Bei der erythrodermatischen Mycosis fungoides (eMF) und dem Sézary‐Syndrom (SS) sind systemische Therapien häufig mit verzögerten und nicht anhaltenden klinischen Remissionen verbunden. 35 Patienten mit eMF und SS wurden mittels Ganzhautelektronenbestrahlung ( total skin electron beam therapy , TSEBT) behandelt. Analysiert wurden Ansprechraten, patientenberichtete Verläufe, Überlebensraten und die mediane Zeit bis zur nächsten Behandlung ( time to next treatment , TTNT) und Progressionsfreies Überleben ( progression‐free survival , PFS). In die Studie wurden 21 Patienten mit SS und 14 Patienten mit eMF eingeschlossen. Die applizierte Strahlendosis betrug im Median 12 Gy. Nach der TSEBT erhielten 25 Patienten (71%) eine weitere Therapie. Die Gesamtansprechrate nach 3 Monaten lag bei 89%. Die mediane TTNT lag bei 20 Monaten, das mediane PFS bei 14 Monaten. Bei den Patienten zeigten sich eine deutliche Verringerung des Juckreizes, eine Abnahme der Hautläsionen und eine Verbesserung der Lebensqualität. Die mediane TTNT und das PFS waren in der Gruppe mit Anschlusstherapie nach TSEBT länger als bei Patienten ohne weitere Therapie. Die Rate von Strahlentherapie‐Toxizitäten ≥ Grad 3 betrug 6%. Aus translationaler Perspektive konnten mehrere potenzielle Biomarker im peripheren Blut identifiziert werden. Patienten mit eMF und SS können wirksam und sicher mit niedrig dosierten TSEBT behandelt werden, sodass anschließende Therapien sowie weitere Behandlungen möglich sind. Die Patienten zeigten eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität bei gleichzeitig niedriger Toxizität.
A 76-year-old man presented with annular plaques, hypoesthesia, and nerve entrapment syndromes following immunosuppressive therapy. Histopathological examination revealed granulomatous infiltrates with perineural involvement. Early recognition and appropriate treatment were essential to prevent further complications.
Panallergen‐Familien sind unterschiedlich hitze‐ und pH‐stabil, was sich auf Intensität und Charakteristika allergischer Reaktionen auswirkt. Das Ausmaß einer Epithelbarriere‐Dysfunktion beeinflusst maßgeblich die Sensibilisierung gegen verschiedene Allergene. Das Ziel unserer Studie war es, Zusammenhänge zwischen Patientenmerkmalen, Markern der epithelialen Barriere und unterschiedlichen Sensibilisierungsprofilen zu entschlüsseln. Spezifisches Immunglobulin E (sIgE) gegen stabile (2S‐Albumine, 7/8S‐ und 11S‐Globuline) und unstabile Allergene (PR‐10‐Proteine, Profiline) wurde bei 216 rekrutierten Patienten aus Südtirol, Italien, mit dem Multiplex‐Assay ALEX 2 bestimmt und mit demografischen Daten der Patienten, allergischen Symptomen, dem Investigator Global Assessment Score (IGA Score), dem transepidermalen Wasserverlust (TEWL) und dem fraktionierten exhalierten Stickstoffmonoxid (FeNO) korreliert. Patienten mit Sensibilisierungen gegen stabile Allergene waren jünger, wiesen häufiger Ekzeme, höhere IGA‐Werte und einen höheren TEWL auf. Gastrointestinale Symptome in Kombination mit Hautsymptomen traten häufiger auf. Respiratorische Symptome allein traten bei Patienten mit Sensibilisierungen gegen unstabile Allergene häufiger auf, korrelierten aber nur mit höheren FeNO‐Werten im Falle von Ko‐Sensibilisierungen gegen stabile Allergene. Sensibilisierungen gegen stabile Allergene sind mit ausgeprägter Beeinträchtigung der Epithelbarriere verbunden. Kinder mit Atemwegssymptomen könnten von der Testung mit Multiplex‐Tests auf Ko‐Sensibilisierungen gegen stabile Nahrungsmittelallergene und von der frühzeitigen Einleitung einer spezifischen Immuntherapie gegen Aeroallergene profitieren, um in positiven Fällen eine Asthmaentwicklung zu verhindern.
Background: Chronic Telogen Effluvium and Androgenetic Alopecia can be a psychologically stressful condition. Dietary insufficiency of essential micronutrients has been associated with hair health and hair loss.
The book was inadvertently published with incorrect spelling of the author name. The author name 'Omar Jamal Tayl' has now been changed to 'Omar Jamal Tayh' in the following.