Der hier vorliegende Band ist die Dokumentation einer Tagung, die im Oktober 2013 im Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein stattfand (siehe die Tagungsankundigung unter [http://www.hsozkult.de/event/id/termine-22612]). Er bietet zum einen Impressionen uber die Landschaft der freien Archive zu den Jugendund den (neuen) sozialen Bewegungen und enthalt zum anderen einige Denkanstose uber deren Situation und Perspektiven. Den Rahmen bilden die – vollig unterschiedlichen – Situationen dieser Archive, dann die Debatte darum, welchen Wert welche Quellen haben und drittens die Zukunft des Archivs auf Ludwigstein selbst. Die dem heterogenen Feld entsprechenden, sehr unterschiedlichen, insgesamt neun Beitrage stellen einzelne Archive und ihre Selbstverortung vor (Archiv des Hamburger Instituts fur Sozialforschung, Archiv der Jugendkulturen, Berlin) oder skizzieren anhand zweier konkreter Forschungsbeispiele – Krautrock beziehungsweise Jugendzentrumsbewegung – die vorgefundene Uberlieferungssituation. MitarbeiterInnen der Stadtarchive Hannover und Gottingen erzahlen schlieslich davon, welche und wie viele Dokumente aus Protestbewegungen sie jeweils verwahren. Jurgen Bacia und Cornelia Wenzel geben anhand ihrer im Buch Bewegung bewahren. Freie Archive und die Geschichte von unten (Berlin 2013) dokumentierten Ergebnisse einen Uberblick uber die, wie sie es nennen, „freien Archive“ zu den und der neuen sozialen Bewegungen. Michael Koltan, langjahriger Mitarbeiter des Archivs der sozialen Bewegungen in Baden (Freiburg) fragt schlieslich mehr als
Retrospektiv wurde bei alien in die Onkologische Klinik Bad Trissl stationär aufgenommenen Mammakarzinompatientinnen der Jahre 1984/85 der Einfluß eines manifesten Diabetes mellitus auf den Verlauf der malignen Erkrankungen, besonders auf das Auftreten von Metastasen geprüft. Von 863 Patientinnen konnten 752 statistisch ausgewertet werden. Dabei wurden Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Lebensalter und Menopausenstatus ebenso berücksichtigt wie Tumorgröße und Nodalstatus bei Primärtherapie sowie Unterschiede in der Beobachtungszeit. Patientinnen mit Diabetes mellitus wiesen gegenüber Patientinnen ohne Kohlenhydratstoffwechselstörungen eine doppelt hohe Metastasierungsrate bei Mammakarzinom auf. Der Unterschied beider Gruppen war hochsignifikant (p < 10-5). Die Signifikanz zwischen der Erkrankung Diabetes mellitus und höherer Metastasierungshäufigkeit gegenüber der Gruppe von nicht-diabetischen Mammakarzinom-Patientinnen blieb auch bei Berücksichtigung der Tumorgröße, Nodal-status, Lebensalter und Beobachtungszeit seit Primärtherapie als Störgrößen in einer Cochran-Mantel-Haensel-Analyse erhalten. Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Lebensalter und Menopausenstatus korrelierten zwar mit dem Diabetes mellitus, nicht jedoch mit dem Auftreten einer Metastasierung.
The influence of diabetes mellitus on the course of breast cancer was investigated retrospectively in 752 patients. Possible unfavourable prognostic factors like overweight, lipid disorders, age and menopausal status were considered as confounders in a Cochran-Mantel-Haensel analysis. There was no difference in primary tumor status and lymph node involvement between patients with diabetes mellitus and nondiabetic patients. Diabetic patients had more often overweight, lipid disorders and were older than nondiabetic patients. Metastatic disease was highly significant correlated with primary tumor status (p less than 10(-6)) lymph node involvement (p less than 10(-10)) and diabetes mellitus (p less than 10(-5)). Overweight, lipid disorders, age and menopausal status were not correlated with metastatic disease. A possible explanation of the correlation between diabetes mellitus and metastatic disease could be hyperinsulinism in type IIB diabetes. A type IIB diabetes in most of the patients included in this study is very plausible because of the correlation between overweight, lipid disorders, old age and diabetes mellitus. This type of diabetes is characterised by a relative resistence to insulin in the target tissues and a prolonged and exceeding insulin secretion. Experimental data demonstrate that insulin stimulates the growth of breast cancer cell in vivo and in vitro.
Das TNM Project Committee der UICC und das DSK