
Suite au constat lors d’un recensement en 2010 que l’âge médian des forestiers bûcherons se situait à 26 ans, la commission paritaire professionnelle a entrepris une série d’actions afin de prolonger la durée de la carrière des professionnels en forêt. L’une de ces actions était la conduite de bilans médico-sportifs auprès de la Clinique romande de réadaptation (CRR) de la Suva à Sion. Cet article présente quelques résultats issus de dix ans de ces bilans médico-sportifs afin de fournir des recommandations objectives pour maintenir plus longtemps le personnel en forêt. Sur les 250 sujets retenus pour cette analyse, les auteurs ont constaté que le taux de vitamine D, mis en relation avec la date du test, était légèrement supérieur à la moyenne. Les résultats des tests sur le cycloergomètre montrent que les sujets avaient une consommation maximale d’oxygène (V̇O2max) estimée de 42.1 ml/kg/min en moyenne, mais que 38% des sujets avaient un niveau de V̇O2max inférieur à 40 ml/kg/min, seuil en dessous duquel une personne présente un niveau faible d’endurance aérobie. Une stratification par fonction a démontré que les machinistes souffraient plus facilement de surpoids et avaient un niveau de V̇O2max inférieur à la moyenne. De ce fait, cette catégorie de travailleurs connaît un risque accru pour la santé. La puissance maximale relative des jambes mesurée dans ces tests est en moyenne de bon niveau, sans doute en raison des marches sur des terrains escarpés. La puissance des bras des sujets est inférieure à la puissance des jambes mais semble néanmoins suffisante. En conclusion, la population étudiée présente une endurance cardiovasculaire en moyenne en dessous des normes préconisées avec un risque sanitaire associé.
Das vor fast 150 Jahren erlassene Forstpolizeigesetz von 1876 markiert den Start des strengen Schutzes der Waldfläche in der Schweiz. Seit der Revision von 1902 gilt dieser für das ganze Land. Im Interview sagt Agrar- und Waldrechtsexperte Roland Norer, dass die Regelung der verschiedenen Waldfunktionen in einem einzigen Gesetz vorteilhaft ist und die Bestimmungen zum Rodungsersatz einen flexiblen Rahmen bieten, um auch regionalen Bedürfnissen gerecht zu werden.
Der Autor Peter Wohlleben behauptet in seinen Büchern, dass Bäume intelligent und sensibel seien, dass sie fühlen und leiden würden. Das widerspricht zwar den wissenschaftlichen Fakten, fällt aber bei vielen Leserinnen und Lesern auf fruchtbaren Boden. Was bedeutet das für die zukünftige Waldbewirtschaftung? Und wie soll die Forstbranche auf diesen Hype reagieren? Das Essay endet mit zwei Aufgaben an die Forstbranche, um die Kommunikation nach innen und mit der breiten Öffentlichkeit nach aussen voranzutreiben.
Durch die Klimaerwärmung steigt die Disposition für Waldbrände auf der Alpennordseite. Daher rückt bei der Prävention von Waldbränden auch in diesen Gebieten das menschliche Verhalten im Umgang mit Feuer im Freien in den Fokus. In diesem Artikel werden die relevanten Faktoren für Risikowahrnehmung und Handlungsentscheidungen verschiedener Akteursgruppen dargestellt und drei Arten von Empfehlungen zur Risikokommunikation und damit zur Waldbrandprävention abgeleitet. Erstens: Empfehlungen zur Lenkung werden bei erhöhter Waldbrandgefahr wichtig und umfassen Massnahmen wie das gezielte Bereitstellen oder Entfernen von Feuerstellen im Wald. Zweitens: Empfehlungen zur Sensibilisierung sollen sicherstellen, dass die Zielgruppen die notwendigen Fähigkeiten für den Umgang mit Feuer, das Einholen von Informationen und das Erkennen von Gefahren besitzen. Dazu gehören beispielsweise Bildungsaktivitäten in der land- und forstwirtschaftlichen Ausbildung oder die Stärkung von Kompetenzen für das richtige Löschen von Grillfeuern. Drittens: Empfehlungen zur Organisation zielen darauf ab, das Kommunikationsnetzwerk zu stärken und die Rollen der Beteiligten in der Sensibilisierung der Bevölkerung klar zu definieren.
Seit Jahrhunderten gibt es überlieferte Regeln zu Fällzeitpunkten, die für bestimmte Holzeigenschaften günstig sind. Oft beziehen sich diese Überlieferungen auf unterschiedliche Mondphasen. Der vorliegende Beitrag stellt einen Ansatz vor, wie sich der Zusammenhang zwischen der Stellung von Sonne und Mond zum Fällzeitpunkt und den Eigenschaften des Holzes wissenschaftlich erklären lässt. Der Mond und die Sonne sorgen auf der Erde für die Entstehung eines Gezeitenpotenzials, das sich aus der Gravitationskraft und der Fliehkraft zwischen den Himmelskörpern ergibt. Dieses wirkt nicht nur auf Wassermassen, Moore, Eisflächen und Teile der Erdkruste, sondern auch auf die pflanzliche Substanz. Um zu untersuchen, ob sich das Gezeitenpotenzial zum Fällzeitpunkt auch auf die Holzeigenschaften auswirkt, wurde mit einem Computermodell das Gezeitenpotenzial für den Ort und die Fällzeitpunkte eines Versuchs der ETH Zürich von 1998/1999 berechnet. Die Werte für einige untersuchte Holzeigenschaften in diesem Versuch korrelieren negativ mit dem Gezeitenpotenzial zum Fällzeitpunkt. Je niedriger das Gezeitenpotenzial, umso höher waren die Werte für die untersuchten Holzeigenschaften. Die Differenzen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert lagen bei 20% für das Schwindmass Splint bzw. bei 30% für die Druckfestigkeit von verwittertem Splint und sind somit praxisrelevant. Darüber hinaus lassen sich mit diesem Ansatz die überlieferten Mondholzregeln erklären, in denen die Position von Mond und Sonne beschrieben wird.
Die Erwähnung des Namens Peter Wohlleben führt auf einer forstwissenschaftlichen Tagung in Deutschland zu Lachern, mitunter zu Wut. Demgegenüber steht, dass Wohlleben die öffentliche Debatte über den Wald auch viele Jahre nach seinem ersten grossen Bucherfolg «Das geheime Leben der Bäume» (2015) entscheidend mitprägt. Der vorliegende Essay, der als Auseinandersetzung mit dieser Diskrepanz begann, greift zuerst die zwei am meisten geäusserten Kritikpunkte an Wohlleben auf: die fehlende Belegbarkeit vieler seiner Thesen und die vermenschlichende Sprache. Letztlich führt die Auseinandersetzung jedoch zu einer weitaus grösseren Frage: Sollten wir den Wald nach dem Prinzip «Den Wald machen lassen» oder nach dem Prinzip «Wir machen den Wald» managen? Dieses Entweder-oder gab es schon lange vor Wohlleben. Es entspricht dem historisch gewachsenen Gegensatz aus Schutz und Nutzung des Waldes, der sich in den letzten Jahrzehnten in der Praxis eigentlich aufzulösen begann. Die Debatte um Peter Wohlleben verstärkt diesen Gegensatz erneut und erschwert damit den gemeinsamen Weg in die der Zukunft.
Das Schweizerische Landesforstinventar (LFI) mit seiner fast 40-jährigen Messreihe erfasst repräsentative Daten über den Schweizer Wald. Seit 1983 erhebt es gut 6600 permanente Probeflächen und über 80 000 Bäume auf einem regelmässigen Netz. Wir nutzen die im Mai 2023 veröffentlichten Zwischenresultate zur fünften Inventur (LFI5; Erhebungen 2018/2022, d.h. fünf von neun Messjahren), um die langfristigen Trends bezüglich Vorrat, Zuwachs, Nutzung und Mortalität über alle Inventuren hinweg für die Schweiz und die biogeografischen Regionen darzustellen. Schweizweit nahm der Holzvorrat vom LFI1 (1983/1985) zum LFI4 (2009/2017) stetig zu, wobei ein Trend hin zu mehr Laubholz zu beobachten war. Seither blieb der Vorrat in etwa konstant bei 420 ±5 Mio. m3. Die Hälfte dieses Vorrats steht in den biogeografischen Regionen Mittelland und Alpennordflanke. Seit dem LFI2 (1993/1995) nimmt der Vorrat in der biogeografischen Region Mittelland ab und in fast allen anderen Regionen konstant zu. Eine Ausnahme bildet die Region Jura, wo die Resultate des LFI4 und die Zwischenresultate des LFI5 erstmals einen deutlichen Vorratsrückgang und einen entsprechenden Anstieg der Mortalität (im LFI: Schaftholzvolumen der Bäume, die zwischen zwei Inventuren natürlicherweise abgestorben oder verschwunden sind, aber nicht forstlich genutzt wurden) nachweisen. Während die forstlichen Nutzungsmengen seit dem LFI1 schweizweit relativ konstant bei 7–7.5 Mio. m3 pro Jahr lagen, variierte die Mortalität stark, sowohl in den biogeografischen Regionen als auch über die Zeit. Wegen der Winterstürme von 1999/2000, der Trockenjahre ab 2018 und der darauffolgenden Käferschäden waren sowohl zwischen LFI2 und LFI3 als auch zwischen LFI4 und LFI5 30–40% der Nutzungen Zwangsnutzungen. Dieses Monitoring dient als Grundlage für eine dem Klimawandel angepasste Waldbewirtschaftung. Das LFI ist somit eine wichtige Datengrundlage für Wissenschaft, Politik, Waldbesitzende, Industrie und Behörden.
Der Schweizer Wald stellt zahlreiche materielle und immaterielle Leistungen und Ressourcen bereit, die direkt oder indirekt zum menschlichen Wohlbefinden beitragen. Diese sogenannten Waldleistungen sind essenziell für fundierte Entscheidungen in Politik, Raum- und Waldplanung. Eine flächendeckende und detaillierte Datengrundlage dazu fehlt in der Schweiz jedoch weitgehend. Dieser Artikel beleuchtet das Potenzial sowie die Herausforderungen einer stärkeren Einbindung der Bevölkerung in die Erfassung und das Monitoring von Waldleistungen und diskutiert deren Relevanz im Planungskontext.
Wälder haben positive Wirkung auf das Wohlbefinden von Menschen. Die Gesundheitsforschung konnte psychische und physiologische Effekte von Wäldern nachweisen. Allerdings sind die Ergebnisse nicht immer schlüssig. In den Untersuchungen werden die herangezogenen Waldumgebungen kaum berichtetet. «Wald» geht als generische Kategorie in die Untersuchungen ein. Dies erscheint vor dem Hintergrund der Komplexität und Anzahl von Waldstrukturen und -typen als eine reduktionistische Sichtweise. Ausgehend von einer zu grossen Teilen forsthistorischen Betrachtungsweise der Forschung zu «Waldbaden» leistet der vorliegende Artikel Beiträge dazu, waldbauliche Perspektiven stärker in die interdisziplinäre Forschung zu den gesundheitlichen Effekten von Wald und entsprechenden praktischen Angeboten integrieren zu können.
Gesundheitsfördernde Waldleistungen sind nicht nur gesellschaftlich stark nachgefragt, sondern werden bereits auch von Gesundheitsinstitutionen und -dienstleistenden genutzt und erfreuen sich wachsender Nachfrage. Eine sektorübergreifende Entwicklung und gemeinsame Vermarktung bietet allen Beteiligten gute Chancen, gesundheitsfördernde Waldleistungen gewinnbringend zu bewirtschaften. Hier ist die Waldbranche aufgefordert, sich proaktiv in den Prozess einzubringen und diesen nach ihren Bedürfnissen mitzugestalten. Dieser interdisziplinäre Ansatz bietet zudem vielfältige Synergien zu aktuellen Herausforderungen angrenzender Sektoralpolitiken.
Dans le cadre d’une étude menée par le groupement d’étude EcoEng SA et l’HEIG-VD en collaboration avec les cantons de Vaud, Neuchâtel, Fribourg, Tessin et Berne, une méthodologie de simple application a été développée pour l’évaluation des impacts des feux sur les forêts et sur leur capacité protectrice contre les aléas naturels de type gravitationnel tels que les avalanches, les coulées de boue et de débris, les laves torrentielles, les glissements de terrain et les chutes de pierres. Le résultat est un diagramme de flux permettant d’identifier l’effet cascade des processus et des mesures qui précèdent et qui suivent le moment de l’incendie. En ce qui concerne les effets cascades après incendie, l’échelle temporelle considérée va de la première année après l’incendie jusqu’à quelques décennies après l’événement. Le schéma propose des approches pratiques concernant les procédures, les évaluations, les mesures qui précèdent et suivent le moment de l’incendie, et constitue un outil de gestion facilement adaptable aux spécificités des différentes régions pyrologiques de Suisse.
Die CO2@SGW-Studie des Kantons St. Gallen quantifiziert das Potenzial von Sequestrierung, Speicherung und Substitution. Urstamm setzt es mit datengestützten IFM-Projekten messbar um. Dadurch wird Klimawirkung gewährleistet und die Waldleistung der Sequestrierung und Substitution in Wert gesetzt.
Die Forstwirtschaft in Zentraleuropa war in den letzten Jahren erheblich von Kalamitäten und ausserordentlichen wirtschaftlichen Ereignissen betroffen. Das zeigt sich auch in den Daten der forstwirtschaftlichen Testbetriebsnetze der DACH-Region während der Wirtschaftsjahre 2015–2022. Die Ergebnisse der Kennzahlenanalysen zeigen, dass die Kalamitäten einen deutlich negativen Einfluss auf die Holzerträge und damit den Erfolg der DACH-Forstbetriebe hatten. Umgekehrt hat die rasch steigende Nachfrage nach der Coronakrise sowie die Energiekrise zu einem deutlichen Anstieg der Holzerlöse gegenüber dem Vorkrisenniveau geführt. Kalamitäten haben zudem einen tendenziell negativen Effekt auf die Holzerntekosten und die Waldbaukosten. Sie bieten aber auch Chancen für den Wald, indem sie eine raschere Anpassung der Wälder an den Klimawandel bewirken, was der Sicherung waldbasierter Ökosystemleistungen zugutekommt.
Der Klimawandel stellt unsere Wälder vor grosse Herausforderungen, und damit gewinnt das forstliche Vermehrungsgut zunehmend an Bedeutung. Bereits Ende der 2010er-Jahre erkannten Fachleute Handlungsbedarf, um den Umgang damit weiterzuentwickeln. In der Folge erarbeiteten Bund und Kantone gemeinsam das «Konzept zum Umgang mit forstlichem Vermehrungsgut in der Schweiz». Seit dem Start der Umsetzung des Konzeptes im Jahr 2023 konnten auf Bundesebene wichtige Fortschritte erzielt werden. Ein Meilenstein ist die Inbetriebnahme der Koordinationsstelle forstliches Vermehrungsgut am Bildungszentrum Wald Lyss im Januar 2026. Auch mehrere Kantone bringen sich aktiv ein und leisten substanzielle Beiträge. Die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Forstbaumschulen, Forschung, Waldeigentümerinnen und Waldeigentümern im Bereich des forstlichen Vermehrungsguts ist ein zentrales Element, um die Wälder langfristig widerstandsfähig gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen.
Unterschiedliche Mechanismen, die den Treibhauseffekt beeinflussen, wirken im Ökosystem Wald und beim Einsatz von Holz auf komplexe Weise zusammen. Im Vordergrund stehen dabei drei Klimaleistungen: die Sequestrierung von Kohlendioxid im Wald, die Speicherung von Kohlenstoff in Holzprodukten sowie die Substitution von kohlenstoffintensiveren Werkstoffen und fossilen Energieträgern durch Holz und Holzprodukte. Eine Studie im Auftrag des BAFU zeigt Perspektiven auf, um die Stabilität dieser Klimaleistungen zu sichern und zu stärken.
Der Kanton Zürich setzt auf den nachhaltigen Baustoff Holz. Eine aktuelle Studie zeigt das Potenzial von Holz zur Reduktion von Treibhausgasen durch Speicherung von CO2 und Substitution emissionsintensiver Materialien. Neben ökologischen Vorteilen ermöglicht der vermehrte Einsatz von Holz auch eine sinnvolle Verwertung zunehmender Holzressourcen aus Klimaschäden. Trotz Fortschritten in Bauplanung und Materialeinsatz bleiben Herausforderungen, insbesondere in der Logistik. Pilotprojekte zeigen, wie kantonales Holz erfolgreich genutzt werden kann.
Aufgrund des Klimawandels sind bewohnte Gebiete zunehmend durch Naturgefahren bedroht. In der Schweiz führen Naturgefahren wie Steinschlag, Murgänge, Lawinen oder Überschwemmungen in seltenen Fällen zu Umsiedlungen, was soziale, finanzielle und rechtliche Herausforderungen mit sich bringt. Dieser Beitrag erarbeitet auf Grundlage von historischen und aktuellen Umsiedlungen im Zusammenhang mit Naturgefahren in der Schweiz einen Leitfaden für den Entscheidungsprozess für geeignete Massnahmen. Dieser berücksichtigt soziale, finanzielle, rechtliche und risikobezogene Aspekte und unterstützt Entscheidungsträgerinnen und -träger dabei, Umsiedlungen als gleichwertige Option zu anderen Massnahmen zu prüfen und an lokale Gegebenheiten anzupassen.
Im Juni gab das Parlament dem Bundesrat den Auftrag, eine Vorlage zur Anpassung des Waldgesetzes auszuarbeiten. Damit soll der Rodungsersatz weiter flexibilisiert werden. Das Fachseminar des Schweizerischen Forstvereins Ende August auf dem Weissenstein bietet die Gelegenheit, um über mögliche Auswirkungen zu diskutieren.
Die Erhaltung der Waldfläche und entsprechender Rodungsersatz sind schweizweit in der Bundesverfassung und im Waldgesetz geregelt. Die Motion «Mehr Flexibilität beim Rodungsersatz» hat Diskussionen darüber in Gang gesetzt, wie die Walderhaltung insbesondere in dicht besiedelten Gebieten auch zukünftig mit anderen Bedürfnissen der Landschafts- und Infrastrukturentwicklung in Einklang gebracht werden kann und wie sich daraus in der Schnittmenge gemeinsamer Interessen aber auch Chancen für eine ökologische Aufwertung ergeben können. In vier Standpunkten äussern sich drei Vertreter und eine Vertreterin aus Sicht des Waldes, der Landwirtschaft, der Raumplanung und des Landschaftsschutzes.
Entre 2015 et 2024, 54 défrichements définitifs ont été autorisés à Genève, pour un total de 59 828 m². Seule la moitié de cette surface a bénéficié d’une compensation en nature. Cinq cas, justifiés par des projets de renaturation ou de récupération agricole, ont été exemptés de compensation, conformément aux dispositions de la loi sur les forêts révisée en 2013. Le canton a mis en place une méthodologie de localisation hiérarchisée des sites de compensation, fondée sur la proximité écologique, la qualité des sols et l’intégration dans l’infrastructure écologique. Dans le cadre du droit actuel, Genève explore des pistes pour anticiper les besoins futurs, en s’appuyant sur les grands projets d’aménagement comme leviers de structuration forestière.