
Acta Medica ScandinavicaVolume 95, Issue S89 p. 7-20 The Treatment of Acute Nephritis Cai Holten, Cai Holten Medical Department of Aalborg County Hospital., CopenhagenSearch for more papers by this author Cai Holten, Cai Holten Medical Department of Aalborg County Hospital., CopenhagenSearch for more papers by this author First published: January/December 1938 https://doi.org/10.1111/j.0954-6820.1938.tb19272.xCitations: 3AboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onEmailFacebookTwitterLinkedInRedditWechat Citing Literature Volume95, IssueS89January/December 1938Pages 7-20 RelatedInformation
Depressive Erkrankungen koennen auf unterschiedliche Weise die Fahrtauglichkeit einschraenken. Es ist aerztliche Aufgabe, Patienten in dieser Frage zu beraten und Hilfestellungen zu geben. Waehrend des akuten Krankheitsbildes und bei medikamentoeser Neueinstellung mit hoeheren Dosen sollte vom Fuehren eines Kraftfahrzeuges abgeraten werden. Es werden die Rechtsgrundlagen dargestellt, insbesondere die Aussagen des neuen Gutachtens Krankheit und Kraftverkehr. Abschliessend werden verschiedene Studien hinsichtlich der Fahrtauglichkeit bei Verwendung der neuen Antidepressiva dargestellt, wobei besonders die selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und die reversiblen MAO-Hemmer beruecksichtigt werden. Bei diesen zeichnet sich wegen der geringen Sedierung ein guenstiger Effekt hinsichtlich der Fahrtauglichkeit ab. (A) Titel in Englisch: Antidepressant medication and the ability to drive.
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zählen zu den Deliktgruppen mit dem größten Dunkelfeld. Die Strafverfolgung dieser Delikte ist jedoch ein wesentlicher Aspekt der gesamtgesellschaftlichen Bewältigung dieses Problems, weshalb eine Erhöhung der Anzeigebereitschaft angestrebt wird. Sexuelle Grenzverletzungen bergen ein hohes Belastungs- und Traumatisierungsrisiko für die Betroffenen. Systematische Untersuchungen der Faktoren, die darüber entscheiden, ob Betroffene Anzeige erstatten oder nicht, sind dünn gesät. Zielsetzung der Studie, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, war es, diese Determinanten des Anzeigeverhaltens zu ermitteln. Weiter sollte erhoben werden, welche Rolle eine Strafanzeige im Bewältigungsprozess der Betroffenen spielt. Die Studie besteht aus einem qualitativen und einem quantitativen Teil, in denen Betroffene im Hell- und Dunkelfeld befragt wurden. In der qualitativen Teilstudie wurden n = 31 Interviews geführt. Auf der Grundlage der Interviews wurden Hypothesen formuliert, die mittels einer Online-Befragung mit n = 1406 Teilnehmenden geprüft wurden. Es zeigte sich, dass eine Anzeige wahrscheinlicher ist, wenn die Tat von Betroffenen als „Unrecht“ erkannt wird, wenn Betroffene sich früh nach der Tat jemandem anvertrauen, wenn Beweise für die Tat vorliegen und wenn Betroffene positive Erwartungen an das Strafverfahren haben. Auch das soziale Umfeld der Betroffenen hat einen bedeutsamen Einfluss. Ein Zusammenhang von Anzeigeverhalten und Bewältigung zeigte sich in den Daten nicht.