insgesamt beobachtete Mortalitätsrate fand sich im unteren Bereich des bisher in der Literatur beschriebenen Spektrums (0–18%).
Fragestellung: Im Jahr 2004 wurde an den Wochenbettstationen des AKH-Wien, durch die im Jahr 2003 gegründete Abteilung für Risikomanagement und Patientensicherheit, ein Outcome-Monitoring-System eingeführt, welches anhand eines klar strukturierten Fragebogens, alle von der Norm abweichenden Ereignisse erfasst (Incident-Fragebogen), mit dem Ziel, die im angloamerikanischen Sprachraum erprobten Methoden zur Risikominimierung im klinischen Bereich anzuwenden. Ziel ist es Risikofaktoren für das Auftreten von sekundären Komplikationen zu dokumentieren, zu analysieren und systemische Ursachen auszumerzen. Methodik: Retrospektive Analyse jener Geburten im AKH-Wien, Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie, in den Jahren 2006 und 2007, die mittels Incident-Fragebögen eruiert wurden und somit sekundäre Komplikationen aufwiesen. Die Werte wurden mit denen aller anderen Frauen verglichen, die im gleichen Zeitraum ihr Kind im AKH-Wien zur Welt gebracht haben und keine Komplikation hatten. Ergebnisse: In den Jahren 2006 (148; 5,5%) und 2007 (108; 3,9%) wurden 256 (4,7%) Ereignisse mittels Incident-Fragebögen gemeldet. Signifikante Risikofaktoren waren Alter >40 Jahre, Akutsectio, multiple Schwangerschaften, Zwillingsschwangerschaft und weibliches Geschlecht des Kindes. Septisches Fieber (0,2%): signifikante Risikofaktoren: Alter >34 Jahre, Sectio, Frühgeburtlichkeit, Komorbidität mit transfusionspflichtigen Blutungen. Wundheilungsstörungen (0,25%): Risikofaktor: primäre Sectio. Revision (0,2%): Risikofaktor: Zwillingsschwangerschaft (RR=7). Transfusionspflichtige Blutungen (1,44%): Komorbidität mit Septischem Fieber und ICU-Transfer der Mutter. Auf die Neonatologie transferiertes Kind (0,75%): Risikofaktoren: APGAR 1 bzw. 5 <7, multipel Gebärende. Ungeplante Wiederaufnahme (0,73%): Risikofaktor: >38. SSW. Transfer der Mutter auf ICU (0,24%): Risikofaktoren: Sectio, Frühgeburtlichkeit, niedriges Kindsgewicht, Komorbidität mit transfusionspflichtigen Blutungen. Postspinaler Kopfschmerz (0,6%): Risikofaktor: Alter der Mutter <20 bzw. >36 Jahre. Schnittverletzungen beim Kind (1,28%): Risikofaktoren: maternales Alter >36 Jahre, sekundäre Sectio, Primiparität, Zwillingsschwangerschaft. Schlussfolgerung: Die Auswertung aller Incident-Fragebögen gibt Auskunft über die Ist-Situation an den Abteilungen und hilft Komplikationen, die auftreten können, zu analysieren, zu verstehen und in Zukunft vielleicht zu vermeiden.
Fragestellung: In der Literatur finden sich wiederholt Berichte über Unterschiede in der Kopf-Schulter-Ratio zwischen Neugeborenen diabetischer Mütter und Frauen mit normaler Glucosetoleranz, welche für das erhöhte Risiko einer Schulterdystokie bei Diabetikerinnen verantwortlich sein sollen. Diese Annahme mag zu einer erhöhten Sectiorate bei Frauen, die an Diabetes leiden, führen. In einer neueren Studie mit kleiner Fallzahl (n=67) wurde jedoch festgestellt, dass sich bei strikter Blutzuckereinstellung die Kopf-Schulter-Ratio von Kindern diabetischer Mütter denen gesunder Kontrollen anpasst. Ziel dieser Studie ist es daher an einer großen Patientenzahl einen fraglichen signifikanten Unterschied hinsichtlich der Kopf-Schulter-Ratio bei Neugeborenen diabetischer Mütter und von Kontrollen mit normaler Glucosetoleranz zu untersuchen. Methodik: Für die vorliegende Fall-Kontroll-Studie wurden nach Durchführung eines Chart-Reviews aller Gestationsdiabetikerinnen, die zwischen 1.1.2004 und 30.6.2008 an der Wiener Universitätsklinik für Frauenheilkunde von einem Einling entbunden wurden, die passenden Kontrollen nach maternalem Alter, Gestationsalter bei Entbindung und Geburtsgewicht gematched. Fälle und Kontrollen wurden mittel Student's T-Test verglichen, wobei P<0,05 als signifikant angesehen wurde. Ergebnisse: 768 Fälle und ebenso viele Kontrollen wurden in die Studie eingeschlossen. Hinsichtlich der Kopf-Schulter-Ratio konnte kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden (P 0,14). Makrosome Kinder (Geburtsgewicht >4000g) wurden zusätzlich einer gesonderten Analyse zugeführt, wobei sich ebenfalls kein signifikanter Unterschied zwischen Fällen und Kontrollen zeigte (P 0,23). Schlussfolgerung: Da hinsichtlich der antropometrischen Daten der Kopf-Schulter-Ratio zwischen den Kindern von Müttern mit Gestationsdiabtes und solchen mit normaler Glucosetoleranz kein signifikater Unterschied festgestellt werden konnte, darf angenommen werden, dass bei Gestatiosdiabetikerinnen hinsichtlich der Wahl des Geburtsmodus das gleiche Management wie bei stoffwechselgesunden Frauen zur Anwendung kommen kann.
Fragestellung: Die peripartale Hysterektomie ist oft die letzte Möglichkeit, um das durch eine postpartale Blutung bedrohte Leben einer Frau zu retten. Oft müssen auch noch sehr junge Mütter hysterektomiert werden, deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist. Wenn man Risikofaktoren für Hysterektomien kennt, ist es möglich, betroffene Frauen besser zu beobachten und bei einer Blutung schneller einzuschreiten, sodass eine Hysterektomie nicht nötig ist. Die Inzidenz der peripartalen Hysterektomie und von Uterusatonien am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien wird im Rahmen einer Datenanalyse beleuchtet sowie bekannte Risikofaktoren bestätigt und neue aufgezeigt. Gleichzeitig sollen Probleme bei Notfällen im klinischen Routinebetrieb erkannt und analysiert werden. Methodik: Analyse aller Fälle von Uterusatonie und Hysterektomie im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien in den Jahren 2003–08 mithilfe von Daten aus dem Qualitätsmanagementsystem. Die Werte der Betroffenen wurden mit denen anderer Frauen verglichen, die ihr Kind in den gleichen Jahren zur Welt gebracht haben.