L'A. tente de demontrer qu'il existe, au-dela de la conversation en tant que forme intermediaire de communication, des formes superieures de communication a des niveaux plus larges, dans lesquelles la conversation est a la fois l'element et l'idee, mais dont l'etendue absolue gene l'observation. Son objectif est de souligner la pertinence linguistique de ces niveaux discursifs, en considerant la communication sociale linguistiquement comme un tout, et en mettant en avant le domaine qui, dans diverses problematiques abordees par differentes disciplines (la philosophie, la sociologie, la litterature, la linguistique), est traite sous le mot cle discours. Il illustre cette thematique, abordee d'une maniere encore hesitante en linguistique, en examinant la question du controle du discours soulevee par M. Foucault, la these de la division linguistique du travail developpee par H. Putnam et la communication de fortune entre experts et non experts a l'aide de la stereotypie semantique
L'A. examine la notion de verticalite qui suppose l'existence de plusieurs niveaux d'experts a l'interieur d'un domaine technique, et presente un concept de recherche destine a analyser les structures du savoir a travers les structures du vocabulaire. Sur la base de la decouverte et de la description du savoir d'experts et de novices dans un domaine, c'est-a-dire du savoir obtenu par l'intermediaire de competences ou de textes, il propose une comparaison des ensembles de connaissances elevees en analysant leur expression, leur contenu et leur disposition
Article BOCHUMER ARBEITSGRUPPE. EINFLÜSSE BEI DER WAHL VON BEZEICHNUNGEN. Nachuntersuchung des Gefäß-Experiments von Labov im Deutschen was published on January 1, 1984 in the journal Zeitschrift für germanistische Linguistik (volume 12, issue 2).
Objekt der vorliegenden Untersuchung ist die Konstruktion aus Nominalphrase und Satz, bei der die Nominalphrase durch ein der, die, das, da des folgenden (Haupt-) Satzes koreferent wiederaufgenommen wird. Diese für die gesprochene Sprache typische Konstruktion ist unter Bezeichnungen wie „Prolepse" oder „Herausstellung (nach links)" bereits mehrfach Gegenstand der Betrachtung gewesen. Beispiele für diese Konstruktion sind: (1) aber die Jungs d i e sind ä wirklich dahinter her. VERKÄUFER 586 (2) ja der Sohn von dem der hat auch die Ideale Maos übernommen. UNRUHEN 45 (3) und die Bronshalle d i e war eigentlich nie voll. EMDEN 39 (4) aber das stabile Mittendrin das das will einfach net gelingen. THERAPIE 191 Grundfrage der vorliegenden Untersuchung ist: Wenn diese Konstruktion aus Nominalphrase und Satz zwar einen Satz unter anderem enthält, selbst aber kein Satz ist, was ist sie denn? Die folgenden Überlegungen argumentieren so: Wenn man diese Konstruktion nicht als Satz ansehen kann (da genauer gesagt in einem Satz syntaktische Positionen nur einmal besetzt werden können und die der Nominalphrase entsprechende Position bereits durch das der, die, das, da besetzt ist), wenn des weiteren diese Konstruktion auch nicht als Paar aufeinanderfolgender Sätze aufgefaßt werden kann, so kann man sie doch immerhin im Kontrast zu beiden, also zu Satz und Satzpaar, analysieren. Die Konstruktion ist umfangreicher als ein Satz, da sie einen solchen enthält. Sie ist jedoch weniger umfangreich als ein Satzpaar, da das erste Glied kein Satz ist, wenngleich zu einem solchen ergänzbar, wie Abschnitt 6 zeigt. Weiterhin ist sie weniger kohärent als ein Satz, in dem jede Position nur einmal realisiert wird. Sie ist je-