Anamnese 49-jähriger Patient: Im Herbst vorletzten Jahres spontan eingetretener Belastungsdyspnoe und Orthopnoe im Liegen. Der Patient schildert, dass er zuvor an einem Crossfit-Training teilgenommen habe. Im Anschluss seien heftigste Schmerzen insbesondere im linken Schultergürtel aufgetreten.
Zielsetzung Ein patientenzentrierter Ansatz in der Forschung findet zunehmend an Beachtung. Ziel dieser Studie war die Integration der Patientenperspektive in eine systematische Literaturreche über die Verbesserung der Therapieadhärenz bei COPD.
Einleitung: Die nicht-invasive Beatmung (NIV) stellt eine etablierte Therapieoption bei chronischer respiratorischer Insuffizienz dar. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQL) unter NIV nimmt als patientenrelevanter Studienendpunkt an Bedeutung zu. Die Frage, ob unterschiedliche Faktoren die HRQOL bei Patienten>65 Jahren beeinflussen, bleibt bisher unbeantwortet.
Hintergrund: Es existieren nur wenige Daten, die die häusliche Versorgung von Patient:innen in der außerklinischen Intensivpflege darstellen.
Einleitung: Es ist evident, dass Lebensqualität von Patienten mit chronischer ventilatorischer Insuffizienz (CVI) eingeschränkt ist. Demgegenüber wissen wir zur Lebensqualität der Patienten mit prolongiertes Weaning (PW) nach der Entlassung aus der Weaningeinheit (WE) wenig.
Einleitung: Die nicht-invasive Beatmung (NIV) stellt eine etablierte Therapieoption bei chronischer respiratorischer Insuffizienz dar. Die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQL) unter NIV nimmt als patientenrelevanter Studienendpunkt an Bedeutung zu. Die Frage, ob unterschiedliche Faktoren die HRQOL bei Patienten>65 Jahren beeinflussen, bleibt bisher unbeantwortet.
Hintergrund Die Messung der Therapieadhärenz bei Patienten mit COPD ist komplex. Es müssen die inhalative, die apparative und die Therapie in Tablettenform berücksichtigt werden. Folgen mangelnder Adhärenz sind ungenügende Therapieeffekte und eine fortschreitende COPD. Ziel der Studie war es unterschiedliche Patient:innengruppen hinsichtlich ihrer Therapieadhärenz zu identifizieren und Zusammenhänge zu anderen Risikofaktoren zu untersuchen.
Background: Measuring medication adherence in patients with COPD is complex. Different forms of therapy and devices must be considered. Consequences of poor adherence are insufficient treatment effects, and frequent exacerbations. The aim of this study was to identify different patient groups regarding their adherence to therapy and to investigate correlations to other risk factors. Methods: The modified Stendal Adherence with Medication Score (SAMS) was used to assess adherence. In addition to demographic data, the St. George Respiratory Questionnaire (SGRQ), GOLD stage, inhalation device handling errors, and comorbidities were assessed. Preliminary descriptive analysis was performed (mean±SD or median (IQR). Results: 137 patients (40.9% female, 67.5±9.9 years) with COPD (79.6% GOLD D, 2.5±2.2 exacerbations in the last year) were included. 26.3% were classified as non-adherent, 43.8% as moderately adherent, and 29.9% as fully adherent (SAMS Score: 7.2±8.1, cut-off 12 points). The overall inhalation device handling error rate was 3 (4-1) out of 10 errors. The critical error/total error rate was 33.3% (50-0%) per patient. The updated Charlson Comorbidity Index was 2.2±2.0 and 26.3% had a history of comorbid bronchial asthma. The SGRQ was 60.6±16.4 points. Conclusion: Approximately two-thirds of patients were classified as moderate or non-adherent with over a quarter of patients making ≥4 errors in device use and the individual rate for critical device handling errors being ≥50%. The planned analysis of the preliminary data presented here will address relationships between exacerbation frequency, device handling error rates, and predictors of non-adherence in a multiple regression analysis model.
Hintergrund Die nicht-invasive Beatmung (NIV) hat sich als die am besten geeignete Therapie für COPD-Patienten mit chronisch hyperkapnischem Atemversagen erwiesen. Während physiologische Parameter und das Langzeitüberleben häufig als primäre Endpunkte dienten, haben sich nur wenige Studien mit den Auswirkungen der NIV-Einleitung auf die Schlafqualität beschäftigt.